
Zwei Tote bei Kollision von Löschhubschraubern in der Luft während Waldbrandeinsatzes nahe Psatha, Griechenland
Zwei für die Luftbekämpfung beauftragte Bell-Hubschrauber kollidierten am Sonntagnachmittag bei der Bekämpfung eines Waldbrandes nahe Psatha im westlichen Attika, wobei ein dänischer Pilot und ein griechischer Koordinator ums Leben kamen. Die beiden Besatzungsmitglieder des zweiten Hubschraubers überlebten.
Die Kollision
Zwei Bell-Hubschrauber, die bei einem Waldbrand nahe Psatha im westlichen Attika im Einsatz waren, kollidierten kurz nach 16:00 Uhr am Sonntag, dem 2. August 2026. Beide Luftfahrzeuge waren für die Brandbekämpfung angeheuert worden und seit den Morgenstunden an der Brandfront im Einsatz. Jeder hatte eine zweiköpfige Besatzung an Bord: einen ausländischen Piloten und einen griechischen Koordinator, der die Kommunikation mit der Einsatzleitstelle der Feuerwehr aufrechterhielt.
Nach Augenzeugenberichten und Videoaufnahmen aus der Gegend flogen die Hubschrauber in extrem geringem Abstand zueinander, einer leicht über dem anderen auf parallelem Kurs. Unter noch zu untersuchenden Umständen berührten sich die Rotorblätter der beiden Maschinen. Der tiefer fliegende Hubschrauber zerbrach fast augenblicklich in der Luft und stürzte in Flammen zu Boden, wobei beide Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Der zweite Hubschrauber konnte eine Notlandung auf einer Straße durchführen.
Alle vorgeschriebenen vorläufigen Ermittlungshandlungen werden durchgeführt, während der Unfallort abgesperrt und von Polizeikräften bewacht wird.
Opfer und Überlebende
Bei der Kollision kamen ein dänischer Pilot und ein griechischer Koordinator ums Leben, die sich an Bord des Hubschraubers befanden, der auseinanderbrach und in eine Schlucht stürzte. Beide wurden ohne Lebenszeichen geborgen und in das 251. Allgemeine Luftwaffenkrankenhaus gebracht, wo ihr Tod bestätigt wurde.
Die Besatzung des zweiten Hubschraubers, ein britischer Pilot und ein griechischer Koordinator, überlebte. Dem britischen Piloten gelang es, die Maschine auf einer Straße zu landen, und beide Insassen verließen sie Minuten, bevor sie durch den Treibstoff in Brand geriet. Sie wurden mit leichten Verletzungen in das 251. Allgemeine Luftwaffenkrankenhaus eingeliefert; die medizinische Beurteilung beschrieb ihren Zustand als gut und nicht besorgniserregend.
Ermittlungen laufen
Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft hat die griechische Polizei (ELAS) die vorläufigen Ermittlungen übernommen, um die Umstände und Ursachen des Unfalls zu klären. Die Absturzstelle wurde abgeriegelt und wird von der Polizei bewacht, um Beweise für die erforderlichen Sachverständigenuntersuchungen zu sichern. Nach Abschluss der Ermittlungen wird die Akte der Staatsanwaltschaft vorgelegt.
Einsatzhintergrund und Flugverbot
Zum Zeitpunkt des Unfalls operierten die Lufteinheiten unter besonders widrigen Bedingungen, mit starken Winden im westlichen Attika, die die Löscharbeiten erheblich erschwerten und die Besatzungen zu kontinuierlichen Wasserabwürfen zwangen. Nach der Kollision wurden alle an den Löscharbeiten beteiligten Bell-Hubschrauber vorsorglich am Boden gelassen, bis technische Inspektionen vor einer Wiederinbetriebnahme durchgeführt werden.
- Zwei Bell-Hubschrauber beginnen mit Löscharbeiten am Waldbrand von Psatha, jeder mit einem ausländischen Piloten und einem griechischen Koordinator.
- Kurz nach 16:00 Uhr kollidieren die beiden Hubschrauber in der Luft; die Rotorblätter berühren sich bei dichtem Parallelflug.
- Der britische Pilot des zweiten Hubschraubers landet auf einer Straße; beide Besatzungsmitglieder verlassen die Maschine Minuten, bevor sie Feuer fängt.
- Die Polizei riegelt das Gebiet ab; der untere Hubschrauber ist in eine Schlucht gestürzt, beide Insassen sind tot.
- Die griechische Polizei leitet auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vorläufige Ermittlungen ein; alle Bell-Hubschrauber werden für technische Überprüfungen am Boden gelassen.


