Klima · Cottbus, Berlin und Köln
Rekordhitze mit 36,2 °C und schwere Unwetter erschüttern Deutschland: Autobahnen verformt, Cottbuser Stadtfest unterbrochen, 58 Feuerwehreinsätze in Brandenburg
Rekordhitze und schwere Gewitter haben am Samstag Deutschland getroffen, Autobahnen beschädigt, Straßen überflutet und eine Unterbrechung des Cottbuser Stadtfestes erzwungen. Der DWD warnt vor einer Verschärfung der Lage am Sonntag.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von tagesschau.de, stern.de, Der Tagesspiegel und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Cottbus erreichte am Freitag mit 36,2 °C die höchste Temperatur des Jahres; Berlin-Tempelhof und Potsdam erreichten beide 35,3 °C.
Rettungskräfte waren nach Unwettern mit Überschwemmungen, umgestürzten Bäumen und blitzbedingten Bränden in fünf Landkreisen und Cottbus im Einsatz.
Das größte Volksfest der Stadt unterbrach sein Bühnenprogramm aufgrund von starkem Regen; Stromleitungen und Technik wurden aus Sicherheitsgründen überprüft.
Abschnitte der A1 in Schleswig-Holstein und der A13 südlich von Berlin erlitten durch die extreme Hitze Fahrbahnschäden, was zu langen Staus führte.
Der DWD erwartet schwere Gewitter, die von NRW nach Mittel- und Südostdeutschland ziehen; in Brandenburg sind orkanartige Böen bis 100 km/h möglich.
- 19.06.Heißester Tag des Jahres: Cottbus 36,2 °C, Berlin-Tempelhof 35,3 °C. Neuruppin: Straßen überflutet, Bäume entwurzelt, Stromausfälle. Kölner KVB-Anzeigenausfall durch Hitze.
- 20.06.A1 bei Bargteheide beschädigt; A13 südlich von Berlin beschädigt. Schwere Unwetter in Brandenburg: 58 Feuerwehreinsätze, Scheunen- und Feldbrände, Cottbuser Stadtfest unterbrochen.
- 21.06.DWD prognostiziert schwere Gewitter über NRW, später über Mittel- und Südostdeutschland; orkanartige Böen bis 100 km/h.
Rekordhitze
Deutschland erlebte am Freitag seinen heißesten Tag des Jahres. Cottbus in Brandenburg verzeichnete 36,2 °C, gefolgt von Baruth (Mark) mit 35,7 °C, während Potsdam und Berlin-Tempelhof beide 35,3 °C erreichten. Der DWD gab extreme Hitzewarnungen für Teile Brandenburgs heraus.
- Cottbus
- 36.2 °C
- Baruth (Mark)
- 35.7 °C
- Potsdam
- 35.3 °C
- Berlin-Tempelhof
- 35.3 °C
Daten aus dem Artikeltext
Am Samstag hielt die Hitze an, in der Lausitz wurden erneut bis zu 35 °C erwartet. DWD-Meteorologe Florian Engelmann warnte, dass sich am Nachmittag und Abend lokal schwere Gewitter entwickeln würden, insbesondere entlang von Oder und Neiße, die innerhalb kurzer Zeit orkanartige Böen, Hagel und sintflutartigen Regen brächten.
„Aber nach 20 bis 30 Minuten ist der ganze Spuk vorbei.“
Gewitter in Brandenburg
Am Samstagnachmittag zogen schwere Gewitter über den Süden und Osten Brandenburgs hinweg. Die regionale Leitstelle Lausitz meldete 58 Feuerwehreinsätze in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Spree-Neiße und der Stadt Cottbus. Blitzeinschläge verursachten vermutlich einen Scheunenbrand in Großkrausnick und einen Getreidefeldbrand in Calau. Verletzte gab es nicht. Straßen wurden überflutet, Bäume entwurzelt, während starker Regen Unterführungen und Veranstaltungsflächen überflutete.
Cottbuser Stadtfest unterbrochen
Die Unwetter trafen Cottbus direkt und erzwangen eine Unterbrechung des größten Volksfestes der Stadt. Ein Stadtsprecher bestätigte, dass Strom- und Bühnentechnik überprüft werden mussten, bevor die Aufführungen fortgesetzt werden konnten. Sechs Bühnen waren unterschiedlich stark betroffen; die auf Grasflächen hatten so viel Wasser aufgenommen, dass das Abpumpen schwierig war. Die Unterbrechung sollte bis etwa 17:00 Uhr dauern.
Infrastruktur in der Krise
Die extreme Hitze hinterließ auch im Verkehrsnetz ihre Spuren. Am Freitagabend fiel der Server der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) aus, der die Echtzeitdaten liefert, sodass Abfahrtsanzeigen, die KVB-App und die Website ausfielen. Am Samstag verursachten durch Hitze beschädigte Fahrbahndecken auf der A1 zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein und auf der A13 von Dresden in Richtung Schönefelder Kreuz südlich von Berlin lange Staus.
„Es wird noch eine Stufe gefährlicher.“
Ausblick: Sonntag mit erhöhter Gefahr
Der DWD warnte, dass sich die Bedingungen am Sonntag, dem kalendarischen Sommerbeginn, verschlechtern würden. Für Nordrhein-Westfalen, insbesondere das Ruhrgebiet, werden am Morgen schwere Gewitter vorhergesagt, die dann auf Mitteldeutschland und später auf die südöstlichen Bundesländer übergreifen. In der südöstlichen Hälfte Brandenburgs könnten orkanartige Böen bis zu 100 km/h erreichen. Der DWD warnte, dass stärkere Regenfälle und heftigere Winde als bei den Gewittern am Samstag die Abwassersysteme erneut überfordern könnten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- tagesschau.deWetter: Schäden durch Hitze und Gewitter - und es bleibt heiß
- stern.deÜberschwemmungen und Brände nach Gewitter in Brandenburg
- Der TagesspiegelHitze-Gewitter: Überschwemmungen und Brände nach Gewitter in Brandenburg
- N-tvBerlin & Brandenburg: Bühnenprogramm bei Stadtfest wegen Gewitter unterbrochen
- Florian Engelmann
- DWD-Meteorologe
- Orte
- Cottbus
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