
Achtjähriges Mädchen nach Hundebiss in Sosnowiec in kritischem Zustand, Vater bei Schutzversuch verletzt
Ein achtjähriges Mädchen wurde auf dem Firmengelände ihres Vaters in Sosnowiec-Dańdówka von Hunden schwer gebissen, die sie lange kannte. Der Vater schützte sie mit seinem eigenen Körper und wurde ebenfalls verletzt.
Ein Familienbesuch zur Fütterung von Hunden auf einem Firmengelände in Sosnowiec-Dańdówka eskalierte am Freitagabend, dem 26. Juni, als die Tiere ein achtjähriges Mädchen angriffen. Der Vater war mit seinen beiden Töchtern im Alter von 8 und 10 Jahren zu dem Ort gefahren, an dem er arbeitet, um die Hunde zu füttern – Tiere, die die Familie schon lange kannte und die zuvor nie Aggression gezeigt hatten.
Der Angriff und die Rettung
Nach Angaben der Stadtpolizei Sosnowiec stürzten sich die Hunde kurz vor 20 Uhr plötzlich auf das jüngere Mädchen. Der Vater versuchte, sie mit seinem eigenen Körper zu schützen und erlitt dabei selbst Verletzungen. Augenzeugen, die den Angriff beobachteten, halfen, die Hunde zu vertreiben. Ein Tierarzt entschied später, die Tiere zur Beobachtung in ein Tierheim zu bringen. Die ältere Tochter blieb unverletzt.
Der Mann und seine Kinder kannten diese Tiere schon lange; sie hatten ihnen gegenüber nie Anzeichen von Aggression gezeigt. Während dieses Besuchs warfen sich die Hunde jedoch auf das jüngere Mädchen. Der Vater schützte seine Tochter mit seinem eigenen Körper und erlitt ebenfalls Verletzungen.
Verletzungen und Krankenhausaufenthalt
Die Achtjährige wurde in ernstem Zustand ins Sosnowieckie Centrum Pediatrii gebracht, wie RMF FM berichtete. Der Vater erlitt leichtere Verletzungen; einige Berichte besagen, dass er keine medizinische Hilfe benötigte, während andere anmerken, dass er vor Ort Erste Hilfe erhielt. Die Zehnjährige blieb unverletzt.
Ermittlungen und Sicherheitswarnung
Die Polizei untersucht die Umstände des Angriffs, einschließlich der Frage, wem die Hunde gehörten. Der erste Notruf ging laut RMF FM kurz vor 18 Uhr ein, obwohl die meisten Quellen den Vorfall vor 20 Uhr verorten. In einer öffentlichen Stellungnahme erinnerte die Polizei die Anwohner daran, dass selbst ein vertrauter Hund unberechenbar reagieren kann, und riet davon ab, während eines Angriffs zu rennen oder direkten Augenkontakt herzustellen. Sie empfahlen, sich seitlich zu stellen, das Gleichgewicht zu halten und bei einem Angriff die Schildkrötenposition einzunehmen.
Selbst ein Hund, den wir gut kennen und der nie Anzeichen von Aggression gezeigt hat, kann unter bestimmten Umständen unberechenbar reagieren und angreifen, wenn man es am wenigsten erwartet.


