Fußball · Sevilla
Sevilla und Alavés trennen sich 0:0 als Hommage an Teneriffas Stürmer Jesús de Miguel
Das Ramón Sánchez-Pizjuán hielt am Freitag, 6. November, in der 9. Minute inne, um Jesús de Miguel zu ehren, der nach einem Zusammenstoß mit Andorras Torhüter Jesús Owono gestorben ist. Der Torhüter verlässt Berichten zufolge sein Haus nicht mehr und denkt darüber nach, den Fußball aufzugeben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, LaVanguardia, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Sevilla und Alavés trennten sich am Freitag, 6. November, 0:0; vor dem Anpfiff gab es eine Schweigeminute, in der 9. Minute wurde das Spiel für Applaus für Jesús de Miguel unterbrochen.
Ana Maye sagte Mundo Deportivo, Jesús Owono habe seit Dienstag, 3. November, sein Haus nicht verlassen und denke darüber nach, den Fußball aufzugeben.
Laut Il Fatto Quotidiano hat Owono seine Berufung nach Äquatorialguinea abgelehnt und darum gebeten, bei Andorra bleiben zu dürfen, während er psychologische Unterstützung erhält.
Die spanische Polizei rekonstruiert den Zusammenstoß noch; laut Il Fatto Quotidiano könnte Owono theoretisch ein Vorwurf der fahrlässigen Tötung drohen.
- 6.11.Sevilla und Alavés pfeifen nach einer Schweigeminute für De Miguel an
- 9. MinuteSchiedsrichter Luis Bestard Servera unterbricht das Spiel für Applaus für De Miguel
- 32. MinuteAntonio Sivera pariert den Foulelfmeter von Ruben Vargas
Eine Schweigeminute und ein unterbrochenes Spiel
Sevilla und Alavés trennten sich am Freitag, 6. November, in der 12. Runde der La Liga 0:0 – ein Spiel, das die Liga zu einer Hommage an Jesús de Miguel machte, den 30-jährigen Stürmer von Teneriffa, der kürzlich gestorben ist. Vor dem Anpfiff im Ramón Sánchez-Pizjuán hielt das Stadion eine Schweigeminute ab, und die Spieler beider Mannschaften liefen in Gedenktrikots auf. ABC Tu Diario en Español berichtete, auf den Trikots hätten der Name De Miguel und die Rückennummer 9 gestanden. Der Schiedsrichter legte einen Blumenstrauß auf den Mittelkreis, jene Stelle, an der sich der Zusammenstoß ereignet hatte, und La Vanguardia beschrieb weiße Chrysanthemen, die auf dem Rasen niedergelegt wurden.
In der 9. Minute unterbrach Schiedsrichter Luis Bestard Servera das Spiel, und die Stille wich Applaus von den Rängen und von den Spielern. Ruben Vargas vergab in der 32. Minute die klarste Chance der Partie, einen Foulelfmeter, den Antonio Sivera parierte. Dieselbe Ehrung war laut La Vanguardia an diesem Wochenende auf jedem Platz der ersten und zweiten Liga vorgesehen.
Der Zusammenstoß und der Tod von Jesús de Miguel
De Miguel starb nach einem heftigen Zusammenstoß mit Andorras Torhüter Jesús Owono während der Partie Teneriffa gegen Andorra am Montagabend, 2. November. La Vanguardia berichtete, das Knie des Torhüters habe De Miguel heftig in die Brust getroffen. El Mundo und Il Fatto Quotidiano datieren den Zusammenstoß auf Montag, während ABC Tu Diario en Español den Dienstag als Todestag angibt. Die Berichte stimmen darin überein, dass der Spieler 30 Jahre alt war und dass sein Tod etwa eine Woche vor der Partie Sevilla gegen Alavés eintrat.
