Film & Medien · Telluride

Elizabeth-Holmes-Dokumentation „You Can See Everything“ liefert sich an den US-Kinokassen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit „Clayface“

Quellen widersprechen sich, ob die Dokumentation oder Clayface am Halloween-Wochenende den ersten Platz belegte. Der Film kommt in Nordamerika auf rund 45 Millionen Dollar an Kinokarten und könnte die erste Oscar-Nominierung für einen Dokumentarfilm in der Kategorie Bester Film erhalten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, PÚBLICO, 20minutes und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Telluride · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 16.10.Kinostart in den Vereinigten Staaten
  2. November 2026Voraussichtlicher Start in Portugal Mitte November
  3. 30.12.Geplanter Start in Frankreich

Platzierungen an den Kinokassen

You Can See Everything, die Dokumentation von Nathan Fielder und Lance Oppenheim über Elizabeth Holmes, rangierte an einem schwachen Halloween-Wochenende an oder nahe der Spitze der nordamerikanischen Charts. ANSA setzt sie mit 10,6 Millionen Dollar in den Vereinigten Staaten und Kanada auf Platz eins, knapp vor Clayface, dem Actionfilm von Warner Bros. und DC Comics, mit 10,4 Millionen Dollar im Inland. Wildwood, der Stop-Motion-Fantasyfilm von Laika unter der Regie von Travis Knight, folgte mit 7,5 Millionen Dollar im Inland, während Wicker von Black Bear 4,1 Millionen einspielte und die Paramount-Adaption Street Fighter 3,2 Millionen erzielte. ANSA beziffert Clayface für das Wochenende zudem auf 22,8 Millionen Dollar weltweit und auf insgesamt 83 Millionen. Die folgende Grafik verwendet ANSAs Inlandswerte für das Wochenende.

Einspielergebnis am Wochenende, USA und Kanada, laut ANSA-BerichtMio. USD
You Can See Everything
10.6 Mio. USD
Clayface
10.4 Mio. USD
Wildwood
7.5 Mio. USD
Wicker
4.1 Mio. USD
Street Fighter
3.2 Mio. USD

Daten aus dem Artikeltext

Widersprüchliche Wochenendzahlen

Die Darstellung von Rai für dasselbe Wochenende ergibt eine andere Reihenfolge. Demnach spielte die Dokumentation an ihrem zweiten Wochenende 19,5 Millionen Dollar ein, knapp hinter Clayface mit 24 Millionen, und ihre Einnahmen stiegen um mehr als 25 Prozent gegenüber dem Startwochenende, während die Zahl der Leinwände von 855 auf 2.655 wuchs. Die beiden Darstellungen stimmen nicht überein, und die Artikel erklären die Diskrepanz nicht, daher werden beide Versionen so wiedergegeben, wie sie veröffentlicht wurden. Beide Medien stimmen bei der Gesamtsumme überein: Rai meldet 45,1 Millionen Dollar nach zwei Wochen, 20minutes nennt 45 Millionen Dollar aus dreizehn Tagen in den US-Kinos.

Oscar-Aussichten und Publikum

Le Monde berichtet, dass der Film für eine Nominierung als Bester Film bei den Oscars im Gespräch ist, was in dieser Kategorie ein Novum für einen Dokumentarfilm wäre. Rai schreibt dem Publikum der Generation Z die treibende Kraft beim Kinobesuch zu und erklärt, das Wochenende wäre das zweitbeste aller Zeiten für einen Dokumentarfilm, hinter Fahrenheit 9/11. Rai nennt zudem ein kolportiertes Budget von 7 Millionen Dollar, womit das Zwei-Wochen-Ergebnis ein Vielfaches der Kosten beträgt. Le Monde beschreibt den Film seit seinem US-Start am 16. Oktober als Phänomen.

Der Film und sein Sujet

Die Dokumentation begleitet Elizabeth Holmes und ihre Familie im Jahr 2023, in den Wochen bevor sie eine elfjährige Haftstrafe wegen Betrugs an Theranos-Investoren antrat. Laut 20minutes filmte das Team das Paar 34 Tage vor ihrer Inhaftierung mit drei Kameras zu Hause und hielt dabei ihren Ehemann Billy Evans und ihre Eltern fest. Der Artikel schreibt, Holmes, die kürzlich ein Kind zur Welt brachte, beteuere ihre Unschuld und sei noch nicht im Gefängnis gewesen, als die Regisseure sie trafen. Rai merkt an, dass Amanda Seyfried, die Holmes in der Serie The Dropout spielte, einen Überraschungsauftritt im Film hat.

Kinostart und Verfügbarkeit

Der Autor von Público, der nach eigener Angabe als Einziger auf Wunsch der Regisseure eine Meinung zu dem Film veröffentlicht, hatte ihn noch nicht gesehen. Público berichtet, der Film sei im September erstmals in einer geheimen Vorstellung beim Telluride Festival gezeigt worden. Der US-Kinostart folgte am 16. Oktober, doch nach Portugal kommt er erst Mitte November und ist auf keiner Streamingplattform verfügbar. 20minutes zufolge startet er am 30. Dezember in den französischen Kinos.

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