Teheran wies die von Rayed Krimly am 15. Oktober erhobenen saudischen Vorwürfe zurück, es habe die Eskalation gefördert, und erneuerte sein Vermittlungsangebot.
Bei einem Angriff auf den Flughafen von Riad wurden am 10. Oktober 13 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt; seit Anfang Oktober wurde der Flughafen 20 Mal getroffen.
Am 16. Oktober erklärte die von Saudi-Arabien geführte Koalition, sie habe drei Drohnen, zwei Marschflugkörper und eine ballistische Rakete über Riad, dem Roten Meer und Yanbu zerstört.
Portugal, die Vereinigten Staaten und Australien forderten ihre Bürger auf, geplante Reisen nach Saudi-Arabien zu verschieben, einschließlich religiöser Reisen.
Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten in Schlussfolgerungen nach einem Gipfel der 27 Mitgliedstaaten ein sofortiges Ende der Angriffe, auch auf zivile Schiffe.
Am Freitag, dem 16. Oktober 2026, hat Iran jede Rolle bei Angriffen der jemenitischen Huthi auf Saudi-Arabien bestritten – einen Tag, nachdem Riad ihm vorgeworfen hatte, die jüngste Eskalation der Gruppe gefördert zu haben. Der Vorwurf kam von Rayed Krimly, dem stellvertretenden saudischen Minister für öffentliche Diplomatie, der am Donnerstag, dem 15. Oktober, sagte, Iran bewaffne, trainiere und unterstütze die Huthi weiterhin. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, antwortete in einer schriftlichen Erklärung.
„Die Islamische Republik Iran weist jede Behauptung zurück, Iran habe eine Rolle bei den Operationen der jemenitischen (Huthi) gespielt.“
Baghaei argumentierte, die Huthi handelten nach eigenen Interessen und Einschätzungen, und die saudischen Behauptungen entbehrten bei jenen jeder Glaubwürdigkeit, die Teherans Beziehungen zu seinen Partnern kennten. Iran sehe in einer Eskalation keinen Nutzen für irgendeine Seite, sagte er. Teheran erneuerte sein Angebot, zwischen beiden Seiten zu vermitteln, und erklärte, es sei stets bereit, seine guten Dienste für ein Ende der Feindseligkeiten einzusetzen. Krimly hatte gesagt, die Huthi hätten zu Beginn der jüngsten Kampfrunde ein Angebot für ein Treffen im Oman abgelehnt.
Seit dem erneuten Aufflammen des Konflikts im Jemen im Juli 2026 haben die Huthi wiederholt saudische Ziele getroffen, darunter Tanker im Roten Meer, Ölanlagen und den internationalen Flughafen von Riad. Ihre im September gestartete Offensive eroberte strategisches, von der Regierung gehaltenes Gebiet entlang der Küste des Roten Meeres, das einen wichtigen Schifffahrtsengpass überblickt. Der Flughafen von Riad wurde seit Anfang Oktober 20 Mal angegriffen. Am Samstag, dem 10. Oktober, wurden bei einem Angriff auf den Flughafen 13 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt.
Am 16. Oktober erklärte die von Saudi-Arabien geführte Koalition, sie habe drei Drohnen über dem Süden und über Riad sowie zwei Marschflugkörper über dem Roten Meer abgefangen und zerstört. Koalitionssprecher Turki al-Malki schrieb auf X, zudem sei eine ballistische Rakete über Yanbu abgefangen worden, einer Stadt am Roten Meer, in der der Endpunkt einer wichtigen Ölpipeline liegt. Vom saudischen Luftwaffe unterstützte Regierungstruppen des Jemen haben eine Gegenoffensive verstärkt, um von den Huthi gehaltenes Gebiet zurückzuerobern.
Saudi-Arabien ist der größte Rohölexporteur der Welt, und seine Lieferströme standen bereits unter Druck. Irans Schließung der Straße von Hormus zu Beginn des erweiterten Nahostkriegs im Februar hatte die globalen Energiemärkte bereits erschüttert. Die Ost-West-Pipeline transportiert saudisches Rohöl von den östlichen Feldern nach Yanbu am Roten Meer und umgeht damit Beschränkungen der Durchfahrt durch Hormus, doch setzt sie diese Exporte Bedrohungen im Roten Meer aus. Mehrere Regierungen, darunter Portugal, die Vereinigten Staaten und Australien, haben ihre Bürger aufgefordert, alle geplanten Reisen nach Saudi-Arabien zu verschieben, einschließlich religiöser Reisen. Der Oktober markiert üblicherweise den Beginn der Hochsaison für Pilgerfahrten nach Mekka.
Die Europäische Union verurteilte in Schlussfolgerungen zum Abschluss eines Gipfels ihrer 27 Staats- und Regierungschefs die Huthi-Eskalation und die Angriffe auf Saudi-Arabien. Die Staats- und Regierungschefs drückten ihre Solidarität mit den legitimen Regierungen des Jemen und Saudi-Arabiens aus und erklärten, die Angriffe träfen direkt Zivilisten und zivile Infrastruktur. Sie warnten, die Lage könne die humanitäre Krise in der Region verschärfen, und forderten ein sofortiges Ende der Angriffe. Die EU forderte die Huthi ausdrücklich auf, alle militärischen Aktionen und Angriffe auf zivile Schiffe einzustellen. Die Huthi werden als Teil der sogenannten Achse des Widerstands beschrieben, neben der Hisbollah und der Hamas, Gruppen, die sich gegen Israel stellen.
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Pollar unterstützenKonflikte · Riad, Yanbu und Teheran
Saudi-Arabien wirft Teheran vor, die Huthi-Eskalation gefördert zu haben, doch Iran weist die Darstellung zurück und bietet Vermittlung an. Die von Saudi-Arabien geführte Koalition meldete am 16. Oktober neue Abfänge über Yanbu und im Roten Meer.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Monde.fr, RTE.ie, Deutsche Welle und weiteren Medien. Veröffentlicht .