Owonos Rückzug aus der Nationalmannschaft
Ana Maye, Generalkoordinatorin der A-Nationalmannschaft der Männer von Äquatorialguinea und seit Owonos 14. Lebensjahr eine enge Vertraute des Torhüters, sprach mit Mundo Deportivo. Sie sagte, der Torhüter habe seit Dienstag, 3. November, sein Haus nicht verlassen und denke darüber nach, den Fußball aufzugeben. Laut Il Fatto Quotidiano hat Owono seine Berufung in den Kader von Äquatorialguinea abgelehnt, sowohl den nationalen Verband als auch seinen Trainerstab in Andorra um Erlaubnis gebeten, bei seinem Verein bleiben zu dürfen, und erhält psychologische Unterstützung.
Maye beschrieb die Verfassung des Torhüters in einem Interview.
„Er ist sehr mitgenommen, vor allem wegen des eineinhalb Jahre alten Jungen, den Jesús de Miguel hatte, und wegen seiner Witwe.“
Maye sagte außerdem, Owonos jüngerer Bruder, der im Baskenland Fußball spielt, werde als Mörder beschimpft und von Mitspielern und einigen Eltern beleidigt, und auch seine Schwester, eine Studentin an der Universität Valencia, leide. Sie bat darum, die Privatsphäre der Familie zu respektieren.
Polizeiliche Ermittlungen und die Notfallversorgung
Die spanische Polizei rekonstruiere den Hergang noch, berichtete Il Fatto Quotidiano. Theoretisch könnte dem Torhüter ein Vorwurf der fahrlässigen Tötung drohen, doch die Ermittlungen konzentrieren sich vor allem darauf, was bei der Notfallversorgung versagt hat.
Spaniens Trainer und die Entscheidung zu spielen
Spaniens Trainer Luis de la Fuente stellte in einem Video seinen Kader für die letzten beiden Länderspiele 2026 vor, in dem er den Zugunfall von Urda und den Tod De Miguels beklagte. Auf einer Pressekonferenz verteidigte er die Entscheidung, die Spiele der Runde auszutragen, obwohl die Spielergewerkschaft AFE deren Absage gefordert hatte. Er sagte, er würde lieber auf einem Platz in Erinnerung bleiben, und die Ehrung gehöre auf den Rasen.
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Quellen und Kontext
- SAPOSevilla und Deportivo Alavés spielen zum Auftakt des Spieltags zu Ehren von Jesús de Miguel unentschiedenSevilha e Deportivo Alavés empatam na abertura da jornada de homenagem a Jesús de Miguel · Original auf Portugiesisch
- LaVanguardiaErste Ehrung für Jesús de Miguel beim Spiel Sevilla-AlavésPrimer homenaje a Jesús de Miguel en el Sevilla-Alavés · Original auf Spanisch
- EL MUNDOEmotionale Ehrung für Jesús de Miguel bei der Rückkehr von LaLigaEmotivo homenaje a Jesús de Miguel en el regreso de LaLiga · Original auf Spanisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLSevilla FC - Alavés in der 9. Minute unterbrochen, um Jesús de Miguel zu ehrenEl Sevilla FC - Alavés se paró en el minuto 9 para homenajear a Jesús de Miguel · Original auf Spanisch
- Jesús de Miguel
- 30-jähriger Stürmer von Teneriffa, der nach einem Zusammenstoß mit Andorras Torhüter Jesús Owono starb
- Jesús Owono
- Torhüter von Andorra, der am Zusammenstoß mit Jesús de Miguel beteiligt war
- Luis de la Fuente
- Trainer der spanischen Nationalmannschaft, der seinen Kader für die letzten beiden Spiele 2026 vorstellte
- Ruben Vargas
- Spieler von Sevilla, dessen Foulelfmeter in der 32. Minute pariert wurde
- Antonio Sivera
- Torhüter von Alavés, der den Foulelfmeter von Ruben Vargas parierte
- Orte
- Sevilla, Andorra, Äquatorialguinea
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