Fußball · Paris und Marseille
Zinédine Zidane zum französischen Nationaltrainer bis 2030 ernannt – lang gehegter Traum erfüllt
Der frühere Real-Madrid-Trainer, 54, hatte fünf Jahre auf diese Rolle gewartet und dabei Vereinsangebote abgelehnt. Er tritt die Nachfolge von Didier Deschamps an, der Les Bleus 14 Jahre lang führte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, 20 minutos, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Zinédine Zidane, 54, wurde am 28. Juli 2026 zum Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft ernannt und unterschrieb einen Vertrag bis zur WM 2030.
Deschamps führte Frankreich zum WM-Titel 2018, ins Finale 2022 und zu einem vierten Platz 2026, bevor er zurücktrat.
Zidane lehnte Vereinsangebote ab, darunter von Manchester United, um auf den Frankreich-Job zu warten, nachdem er Real Madrid 2021 verlassen hatte.
Zidanes Debüt wird ein Nations-League-Spiel gegen die Türkei nach der Sommerpause sein, wobei Spanien als wichtigster langfristiger Rivale identifiziert wurde.
Der neue Trainer wird mit Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Michael Olise arbeiten und eine offensive Identität wiederherstellen wollen.

- 28. Juli 2026Zidane wird offiziell als Frankreich-Trainer vorgestellt und unterschreibt bis 2030.
- September 2026Zidanes erstes Spiel als verantwortlicher Trainer: Nations-League-Spiel gegen die Türkei.
- 2030Vertrag läuft bis zur WM 2030, die unter anderem von Spanien mitausgerichtet wird.
Eine lang erwartete Ernennung
Zinédine Zidane wurde am Dienstag offiziell als neuer Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft im Hauptquartier des Französischen Fußballverbandes in Paris vorgestellt, wo sich über hundert Fans versammelt hatten. Der 54-Jährige, der seit seinem Abschied von Real Madrid im Jahr 2021 ohne Trainerposten war, unterschrieb einen Vertrag bis zur Weltmeisterschaft 2030. FFF-Präsident Philippe Diallo bestätigte, dass er Zidane erstmals im Februar 2025 kontaktiert habe, kurz nachdem Didier Deschamps im Januar 2025 angekündigt hatte, nach der WM 2026 zurückzutreten.
„Nachdem ich Real Madrid trainiert hatte, war das Einzige, was ich tun wollte, die Nationalmannschaft zu coachen.“
Zidane, sichtlich bewegt, bezeichnete den Tag als den glücklichsten seines Berufslebens. Er verriet, dass er in den vergangenen vier bis fünf Jahren Angebote mehrerer Vereine abgelehnt hatte, darunter anhaltendes Interesse von Manchester United, um auf den Frankreich-Job zu warten. „Ich hätte ein Dreijahresprojekt übernehmen können, weil Deschamps im Amt war. Sobald ich wusste, dass er geht, wusste ich, dass ich der Nächste sein wollte“, sagte er.
Deschamps‘ Vermächtnis
Zidane ersetzt seinen früheren Nationalmannschaftskollegen Didier Deschamps, der Frankreich 14 Jahre lang führte. Unter Deschamps gewannen Les Bleus die Weltmeisterschaft 2018, erreichten das Finale 2022 (Niederlage gegen Argentinien im Elfmeterschießen) und belegten beim Turnier 2026 den vierten Platz. Außerdem gewannen sie die Nations League 2021 und waren 2016 Vizeeuropameister. Zidane würdigte Deschamps, mit dem er als Spieler 1998 Weltmeister wurde. Diallo merkte an, dass sich Zidanes Kandidatur „als natürliche Nachfolge aufgedrängt“ habe.
Zidanes Vision und erste Herausforderungen
Der neue Trainer sagte, seine Mannschaft werde einen offensiven Stil pflegen, ähnlich dem, den er bei Real Madrid anwandte, wo er drei aufeinanderfolgende Champions-League-Titel gewann (2016, 2017, 2018). Begleitet wird er von den meisten seiner damaligen Mitarbeiter aus Madrid, was Kontinuität gewährleisten soll. Zidane erbt einen Kader voller Talente, darunter Kapitän Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Michael Olise, der jedoch zuletzt sowohl bei der EM 2024 als auch bei der WM 2026 gegen Spanien ausgeschieden war.
„Präsident, ich weiß, wie man gewinnt.“
Sein erstes Spiel als verantwortlicher Trainer wird nach der Sommerpause in der Nations League gegen die Türkei sein. Zidane räumte ein, dass Spanien ein harter Gegner sei, betonte aber, dass sein unmittelbarer Fokus auf dem Auftaktspiel liege. „Diese Etappe dreht sich nicht nur um das Spiel gegen Spanien, das eine starke Mannschaft ist. Meine Priorität ist das erste Spiel, das gegen die Türkei“, sagte er.
Der Weg nach vorn
Zidane, geboren in Marseille als Sohn algerischer Eltern, war ein Symbol der französischen „Black-Blanc-Beur“-Generation von 1998. Er absolvierte 108 Länderspiele und gewann als Spieler die Weltmeisterschaft 1998 und die Europameisterschaft 2000. Nun kehrt er zum ersten Mal seit seinem Abschied von Bordeaux 1996 in den französischen Fußball zurück, mit der Aufgabe, einer Mannschaft, die in letzter Zeit nicht an ihre früheren Erfolge anknüpfen konnte, eine Identität zurückzugeben. Der Vertrag läuft bis zur Weltmeisterschaft 2030, die unter anderem von Spanien mitausgerichtet wird.
„Ich habe viele Spiele gesehen, viel mehr als zu meiner Zeit als Trainer von Real Madrid. Und vor allem habe ich die französische Nationalmannschaft als Ganzes beobachtet, und ich kann Ihnen sagen, da steckt großes Potenzial.“
Zidane nutzte seine erste Pressekonferenz auch, um den Feuerwehrleuten und Landarbeitern zu danken, die gegen schwere Waldbrände in Frankreich, insbesondere im Département Gironde, kämpfen. „Es ist eine immense Freude, ich bin sehr glücklich“, sagte er zu seiner Ernennung.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL PAÍSZidane cumple uno de sus sueños y ficha como seleccionador de Francia hasta 2030
- 20 minutosEl reto de Zinedine Zidane en su regreso a la selección francesa: dar una nueva identidad en un equipo plagado de estrellas
- El ConfidencialZidane pone en riesgo al ídolo: su sueño de dirigir a Francia es ahora su gran reto
- La RazónZidane: Real Madrid, Francia y nada más
- Zinedine Zidane
- Neuer Cheftrainer der französischen Fußballnationalmannschaft, ehemaliger Trainer von Real Madrid und Weltmeister von 1998.
- Philippe Diallo
- Präsident des Französischen Fußballverbandes, der Zidane ernannte.
- Didier Deschamps
- Scheidender französischer Cheftrainer, führte die Mannschaft 14 Jahre lang und gewann die WM 2018.
- Kylian Mbappé
- Kapitän der französischen Nationalmannschaft und Star-Stürmer.
- Ousmane Dembélé
- Flügelspieler der französischen Nationalmannschaft.
- Michael Olise
- Mittelfeldspieler der französischen Nationalmannschaft.
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