Fußball · San Francisco
Katar holt historischen ersten WM-Punkt durch Ausgleich in der Nachspielzeit gegen die Schweiz
Boualem Khoukhi traf tief in der Nachspielzeit und sicherte Katar ein 1:1-Unentschieden gegen die Schweiz in San Francisco, womit der Golfstaat seinen ersten Punkt bei einer FIFA-Weltmeisterschafts-Endrunde holte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, Blick.ch, watson.ch/ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Katar holte seinen ersten Punkt bei einer FIFA-WM-Endrunde, nachdem es bei seinem Heimturnier 2022 alle drei Spiele verloren hatte.
Boualem Khoukhi traf in der Nachspielzeit, um Breel Embolos Elfmeter für die Schweiz auszugleichen und ein 1:1-Unentschieden zu sichern.
Stürmer Akram Afif drückte seinen Stolz aus und sagte, das Team hoffe auf drei Punkte im nächsten Spiel gegen Kanada.
Julen Lopetegui erlebt seine erste WM als Cheftrainer, acht Jahre nachdem er von Spanien vor dem Turnier 2018 entlassen wurde.
Die Schweiz konnte ihre große Favoritenrolle nicht in einen Sieg ummünzen und baute ihre schwache historische Bilanz gegen Katar aus (eine Niederlage in zwei Begegnungen).
Katar trifft in seinem zweiten Gruppenspiel der Gruppe B am frühen Freitagmorgen auf Co-Gastgeber Kanada und will seine Qualifikationshoffnungen aufrechterhalten.
Katar beendete jahrelange WM-Frustration mit einem dramatischen späten Ausgleich gegen die Schweiz im ersten Gruppenspiel der Gruppe B in San Francisco und holte ein 1:1-Unentschieden, das sich wie ein Sieg für den ewigen Außenseiter anfühlte. Breel Embolo hatte die Schweiz per Elfmeter in Führung gebracht, aber Khoukhi's Tor in den letzten Minuten der Nachspielzeit ließ Spieler, Trainer und mitgereiste Fans in Ekstase geraten.
Reaktionen im katarischen Lager
Für eine Nation, die bei der eigenen Heim-WM 2022 mit drei Niederlagen und einem Torverhältnis von 1:7 ausgeschieden war, war dies ein Moment der Erlösung. Stürmer Akram Afif, der die Spitze einer Mannschaft anführte, die tief verteidigte und auf vereinzelte Konter setzte, fasste die Stimmung nach dem Schlusspfiff zusammen.
„Wir sind sehr stolz auf uns. Hoffentlich holen wir im nächsten Spiel drei Punkte.“
Cheftrainer Julen Lopetegui, der am Vorabend des Turniers 2018 von Spanien entlassen wurde, erlebt seine erste WM als Trainer. Sein Spielplan, der auf defensive Organisation und Standardsituationen ausgerichtet war, hielt die Schweizer lange in Schach.
Schweizer Frust
Die Schweiz ging als klarer Favorit in die Partie, nachdem sie in sechs Qualifikationsspielen ungeschlagen geblieben war, 14 Tore erzielt und nur zwei kassiert hatte. Das einzige vorherige Aufeinandertreffen mit Katar endete 2018 mit einer 0:1-Testspielniederlage, und Kapitän Granit Xhakas Team hatte vor Selbstgefälligkeit gewarnt. Embolos Elfmeter schien die Nerven zu beruhigen, aber die Unfähigkeit, ein zweites Tor zu erzielen, erwies sich als kostspielig.
Schweizer Medien hatten auf unangenehme historische Parallelen hingewiesen: Das Team hatte auch seine einzigen Begegnungen mit Bosnien-Herzegowina und Kanada verloren, den beiden anderen Mannschaften der Gruppe B. Cheftrainer Murat Yakin, der vor 24 Jahren als Innenverteidiger bei der 1:3-Niederlage gegen Kanada auf dem Platz stand, steht nun vor einem schweren Kampf um den Gruppensieg.
Ein Team, das in Widrigkeiten geschmiedet wurde
Katars Vorbereitung wurde durch den weiteren regionalen Konflikt gestört. Zwei von vier geplanten Testspielen wurden wegen des Iran-Krieges abgesagt, und der Kader verbuchte in seinen beiden absolvierten Freundschaftsspielen nur eine 0:1-Niederlage gegen Irland und ein 0:0 Unentschieden gegen El Salvador. Lopetegui sagte, die Spieler hätten gelernt, mit Luftalarm und fernen Explosionen zu leben, was den Punkt gegen die Schweiz zu einer noch süßeren Belohnung mache.
„Wir sind bereit, über unsere Grenzen hinauszugehen.“
Der einzige in Katar ansässige Journalist, der das Spiel vorbesprochen hatte, Majed Alkhulaifi von „Estad Al-doha", hatte darauf hingewiesen, dass Verteidiger Homam Ahmed der einzige in Europa spielende Spieler in Lopeteguis Kader ist (bei Cultural Leonesa in der dritten spanischen Liga), was den Erfahrungsunterschied unterstreicht.
Was als Nächstes kommt
Katar trifft am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) auf den Co-Gastgeber Kanada und will auf diesem Ergebnis aufbauen, um die Hoffnung auf den Einzug in die K.o.-Runde am Leben zu erhalten. Afif, der zwei Asienpokal-Titel gewann und zweimal Asiens bester Spieler wurde, bleibt der Talisman des Teams. Das nächste Ziel des 29-Jährigen ist die erste WM-Torbeteiligung, und nach dem Unentschieden gegen die Schweiz ist sein Selbstvertrauen groß.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Der TagesspiegelCoup gegen die Schweiz: Katar feiert historischen Punkt: "Sehr stolz auf uns
- Blick.chInklusive Katar: Miserable Nati-Bilanz gegen Gruppengegner
- watson.ch/Er ist der grosse Katar-Star und sorgte bereits einmal für eine "Katarstrophe"
- Blick.chDie drei wichtigsten Köpfe unseres ersten Gegners Katar
- Akram Afif
- Katar-Stürmer und zweifacher Asiens Fußballer des Jahres, der den Angriff gegen die Schweiz anführte.
- Boualem Khoukhi
- Katar-Verteidiger, der den Ausgleich in der Nachspielzeit gegen die Schweiz erzielte.
- Julen Lopetegui
- Katar-Cheftrainer, der nach seiner Entlassung durch Spanien 2018 seine erste WM als Trainer erlebt.
- Breel Embolo
- Schweizer Stürmer, der per Elfmeter gegen Katar traf.
- Hassan al-Haydos
- Katar-Kapitän und Rekordnationalspieler, der von Lopetegui für die WM 2026 zurückgeholt wurde.
- Murat Yakin
- Schweizer Cheftrainer, der als Innenverteidiger beim einzigen vorherigen Aufeinandertreffen mit Kanada spielte.
- Majed Alkhulaifi
- Chefredakteur von Estad Al-doha und Analyst der katarischen Nationalmannschaft.
- Homam Ahmed
- Verteidiger und einziger in Europa spielender Spieler im Katar-WM-Kader (Cultural Leonesa).
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