Film & Medien · Cannes

Spanische Kritiker loben Na Hong-jins Monsterfilm Hope, finden aber seine derbe Komödie schwächer

Der südkoreanische Science-Fiction-Film von Regisseur Na Hong-jin ist der teuerste der Landesgeschichte und läuft 160 Minuten. Seine Handlung folgt einem durch Feuer abgeschnittenen Dorf, in dem Polizei und Bewohner einer furchterregenden Kreatur gegenübertreten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, El Confidencial, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Gabriel Hutchinson / WikiPortraits, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Die Geschichte

Hope trägt den Namen des Dorfes, in dem der Film spielt, und nicht den einer wie auch immer gearteten Idee von Hoffnung, wie El País anmerkt. Die Eröffnung zeigt den örtlichen Polizeichef, wie er eine von Krallen eines unbekannten Tieres zerfleischte Kuh untersucht, und bald steht das Dorf Kopf, nachdem eine unkontrollierbare Kraft nahezu alles zerstört. El Confidencial beschreibt die erste Stunde als eine unerbittliche Verfolgungsjagd durch die Straßen, Läden und Märkte der zerstörten Siedlung, wobei die Kreatur bis zur Mitte des Films im Verborgenen bleibt. Die Inhaltsangabe von EFE ergänzt, dass das Dorf durch Feuer abgeschnitten ist und keine Kommunikationsverbindungen hat. Dort versucht eine kleine Gruppe von Polizisten, ältere Bewohner zu schützen, während die Dorfbewohner in die Berge ziehen, um eine furchterregende Kreatur zu jagen. El Periódico zufolge folgt die Geschichte dem Polizeichef, einer jungen Polizistin und einer Gruppe Einheimischer.

Produktion und Premiere in Cannes

Hope ist der vierte Spielfilm, bei dem Na Hong-jin sowohl Regie geführt als auch das Drehbuch geschrieben hat, und El País nennt ihn den teuersten Film der südkoreanischen Geschichte. Das Ende bleibt offen, weil es eine Science-Fiction-Trilogie eröffnen soll, worauf auch El Periódico hinweist. Der Film lief im offiziellen Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes, eine Platzierung, die bei dem französischen Festival einige Kontroversen auslöste. La Razón gibt die Laufzeit mit 160 Minuten an, während El Confidencial von mehr als zweieinhalb Stunden spricht. Zur Besetzung zählt La Razón Hwang Jung-min, Zo In-sung, Hoyeon und Taylor Russell, El Periódico ergänzt Cameron Britton, Alicia Vikander und Michael Fassbender.

Kritik an Tempo und Monstern

La Razón vergibt vier Sterne und argumentiert, der Film sei weniger eine Geschichte als eine Feier der Geschwindigkeit und einer Zerstörung, die sich über das ganze Bild auszubreiten scheint. Der Kritiker schreibt, die erste Verfolgungsjagd dauere mindestens vierzig Minuten, bevor der Feind auftauche – ein Effekt, den die Rezension als ungewöhnlich bewertet. Dieselbe Rezension ordnet den Film näher an Mad Max: Fury Road als an die Fast-and-Furious-Reihe. El Confidencial lobt die in Handarbeit gebauten Kulissen, die eigens zum In-die-Luft-Jagen errichtet wurden, und beschreibt den Film als Vergnügungspark aus Action, Gore und Komödie. ABC vergibt drei Sterne, bemerkt einen langsamen, schleichenden ersten Teil, der einem schnellen, überraschungsreichen zweiten Halbteil weicht, und nennt das Design der Kreatur bemerkenswert. EL MUNDO vergibt ebenfalls drei Sterne, nennt Hope einen Kultfilm und räumt ein, dass seine digitalen Effekte verbesserungswürdig seien.

Vorbehalte und Genre-Mix

El Periódico lobt den technischen Glanz des Films, besonders in den Verfolgungsjagden, merkt aber an, dass seine derbe Komödie nicht immer zünde. Der Kritiker beschreibt Na Hong-jin als einen Regisseur, der zwischen Thriller, Komödie, Monsterfilm und Science Fiction wechselt, wobei der Humor aus Figuren entstehe, die darum ringen, das Geschehen zu begreifen. Dieselbe Rezension nennt den Genrewechsel faszinierend. La Razón merkt an, dass der Film ohne die ökologischen und ideologischen Anliegen auskomme, die Bong Joon-hos The Host auszeichnen. EL MUNDO zählt 137 Verwendungen des koreanischen Schimpfworts ssibal und begreift den Film als bewusstes Chaos-Experiment.

Der Regisseur und sein früheres Werk

Zu Na Hong-jins früheren Filmen zählen The Chaser und The Yellow Sea, beide von La Razón genannt, und El Periódico nennt The Yellow Sea (2010) und The Wailing (2016). El Periódico bezeichnet The Wailing als seinen bislang besten Film. El Confidencial merkt an, dass Hope fast zehn Jahre nach The Wailing, seinem vorherigen Spielfilm, erscheint. ABC beschreibt ihn als häufigen Gast in Cannes und vor allem in Sitges. El País schreibt, er habe bereits in seinen früheren Filmen eine Begabung für wilde Thriller gezeigt.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Cannes · Frankreich

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