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VAR dreht erstmals bei einer WM eine gelbe Karte zwischen zwei Gegenspielern um: USA gegen Paraguay Geschichte
Im Auftaktspiel der Gruppe D zeigte Schiedsrichter Makkelie zunächst Tim Ream die Gelbe Karte, doch die VAR-Überprüfung bewies, dass Miguel Almirón eine Schwalbe gemacht hatte. Die Gelbe wurde dem Paraguayer gegeben – eine Premiere unter dem erweiterten WM-Protokoll.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von AGI, Il Fatto Quotidiano, Fanpage und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Schiedsrichter Makkelie verwarnte zunächst US-Verteidiger Tim Ream; nach VAR-Überprüfung wurde die Gelbe entfernt und Paraguays Miguel Almirón für Simulation gegeben.
Die FIFA erweiterte VAR-Eingriffe auf Identitätsverwechslungen zwischen Mannschaften, nicht nur innerhalb derselben Seite, wie in Artikel 5 der aktualisierten Spielregeln festgelegt.
Experten weisen darauf hin, dass der VAR die Art des Vergehens effektiv von einem Foul auf Simulation geändert hat, was laut Protokoll nicht überprüft werden darf, und beanstanden einen Verfahrensfehler beim Stoppen des Spiels nach der Wiederaufnahme.
Der Vorfall
Die USA trafen im Eröffnungsspiel der Gruppe D der WM 2026 auf Paraguay, das 4:1 für die Gastgeber endete. Acht Minuten nach der zweiten Halbzeit lief der paraguayische Flügelspieler Miguel Almirón nahe der Torauslinie am US-Verteidiger Tim Ream vorbei. Der niederländische Schiedsrichter Danny Makkelie pfiff ein Foul und zeigte Ream die Gelbe Karte. Der Freistoß wurde ausgeführt, aber als der Ball bereits im Spiel war, stoppte Makkelie die Aktion, um den VAR-Monitor zu konsultieren.
Die Wiederholungen zeigten keinen Kontakt – Almirón hatte eine Schwalbe gemacht. Die Gelbe Karte wurde Ream aberkannt und stattdessen Almirón für Simulation gegeben. Ein Freistoß wurde den USA zugesprochen. Diese Sequenz markierte das erste Mal in der WM-Geschichte, dass ein Video-Assistant-Referee eine Disziplinarstrafe zwischen zwei gegnerischen Spielern korrigierte, statt nur innerhalb derselben Mannschaft.
Erweiterte VAR-Befugnisse
Die FIFA erweiterte vor dem Turnier den Aufgabenbereich des VAR. Einer der vier neuen Anwendungsfälle betrifft „Identitätsverwechslung“, die das falsche Team bestraft. Zuvor erlaubte das Protokoll nur Eingriffe, wenn der Schiedsrichter den falschen Spieler auf derselben Seite verwarnt hatte. Nun kann der VAR eingreifen, wenn ein Foul von einer Mannschaft begangen wird, die Karte aber der anderen gezeigt wird – genau das, was bei USA–Paraguay geschah.
Die IFAB-Spielregeln 2026/27, Artikel 5, besagen: „Sanktioniert der Schiedsrichter ein Vergehen, identifiziert aber eindeutig den falschen Spieler, der das Vergehen begangen hat, und zeigt daher die Gelbe oder Rote Karte dem falschen Spieler der bestraften Mannschaft, so kann die Identität des Täters überprüft werden.“ Die neue Auslegung erweitert dies auf Fälle, in denen das vermeintliche Foul tatsächlich eine Schwalbe des gegnerischen Spielers ist.
Protokollkontroverse
Die BBC Sport stellte die Rechtmäßigkeit des Eingriffs angesichts des strengen Wortlauts des Protokolls infrage. Der VAR-Offizielle, der Spanier Carlos Del Cerro Grande, signalisierte einen möglichen Fehler bei der Identität des bestraften Spielers, aber die Überprüfung änderte effektiv die Art des Vergehens – von einem Foul zu Simulation. Die Regeln besagen, dass „die Art des Vergehens nicht überprüft werden kann“, was Zweifel aufkommen lässt, ob Del Cerro Grande sein Mandat überschritten hatte.
Ein weiterer Verfahrensfehler trat auf, als Makkelie das Spiel stoppte, nachdem der Freistoß bereits ausgeführt worden war. Das Protokoll verlangt, dass die Überprüfung vor der Wiederaufnahme des Spiels erfolgt, nicht wenn der Ball bereits im Spiel ist. Trotz dieser Bedenken blieb die endgültige Entscheidung bestehen – die Gelbe Karte wurde an Almirón übertragen.
Weiterer Kontext
Der Vorfall ist eines von vier neuen VAR-Szenarien, die für die Endrunde 2026 eingeführt wurden. Die anderen erlauben Überprüfungen von fälschlicherweise gegebenen Eckbällen (sofern das Spiel nicht verzögert wird), Fouls, die vor der Wiederaufnahme eines Standards auftreten, und Fällen mit einer zweiten Gelben Karte, die zu einem Platzverweis führen kann. Italienische Beobachter brachten die Reform mit dem „Bastoni-Fall“ in Verbindung, einem nationalen Vorfall, der eine heftige Debatte über Schwalben und Identitätsverwechslungen ausgelöst hatte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- AGIMondiali, per la prima volta il Var corregge il giallo della simulazione
- Il Fatto QuotidianoVar ai Mondiali, per la prima volta il Var inverte un giallo tra 2 avversari
- FanpageMondiali 2026 nella storia, scattato il protocollo VAR "Scambio di identità": applicato l'Articolo 5
- ANSA.itMondiali: in Usa-Paraguay per la prima volta il Var inverte un giallo tra 2 avversari - Mondiali 2026
- Tim Ream
- US-Verteidiger, der zunächst wegen eines angeblichen Fouls an Miguel Almirón verwarnt wurde.
- Miguel Almirón
- Paraguayischer Flügelspieler, der nach der VAR-Überprüfung wegen Simulation verwarnt wurde.
- Danny Makkelie
- Niederländischer Schiedsrichter, der seine ursprüngliche Gelb-Karten-Entscheidung nach Konsultation des VAR-Monitors zurücknahm.
- Carlos Del Cerro Grande
- Spanischer VAR-Offizieller, der Schiedsrichter Makkelie riet, den Vorfall auf Identitätsverwechslung zu überprüfen.
- Mauricio Pochettino
- Cheftrainer der US-Nationalmannschaft während der WM 2026.
- Orte
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