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Artikel anhören3 Min., gelesen von einer synthetischen Stimme

Kurz gefasst

  • Heil sagte am Sonntag, 18. Oktober, in einem ARD-Interview, er könne eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz auf dem Sonderparteitag im Januar nicht ausschließen, und machte eine Bewerbung von der Richtung der Partei und dem Team abhängig.

  • Die Co-Vorsitzende Bärbel Bas kündigte in der Woche des 12. Oktober ihren Rücktritt an; ein Sonderparteitag im Januar wählt eine neue Führung, während Lars Klingbeil noch nicht gesagt hat, ob er erneut antritt.

  • Der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Miersch und Verteidigungsminister Boris Pistorius haben sich beide für eine Wiederwahl Lars Klingbeils als Parteivorsitzenden ausgesprochen.

  • Heil sagte, er habe erhebliche Zweifel, ob Die Linke, die bei der Berliner Wahl am 20. September 25,7 Prozent erreichte, regierungsfähig und regierungswillig sei, und nannte Bedingungen zu Antisemitismus und innerer Sicherheit.

Wie es dazu kam
  1. 20.09.Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, bei der Die Linke 25,7 Prozent gewinnt
  2. Woche des 12. Oktober 2026Co-Vorsitzende Bärbel Bas kündigt ihren Rücktritt an
  3. 18.10.Hubertus Heil sagt, er könne eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz nicht ausschließen
  4. Sonderparteitag im JanuarSonderparteitag der SPD zur Wahl einer neuen Führung

Heil lässt die Tür offen

Der frühere Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat erklärt, er könne eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz nicht ausschließen. Im ARD-„Bericht aus Berlin“ sagte er am Sonntag, 18. Oktober, er erhalte aus der Partei viele Ermutigungen zu einer Kandidatur, doch allein sei das nicht entscheidend. Er mache eine Bewerbung davon abhängig, welche Richtung die SPD in den kommenden Wochen einschlage und wer das Team bilde.

„Ich kann nicht ausschließen, dass ich antrete.“

Hubertus Heil, Früherer Bundesarbeitsminister

Heil sagte, eine Person allein werde die großen Aufgaben nicht bewältigen. Er fasste die Frage als mehr denn eine Personalfrage auf und argumentierte, die SPD müsse Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine starke Demokratie übernehmen, kompromissbereit sein und klar machen, welche langfristigen Ziele sie verfolge. Zudem wolle er sich nicht gegen die schwarz-rote Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD stellen, die nach seinen Worten nicht scheitern dürfe und liefern müsse.

Führungsrennen vor einem Januar-Parteitag

Die Co-Vorsitzende Bärbel Bas hatte in der Woche des 12. Oktober überraschend ihren Rücktritt angekündigt. Die SPD wird auf einem Sonderparteitag im Januar eine neue Führung wählen. Der amtierende Vorsitzende Lars Klingbeil, zugleich Bundesfinanzminister und Vizekanzler, hat noch nicht gesagt, ob er erneut antritt. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Miersch und Verteidigungsminister Boris Pistorius haben sich beide für eine Wiederwahl Klingbeils ausgesprochen. Heil, Klingbeil, Miersch und Pistorius stammen alle aus Niedersachsen.

Zweifel an der Berliner Koalition

Heil äußerte sich auch zu den Gesprächen über eine mögliche rot-grün-rote Koalition in Berlin und sagte, er habe erhebliche Zweifel, ob die Berliner Linke regierungsfähig und regierungswillig sei. Bevor die SPD in Berlin Regierungsverantwortung übernehme, müssten mehrere Fragen geklärt werden, darunter eine klare Abgrenzung gegen Antisemitismus von rechts wie von links und ein klares Bekenntnis zur inneren Sicherheit in der Hauptstadt. Koalitionen seien nur möglich, wenn das geschehe, mit wem auch immer. Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September gewann Die Linke 25,7 Prozent und war mit Abstand stärkste Kraft. Derzeit wird versucht, in der Hauptstadt eine rot-grün-rote Regierung zu bilden.

Steuerstreit und Heils Bilanz

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte eine Senkung der Stromsteuer gefordert. CSU-Chef Markus Söder beharrte am Sonntag auf einem Ausgleich der kalten Progression, bei der die Steuersätze an inflationsbedingte Steigerungen wie Gehaltserhöhungen angepasst würden. Finanzminister Klingbeil hält beide Forderungen angesichts des knappen Haushalts für schwierig. Heil warnte die Koalitionspartner davor, mit „lauten Ankündigungen“ zu punkten. Er war von 2018 bis 2025 Bundesarbeitsminister, eine Zeit, in der die Sozialleistungen deutlich ausgeweitet und das Bürgergeld eingeführt wurde, das inzwischen in eine Grundsicherung umgewandelt wurde.

In diesem Text

Heil lässt die Tür offenHeil lässt die Tür offenFührungsrennen vor einem Januar-ParteitagFührungsrennen vor einem Januar-ParteitagZweifel an der Berliner KoalitionZweifel an der Berliner KoalitionSteuerstreit und Heils BilanzSteuerstreit und Heils Bilanz

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Quellen und Kontext

  • Spiegel Onlinevor 2 Std.Hubertus Heil erwägt Kandidatur für SPD-Vorsitz
  • Der Tagesspiegelvor 3 Std."Ich kann es nicht ausschließen": Hubertus Heil deutet Kandidatur für SPD-Vorsitz an
  • Süddeutsche Zeitungvor 3 Std.Hubertus Heil deutet Kandidatur für SPD-Vorsitz im Januar an
  • DIE WELTvor 4 Std.Vor dem Sonderparteitag: "Kann es nicht ausschließen" - Hubertus Heil deutet Kandidatur für SPD-Vorsitz im Januar an
Hubertus Heil
Früherer Bundesarbeitsminister (2018 bis 2025), der eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz erwägt
Bärbel Bas
SPD-Co-Vorsitzende, die in der Woche des 12. Oktober ihren Rücktritt ankündigte
Lars Klingbeil
Amtierender SPD-Vorsitzender, Bundesfinanzminister und Vizekanzler, unentschieden über eine erneute Kandidatur
Friedrich Merz
Bundeskanzler und CDU-Chef, der eine Senkung der Stromsteuer forderte
Markus Söder
CSU-Chef, der auf einem Ausgleich der kalten Progression beharrte
Matthias Miersch
SPD-Fraktionsvorsitzender, der eine Wiederwahl Klingbeils unterstützt
Boris Pistorius
SPD-Verteidigungsminister, der eine Wiederwahl Klingbeils unterstützt
Berlin
Berlin · Deutschland

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Veröffentlicht heute um 21:31.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

Berlin

Auf Grundlage von Berichten von

Spiegel Online, Der Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung, DIE WELT

Liste der Quellen
Foto: Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 de (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2020

Regierung · Berlin

Hubertus Heil schließt Kandidatur für SPD-Vorsitz auf Januar-Parteitag nicht aus

Der frühere Arbeitsminister Hubertus Heil hat am Sonntag, 18. Oktober, erklärt, er könne eine Kandidatur für den SPD-Vorsitz auf einem Sonderparteitag im Januar nicht ausschließen, nachdem die Co-Vorsitzende Bärbel Bas überraschend ihren Rücktritt angekündigt hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Spiegel Online, Der Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 21:31.

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