Sicherheit · Knoxville
Christa Pike, die eine misslungene Hinrichtung überlebte, beschreibt in ihrer ersten Stellungnahme ständige Schmerzen
Christa Pike, 50, sagt, sie habe seit dem Tag, an dem sie am 30. September zwei Dosen Pentobarbital überlebte, jeden Tag Schmerzen. In einer Stellungnahme, die sie ihrem Anwaltsteam diktierte, erklärt sie zudem, sie sei in einer medizinischen Station des Gefängnisses weitgehend isoliert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, The Irish Times, BFMTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Pike, 50, sagt, sie habe seit der Nacht des 30. September Schmerzen, in Armen, Händen und Hals, und es falle ihr noch immer schwer zu sprechen.
Nach zwei Dosen Pentobarbital am 30. September wurde sie laut The Irish Times bewusstlos, aber lebend aus der Hinrichtungskammer gebracht.
In ihrer Stellungnahme an ihre Anwälte sagt sie, sie sei in der medizinischen Station des Gefängnisses weitgehend von anderen Insassen getrennt, und sie sitzt seit 30 Jahren in der Todeszelle.
Pike, damals 18, wurde für die Tötung einer 19-jährigen Mitschülerin beim Knoxville Job Corps 1995 zum Tode verurteilt, während ihr damals 17-jähriger Freund 1997 wegen Mordes ersten Grades verurteilt wurde.
- 1995Pike und ihr damaliger Freund töten eine 19-jährige Mitschülerin in Knoxville, Tennessee
- 30.09.Hinrichtungsversuch im Männergefängnis Riverbend scheitert nach zwei Dosen Pentobarbital
- Ende September 2026Pike wird laut BBC nach einem kritischen Zustand aus dem Krankenhaus entlassen
- 30.10.Pike veröffentlicht über ihr Anwaltsteam ihre erste öffentliche Stellungnahme
Ihre erste Stellungnahme seit dem gescheiterten Versuch
Christa Pike, 50, veröffentlichte am Freitag, 30. Oktober, eine ausführliche Stellungnahme, die sie ihrer Anwältin diktierte und die WBIR in Knoxville erreichte. Es ist ihr erster öffentlicher Bericht seit dem Hinrichtungsversuch am 30. September im Männergefängnis Riverbend, wo sie hätte getötet werden sollen. In der Stellungnahme erinnert sie sich, dass sie in jener Nacht akzeptiert habe, was bevorstand, den Menschen gedankt habe, die über die Jahre zu ihr standen, und den Zeugen gesagt habe, sie lasse sie in liebevoller Verbundenheit zurück. Ihr Anwaltsteam verbreitete die Stellungnahme auch in den sozialen Medien, und sie beschreibt die Tage danach in drastischen Worten.
Ihr Bericht über die Zeit nach dem Eingriff beginnt mit einem einzigen Satz:
„Einige Tage später wachte ich allein in einem Krankenhaus auf, verwirrt und mit Schmerzen.“
Schmerzen und Isolation
Pike sagt, die Schmerzen hätten seit jener Nacht nicht aufgehört, und sie beschreibt sie zuerst körperlich. Ihre Arme, Hände und ihr Hals schmerzten, und es falle ihr noch immer schwer zu sprechen. Der Schmerz sei zudem seelisch und geistig.
„Mein Körper schmerzt. Meine Arme schmerzen. Meine Hände schmerzen. Mein Hals schmerzt. Es fällt mir noch immer schwer zu sprechen.“
Die BBC berichtet, sie sei Ende September aus dem Krankenhaus entlassen worden, nachdem die beiden tödlichen Injektionen sie in einen kritischen Zustand versetzt hätten. Die Irish Times berichtet, sie sei bewusstlos, aber lebend aus der Kammer gebracht worden. In ihrer Stellungnahme an ihre Anwälte sagt sie, sie werde in der medizinischen Abteilung des Gefängnisses weitgehend von anderen Insassen getrennt gehalten. Sie ging auch auf den Fehler ein, der zur misslungenen Hinrichtung führte.
„Ich bin zutiefst verletzt von der Inkompetenz, die so viele Menschen in diese schreckliche Lage gebracht hat.“
Die Tat von 1995
Pike war 18 und ihr damaliger Freund 17, als sie 1995 eine 19-jährige Mitschülerin beim Knoxville Job Corps in Tennessee töteten. Die Staatsanwaltschaft sagt, Pike habe befürchtet, das Opfer wolle ihr den Freund ausspannen, und das Paar habe die junge Frau in ein Waldstück gelockt, wo sie gefoltert und getötet worden sei. Die New York Times berichtet, das Opfer sei mit einem Teppichmesser aufgeschlitzt und geschlagen worden. 1997 wurde der Freund wegen Mordes ersten Grades verurteilt und erhielt eine lebenslange Haftstrafe, die Bewährung möglich lässt. Pike hat ihre Beteiligung an der Tat nie bestritten, und bei ihr wurden später eine bipolare Störung und eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert. Weil sie damals 18 war, wurde sie zum Tode verurteilt, und sie sitzt seit 30 Jahren in der Todeszelle.
Was die Akten zeigen
Die Abfolge reicht von der Tat 1995 bis zur am 30. Oktober 2026 veröffentlichten Stellungnahme. Der Hinrichtungsversuch fand am 30. September statt, als sie zwei Dosen Pentobarbital erhielt. Die BBC berichtet von ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus Ende September, und diese Stellungnahme ist die erste, die sie seitdem öffentlich abgegeben hat. Pike schreibt, sie erhole sich und werde stärker, doch Heilung sei nicht dasselbe wie in Ordnung zu sein. Die folgende Zeitleiste führt die wichtigsten datierten Ereignisse auf.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The IndependentChrista Pike bricht Schweigen nach missglückter Hinrichtung: „Ich suche nach Sinn“Christa Pike breaks silence after botched execution: 'I am searching for meaning' · Original auf Englisch
- The Irish Times„Mein Körper schmerzt“: Christa Pike beschreibt das Martyrium der missglückten Hinrichtung'My body hurts': Christa Pike describes botched execution ordeal · Original auf Englisch
- BFMTV„Seit jener Nacht habe ich keinen Moment ohne Schmerzen erlebt“: Nach ihrer missglückten Hinrichtung meldet sich Christa Pike zu Wort"Depuis cette nuit-là, je n'ai pas connu un instant où je ne souffre pas": après son exécution ratée, Christa Pike prend la parole · Original auf Französisch
- BBCUS-Häftling Christa Pike sagt, sie sei nach gescheiterter Hinrichtung „verwirrt und unter Schmerzen“ aufgewachtUS inmate Christa Pike says she woke up 'confused and in pain' after failed execution · Original auf Englisch
- Christa Pike
- Zum Tode verurteilte Insassin in Tennessee, die am 30. September eine misslungene Hinrichtung durch tödliche Injektion überlebte und am 30. Oktober eine Stellungnahme veröffentlichte
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