You Can See Everything, der Dokumentarfilm von Nathan Fielder und Lance Oppenheim über die Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes, spielte nach Schätzungen vom Sonntag von Freitag bis Sonntag schätzungsweise 15 Millionen Dollar ein. Der Film startete an 855 Leinwänden, und A24 meldete mehr als 2.000 ausverkaufte Vorstellungen am Wochenende, was der Verleih teilweise auf eine virale Marketingkampagne und glänzende Kritiken nach der Überraschungspremiere beim Telluride Film Festival zurückführte. Der Film belegte Platz zwei hinter Paramounts Videospiel-Adaption Street Fighter, die schätzungsweise 31 Millionen Dollar einspielte.
Der Film entstand über drei Jahre hinweg im Geheimen und begleitet Holmes in den Wochen, bevor sie 2023 ihre elfjährige Haftstrafe wegen Betrugs an Investoren antrat. Holmes und ihr Partner, der kalifornische Hotel-Erbe Billy Evans, baten A24, ihr Leben mit ihren zwei Kindern zu filmen, bevor sie sich stellte. TechCrunch merkte an, dass die Filmemacher im Monat vor ihrem Gefängnisantritt umfassenden Zugang zu Holmes und ihrer Familie hatten.
Die Darstellungen, wie der Start einzuordnen ist, gehen auseinander. The Independent nannte ihn den größten Start eines nicht-musikalischen Dokumentarfilms seit mehr als 20 Jahren, nur hinter Fahrenheit 9/11, der 2004 mit 23,9 Millionen Dollar startete. Die Zeitung schrieb zudem, der Film habe den Rekord des Naturdokumentarfilms Chimpanzee von 2012 gebrochen, der 10,7 Millionen Dollar einspielte. Vulture rahmte es anders ein und beschrieb den Film als den nicht-musikalischen Dokumentarfilm mit dem höchsten Start seit zehn Jahren. TechCrunch und Bloomberg nannten ihn das zweitgrößte Debüt eines Dokumentarfilms überhaupt.
Daten aus dem Artikeltext
Bei einer Fragerunde beim New York Film Festival nach der Vorführung sagte Fielder, er verarbeite das Erlebte noch immer.
„Ich ringe bis heute damit zu verstehen, was ich durchgemacht habe.“
Die Kritiken sind stark. TechCrunch meldete eine Bewertung von 99 Prozent sowohl bei Rotten Tomatoes als auch bei Metacritic, und manche Kritiker nannten den Film den Film des Jahres. Erste Prognosen halten es für möglich, dass er bei den diesjährigen Academy Awards die erste Oscar-Nominierung als Bester Film für einen Dokumentarfilm erhalten könnte. Der Film soll am folgenden Wochenende, Ende Oktober 2026, nach dem Start in einer begrenzten Zahl von Kinos breit ausgewertet werden.
Netflix meldete zudem erstmals Einspielergebnisse, und zwar für La Bola Negra, einen spanischsprachigen Film der Regisseure Javier Ambrossi und Javier Calvo, bekannt als Los Javis. Netflix erwarb den Film bei den Filmfestspielen von Cannes, und er startete an vier Leinwänden in New York und Los Angeles. Am Wochenende spielte er schätzungsweise 277.500 Dollar ein, ein Durchschnitt von 69.375 Dollar pro Leinwand – der zweithöchste Wert für einen nicht englischsprachigen Film. Das 2 Stunden 35 Minuten lange generationenübergreifende Epos beginnt einen 45-tägigen Kinolauf, die längste exklusive Kinoveröffentlichung des Streamingdienstes überhaupt, und gewann den Publikumspreis beim Toronto International Film Festival.
Street Fighter führte das Wochenende an, während der Rest der Top fünf deutlich kleinere Zahlen erzielte. Aaron Sorkins The Social Reckoning startete am Wochenende vom 9. bis 11. Oktober 2026 mit enttäuschenden 5,5 Millionen Dollar und ist inzwischen aus den Top 10 gefallen. Alex Gibneys vierstündiger Dokumentarfilm Musk spielte am Wochenende 306.702 Dollar ein, und TechCrunch vermutete, dass seine Laufzeit und die Zurückhaltung der sozialen Plattformen ihn gebremst haben könnten.
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Der Dokumentarfilm von Nathan Fielder und Lance Oppenheim über die Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes spielte am Startwochenende schätzungsweise 15 Millionen Dollar an 855 Leinwänden ein – mehr als das Doppelte der prognostizierten 7 Millionen Dollar.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, The Verge, Vulture und weiteren Medien. Veröffentlicht .