Film & Medien
Dustin Hoffman nennt die Dreharbeiten zu „Die Reifeprüfung“ eine schreckliche Erfahrung und erinnert sich an 27 Takes einer Ohrfeigenszene
In einem Essay für The New Yorker beschreibt Dustin Hoffman den Film „Die Reifeprüfung“ von 1967 als schreckliche Erfahrung. Er sagt, Regisseur Mike Nichols habe ihn eine Szene 27 Mal drehen lassen, in der Katharine Ross ihm eine Ohrfeige gibt, und die Szene sei nie im Film verwendet worden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Spiegel Online, ANSA.it, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
In einem Essay für The New Yorker, entnommen aus der Autobiografie „Look at Me“, sagt Dustin Hoffman, 89, die Dreharbeiten zu „Die Reifeprüfung“ seien eine schreckliche Erfahrung gewesen, die sein Leben verändert habe.
Hoffman schreibt, Mike Nichols habe die Ohrfeigenszene mit Katharine Ross 27 Mal drehen lassen, und die Szene sei im fertigen Film nicht verwendet worden.
Nachdem sein Agent ihm mitgeteilt hatte, Mike Nichols interessiere sich für ihn, wollte Hoffman nicht für Benjamin Braddock vorsprechen, da er den Roman von Charles Webb gelesen hatte. Laut El País war er 30, als der Film herauskam.
Hoffman sagt, Nichols sei am Set oft gereizt gewesen und habe ihm gegenüber mitunter einen gewissen Sadismus gezeigt. Nichols starb 2014, so The Independent.

Eine schreckliche Erfahrung, in seinen eigenen Worten
Dustin Hoffman, 89, hat die Dreharbeiten zu „Die Reifeprüfung“ in einem Essay für The New Yorker als schreckliche Erfahrung beschrieben; laut The Independent handelt es sich um einen Auszug aus seiner Autobiografie „Look at Me“. Der Film von 1967 machte ihn zum Star, doch in dem Essay schreibt er, er habe sich von Anfang an fehl am Platz gefühlt. Er schreibt, er habe sich sofort unwohl und unwürdig gefühlt, obwohl er die Hauptrolle in einem Film eines Regisseurs spielte, der damals auf dem Höhepunkt seiner Karriere stand.
„Es war eine schreckliche Erfahrung, diesen Film zu drehen, der mein Leben verändert hat.“
Zweifel an der Besetzung
Hoffman sagt, sein Agent habe ihm erzählt, Mike Nichols interessiere sich für ihn, und zunächst habe er gar nicht vorsprechen wollen. Er hatte den Roman von Charles Webb gelesen, den Nichols verfilmte, und kam zu dem Schluss, dass er für Benjamin Braddock nicht der Richtige sei – im Buch ein wohlhabender, durch und durch amerikanischer College-Absolvent. Er fragt sich auch, warum ein Regisseur einen Mann mit seinem Aussehen als Inbegriff des WASP besetzen sollte, und sagt, das ergebe keinen Sinn. Sein Agent überredete ihn zum Vorsprechen, und er bekam die Rolle. El País berichtet, Hoffman sei 30 Jahre alt gewesen, als der Film herauskam, während die Figur ein 21-jähriger frischgebackener Absolvent ist.
Spannungen mit dem Regisseur
Laut Hoffman war Nichols am Set oft mürrisch, ein scharfer Kontrast zu seiner Stimmung in den Proben. Hoffman sagt, er habe oft das Gefühl gehabt, kurz vor der Entlassung zu stehen. Er beschreibt auch einen gewissen Sadismus, der sich besonders ihm gegenüber gezeigt habe, obwohl der Regisseur zu allen gereizt gewesen sei. Während einiger der bekanntesten Sequenzen des Films, so Hoffman, habe er gedacht, er habe keine Ahnung, was er tue. The Independent weist darauf hin, dass Nichols 2014 starb.
Die Ohrfeigenszene mit 27 Takes
Die ausführlichste Episode des Essays betrifft eine Szene, in der Katharine Ross Hoffman ohrfeigen musste. Er schreibt, Nichols habe den Take 27 Mal wiederholen lassen. In der Szene stürmt Benjamin durchnässt vom Regen in Elaines Zimmer, um eine Affäre mit einer älteren Frau zu gestehen, und die Ohrfeige wurde letztlich nicht im Film verwendet. Hoffman sagt, er habe Ross gebeten, nicht sein Ohr zu treffen, und sie habe einige Male danebengehauen.
„Es gab eine Szene, in der Katharine Ross mich ohrfeigen musste, und er ließ uns 27 Takes drehen“
Ein Bericht von Telegraaf über den Essay besagt, ihm sei am Ende jenes Tages schwindelig gewesen, und einen Tag später habe sich herausgestellt, dass sein Trommelfell durchstochen war. Die Schilderung der Dreharbeiten in dem Essay ist Hoffmans eigene Erinnerung, und keine andere Quelle im Cluster bestätigt die Verletzung.
Anerkennung im Nachhinein
Telegraaf berichtet, „Die Reifeprüfung“ sei für sieben Oscars nominiert gewesen und habe bei der 40. Oscarverleihung den Preis für den besten Film gewonnen. Hoffman gewann später den Oscar als bester Hauptdarsteller für „Kramer gegen Kramer“ 1980 und für „Rain Man“ 1989, so El País. Der Essay erschien laut El País am 31. Oktober im New Yorker, fast 60 Jahre nach dem Kinostart des Films. Hoffmans Schilderung der Dreharbeiten ist der rote Faden der Geschichte, und ihre Details stammen aus dem Essay und nicht aus einem unabhängigen Bericht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Spiegel OnlineDustin Hoffman musste Ohrfeigen-Szene 27 Mal drehen. Dann war sie nicht mal im Film zu sehen
- ANSA.itDustin Hoffman, „Die Reifeprüfung zu drehen war eine schreckliche Erfahrung für mich“Dustin Hoffman, 'girare 'll laureato' è stata un'esperienza terribile per me' - Cinema · Original auf Italienisch
- EL PAÍSDustin Hoffman erinnert sich an die „schreckliche Erfahrung“, die das Drehen von Die Reifeprüfung war: „Ich hatte oft das Gefühl, dass ich gefeuert werde“Dustin Hoffman recuerda la "terrible experiencia" que fue rodar 'El graduado': "A menudo sentía que me iban a despedir · Original auf Spanisch
- The IndependentDustin Hoffman „27 Mal geohrfeigt“ während der „schrecklichen Erfahrung“ beim Drehen von Die ReifeprüfungDustin Hoffman 'slapped 27 times' during 'terrible experience' filming The Graduate · Original auf Englisch
- Dustin Hoffman
- Amerikanischer Schauspieler, der den Essay im New Yorker über die Dreharbeiten zu „Die Reifeprüfung“ schrieb
- Mike Nichols
- Regisseur von „Die Reifeprüfung“, der 2014 starb
- Katharine Ross
- Co-Star in „Die Reifeprüfung“, die in der von Hoffman beschriebenen Szene seine Figur ohrfeigen musste
- Charles Webb
- Autor des Romans, auf dem „Die Reifeprüfung“ basiert
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