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Konflikte · Washington und Nashville

Hegseth will Verteidigungsminister bleiben, während Republikaner den Iran-Krieg für die Midterm-Niederlage verantwortlich machen

Verteidigungsminister Pete Hegseth hat am Donnerstag, 5. November, ein Video veröffentlicht, in dem er seine Amtszeit verteidigt – während die Republikaner nach der Niederlage bei den Midterms einen Schuldigen suchen. Berichten zufolge wird er für den Senatssitz von Marsha Blackburn in Tennessee nicht in Betracht gezogen, während Trump sagt, er mache einen fantastischen Job.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Washington Post, The New York Times, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: U.S. Secretary of War, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2026
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Midterms abgehalten; die Demokraten übernehmen mit großen Vorsprüngen die Kontrolle über den Kongress
  2. 4.11.Trump sagt, der Iran-Krieg habe die Midterms beeinflusst, und nennt Hegseth einen sehr guten Verteidigungsminister
  3. 5.11.Hegseth veröffentlicht ein Video aus dem Pentagon und gelobt, für seinen Posten zu kämpfen

Die Republikaner suchen einen Schuldigen

Die Republikaner haben die am Dienstag, 3. November, abgehaltenen Midterms verloren, die Demokraten übernahmen mit großen Vorsprüngen die Kontrolle über den Kongress. Einige prominente republikanische Abgeordnete hatten bereits zuvor darauf gedrängt, dass Präsident Donald Trump Verteidigungsminister Pete Hegseth wegen seines Umgangs mit dem Iran-Krieg und seiner Säuberung in der Generalität ersetzen solle, und diese Rufe sind seit der Niederlage lauter geworden. Republikanische Insider sagten CNN und der Washington Post, Hegseth spüre den Druck wegen der Kritik, der von ihm unterstützte Krieg habe der Partei die Wahl gekostet. Vizepräsident JD Vance hat sich von dem Konflikt distanziert und infrage gestellt, ob er die Kosten wert war. Vance brachte es auf X auf den Punkt:

„Der Grund für unsere Niederlage ist der Krieg.“

JD Vance, US-Vizepräsident

Trump räumte am Mittwoch, 4. November, ein, dass der Krieg die Midterms beeinflusst habe, und sagte, die Wähler seien frustriert darüber, dass der acht Monate andauernde Konflikt die Benzin- und Dieselpreise deutlich in die Höhe getrieben habe.

Hegseth will bleiben

Hegseth veröffentlichte am Donnerstag, 5. November, eine Videobotschaft, in der er seine Amtszeit verteidigte und gelobte, für seinen Posten zu kämpfen. Vor dem Pentagon stehend, neben einem Schild mit der Aufschrift „Department of War“, sagte er, das Ministerium werde „zu Ende bringen, was wir begonnen haben“. Auf den Stufen des Pentagon schlug er einen ähnlichen Ton an und sagte, er werde keinen Boden preisgeben.

„Genau wie der Präsident weichen wir nicht zurück, und das gilt jetzt ganz besonders.“

Pete Hegseth, US-Verteidigungsminister

Er verknüpfte die Botschaft mit Trumps Agenda „America First“ und mit dem, was er die Agenda „Frieden durch Stärke“ des Ministeriums nannte, und bezeichnete die kommenden Monate und Jahre als entscheidend für das Ministerium und die Republik. Zudem versprach er, seine Anti-DEI-Agenda im Pentagon weiter voranzutreiben. Ihm wird vorgeworfen, sich nicht offen über Schäden an US-Stützpunkten im Nahen Osten und über das Ausmaß der Verluste unter den Soldaten geäußert zu haben. Außerdem hat er Dutzende hochrangige Offiziere entlassen und anderen Beförderungen aus zweifelhaften Gründen verweigert.

Spekulationen über einen Senatssitz in Tennessee

Marsha Blackburn wurde am Dienstag, 3. November, zur Gouverneurin von Tennessee gewählt und wird im Januar aus dem Senat ausscheiden, danach wird sie ihre Nachfolgerin oder ihren Nachfolger ernennen. Spekulationen, Hegseth könne den Sitz übernehmen, haben sich in den vergangenen Monaten verstärkt, doch zwei mit der Lage vertraute Personen sagten, Trump habe nicht mit Blackburn über eine Ernennung Hegseths gesprochen. Ein republikanischer Funktionär mit Verbindungen zu Blackburn sagte, sie ziehe Hegseth für die Rolle nicht in Betracht. Eine Person aus dem Umfeld Hegseths sagte, er habe kein Interesse an dem Sitz. Auf die Frage nach dieser Idee sagte Trump am Mittwoch, Hegseth wäre sehr populär, wenn er den Sitz übernähme, er habe aber nichts von entsprechenden Plänen gehört. Hegseth hatte vor vier Jahren ein Haus außerhalb von Nashville gekauft, ist seitdem aber politisch in Tennessee nicht aktiv gewesen.

Trumps Rückhalt und die Aussichten auf ein Amtsenthebungsverfahren

Trump hat laut zwei mit diesen Gesprächen vertrauten Personen mit Freunden und Beratern über Hegseths Leistung gesprochen, während er öffentlich beteuert, mit ihm zufrieden zu sein. Am Donnerstag sagte er, Hegseth mache einen fantastischen Job und habe „einige interessante Dinge“, ohne zu sagen, was er damit meinte. Auf eine Frage zum Krieg sagte Trump am Mittwoch vor Reportern:

„Die Iran-Sache mussten wir machen, und wir machen sie weiter.“

Donald Trump, US-Präsident

Trump hat zudem seine Frustration darüber zum Ausdruck gebracht, dass der Konflikt mit dem Iran nicht gelöst ist. Insider beschreiben die Lage im Verteidigungsministerium derzeit als sehr dynamisch, die Messer seien gezückt. Es wird erwartet, dass Hegseth sich einem Amtsenthebungsverfahren stellen muss, sobald die neu gewählte demokratische Mehrheit die Kontrolle über das Repräsentantenhaus übernimmt, und einem Bericht zufolge könnte ein entsprechendes Verfahren im Kongress in den kommenden Wochen beginnen.

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  1. 05.11Hegseth veröffentlicht Video, in dem er gelobt, als Verteidigungsminister zu bleiben
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Quellen und Kontext

Washington, Nashville · Vereinigte Staaten

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