
Griechenland setzt 20 Regionen für Montag unter hohe Brandwarnung, während die Winde leicht nachlassen
Das Generalsekretariat für Zivilschutz Griechenlands wird 20 Regionen, darunter Attika und Kreta, für Montag, den 17. August, unter hohe Brandwarnung (Kategorie 3) stellen, obwohl Meteorologen eine leichte Abschwächung der Winde und Temperaturen bis zu 36 Grad vorhersagen.
Brandrisikovorhersage für Montag
Das Generalsekretariat für Zivilschutz Griechenlands, das dem Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz untersteht, wird 20 Regionen im ganzen Land für Montag, den 17. August 2026, unter hohe Brandwarnung stellen. Die Vorhersage, die am 16. August über die offizielle Brandrisiko-Vorhersagekarte veröffentlicht wurde, stuft alle 20 Gebiete in Kategorie 3 ein, die höchste Risikostufe auf der nationalen Brandgefahrenskala. Eine Quelle beschrieb die Vorhersagekarte als „gelb“ für die Hälfte des Landes, was die Breite der Warnung widerspiegelt.
Regionen der Kategorie 3
Die Hochrisikozonen erstrecken sich über das griechische Festland, den Peloponnes, den Nordosten und zahlreiche Inselgruppen. Attika, die Region um Athen, führt die Liste an, zusammen mit Euböa, Böotien, Phokis, Phthiotis und Ätolien-Akarnanien im zentralen Festland. Der Peloponnes und Westgriechenland sind durch Argolis, Korinth, Elis und die Ionische Insel Zakynthos vertreten. Im Nordosten sind auch Evros und Rhodope als Kategorie 3 gekennzeichnet. Zu den Inselgruppen mit hohem Risiko gehören Kreta, die Kykladen, der Dodekanes und die ostägäischen Inseln. Teile von Magnisia, Achaia, Arkadien und Lakonien vervollständigen die 20 ausgewiesenen Gebiete und bringen die Warnung in fast jeden Winkel des Landes.
Wetterkontext
Obwohl die Windintensität im Vergleich zu den Vortagen voraussichtlich nachlässt, sagen Meteorologen für Montag Temperaturen bis zu 36 Grad voraus. Die Kombination aus anhaltend trockenen Bedingungen und warmen Temperaturen hält die erhöhte Brandgefahr aufrecht, trotz der leichten Verbesserung der Windverhältnisse. Die leichte Windabschwächung allein reicht nicht aus, um die Gefahrenstufe für die 20 betroffenen Regionen unter Kategorie 3 zu senken.
Behörden mobilisiert
Das Generalsekretariat für Zivilschutz hat alle relevanten staatlichen Stellen, Regionalbehörden und Gemeindeverwaltungen in den betroffenen Gebieten angewiesen, eine erhöhte Zivilschutzbereitschaft aufrechtzuerhalten. Die Anweisung umfasst die gesamte Koordinationskette von den nationalen Diensten bis hin zu den lokalen Gemeinden und stellt sicher, dass Personal und Ausrüstung sofort eingesetzt werden können, falls es zu Brandereignissen kommt. Die Anweisung fordert ausdrücklich die Bereitschaft, Brandereignisse direkt und unverzüglich zu bekämpfen.
Öffentliche Hinweise und Einschränkungen
Das Generalsekretariat hat detaillierte Empfehlungen herausgegeben, in denen die Bürger aufgefordert werden, besondere Vorsicht walten zu lassen und Aktivitäten im Freien zu vermeiden, die durch Fahrlässigkeit Brände auslösen könnten. Zu den aufgeführten Verboten gehören das Verbrennen von trockenem Gras, Ästen oder Rodungsrückständen; die Verwendung von funkenbildenden Maschinen wie Kreissägen und Schweißgeräten; der Betrieb von Grills im Freien; das Räuchern von Bienen; und das Wegwerfen von brennenden Zigaretten. Die Behörde erinnert die Öffentlichkeit auch daran, dass das Abbrennen von Feldern während der gesamten Brandschutzperiode verboten bleibt. Bürger, die einen Brand entdecken, werden gebeten, sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 199 zu kontaktieren. Weitere Selbstschutzanweisungen zu Waldbrandrisiken sind auf der offiziellen Website des Generalsekretariats unter civilprotection.gov.gr verfügbar.


