Sicherheit · Knoxville

Christa Pike, die eine misslungene Hinrichtung überlebte, beschreibt in ihrer ersten Stellungnahme ständige Schmerzen

Christa Pike, 50, sagt, sie habe seit dem Tag, an dem sie am 30. September zwei Dosen Pentobarbital überlebte, jeden Tag Schmerzen. In einer Stellungnahme, die sie ihrem Anwaltsteam diktierte, erklärt sie zudem, sie sei in einer medizinischen Station des Gefängnisses weitgehend isoliert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, The Irish Times, BFMTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Knoxville · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 1995Pike und ihr damaliger Freund töten eine 19-jährige Mitschülerin in Knoxville, Tennessee
  2. 30.09.Hinrichtungsversuch im Männergefängnis Riverbend scheitert nach zwei Dosen Pentobarbital
  3. Ende September 2026Pike wird laut BBC nach einem kritischen Zustand aus dem Krankenhaus entlassen
  4. 30.10.Pike veröffentlicht über ihr Anwaltsteam ihre erste öffentliche Stellungnahme

Ihre erste Stellungnahme seit dem gescheiterten Versuch

Christa Pike, 50, veröffentlichte am Freitag, 30. Oktober, eine ausführliche Stellungnahme, die sie ihrer Anwältin diktierte und die WBIR in Knoxville erreichte. Es ist ihr erster öffentlicher Bericht seit dem Hinrichtungsversuch am 30. September im Männergefängnis Riverbend, wo sie hätte getötet werden sollen. In der Stellungnahme erinnert sie sich, dass sie in jener Nacht akzeptiert habe, was bevorstand, den Menschen gedankt habe, die über die Jahre zu ihr standen, und den Zeugen gesagt habe, sie lasse sie in liebevoller Verbundenheit zurück. Ihr Anwaltsteam verbreitete die Stellungnahme auch in den sozialen Medien, und sie beschreibt die Tage danach in drastischen Worten.

Ihr Bericht über die Zeit nach dem Eingriff beginnt mit einem einzigen Satz:

„Einige Tage später wachte ich allein in einem Krankenhaus auf, verwirrt und mit Schmerzen.“

Christa Pike, Zum Tode verurteilte Insassin in Tennessee

Schmerzen und Isolation

Pike sagt, die Schmerzen hätten seit jener Nacht nicht aufgehört, und sie beschreibt sie zuerst körperlich. Ihre Arme, Hände und ihr Hals schmerzten, und es falle ihr noch immer schwer zu sprechen. Der Schmerz sei zudem seelisch und geistig.

„Mein Körper schmerzt. Meine Arme schmerzen. Meine Hände schmerzen. Mein Hals schmerzt. Es fällt mir noch immer schwer zu sprechen.“

Christa Pike, Zum Tode verurteilte Insassin in Tennessee

Die BBC berichtet, sie sei Ende September aus dem Krankenhaus entlassen worden, nachdem die beiden tödlichen Injektionen sie in einen kritischen Zustand versetzt hätten. Die Irish Times berichtet, sie sei bewusstlos, aber lebend aus der Kammer gebracht worden. In ihrer Stellungnahme an ihre Anwälte sagt sie, sie werde in der medizinischen Abteilung des Gefängnisses weitgehend von anderen Insassen getrennt gehalten. Sie ging auch auf den Fehler ein, der zur misslungenen Hinrichtung führte.

„Ich bin zutiefst verletzt von der Inkompetenz, die so viele Menschen in diese schreckliche Lage gebracht hat.“

Christa Pike, Zum Tode verurteilte Insassin in Tennessee

Die Tat von 1995

Pike war 18 und ihr damaliger Freund 17, als sie 1995 eine 19-jährige Mitschülerin beim Knoxville Job Corps in Tennessee töteten. Die Staatsanwaltschaft sagt, Pike habe befürchtet, das Opfer wolle ihr den Freund ausspannen, und das Paar habe die junge Frau in ein Waldstück gelockt, wo sie gefoltert und getötet worden sei. Die New York Times berichtet, das Opfer sei mit einem Teppichmesser aufgeschlitzt und geschlagen worden. 1997 wurde der Freund wegen Mordes ersten Grades verurteilt und erhielt eine lebenslange Haftstrafe, die Bewährung möglich lässt. Pike hat ihre Beteiligung an der Tat nie bestritten, und bei ihr wurden später eine bipolare Störung und eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert. Weil sie damals 18 war, wurde sie zum Tode verurteilt, und sie sitzt seit 30 Jahren in der Todeszelle.

Was die Akten zeigen

Die Abfolge reicht von der Tat 1995 bis zur am 30. Oktober 2026 veröffentlichten Stellungnahme. Der Hinrichtungsversuch fand am 30. September statt, als sie zwei Dosen Pentobarbital erhielt. Die BBC berichtet von ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus Ende September, und diese Stellungnahme ist die erste, die sie seitdem öffentlich abgegeben hat. Pike schreibt, sie erhole sich und werde stärker, doch Heilung sei nicht dasselbe wie in Ordnung zu sein. Die folgende Zeitleiste führt die wichtigsten datierten Ereignisse auf.

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Quellen und Kontext

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