Sicherheit · Paris und Los Angeles

Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt wegen rassistischer Beleidigungen gegen Teddy Riner nach Äußerungen über die extreme Rechte

Die Justizbehörden in Paris haben eine Untersuchung wegen Cybermobbings eingeleitet, nachdem der fünffache Olympiasieger im Judo, Teddy Riner, wegen seiner Besorgnis über den Aufstieg der extremen Rechten rassistischen Angriffen ausgesetzt war.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Parisien, SudOuest.fr, Le Monde.fr und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Paris, Los Angeles · Frankreich, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Mai 2026Kylian Mbappé äußert in einem Vanity-Fair-Interview Besorgnis über den Rassemblement National
  2. 16.09.Teddy Riner äußert in France TV Besorgnis über den Aufstieg der extremen Rechten
  3. 23.09.Pariser Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen wegen rassistischer Online-Beleidigungen ein
  4. 24.09.Riner kündigt rechtliche Schritte gegen beleidigende Beiträge in einer Stellungnahme auf X an

Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen wegen Hasskriminalität ein

Die Pariser Staatsanwaltschaft hat am 23. September 2026 ein Ermittlungsverfahren wegen Online-Cybermobbings und öffentlicher rassistischer Beleidigungen gegen den fünffachen Olympiasieger im Judo, Teddy Riner, eingeleitet. Die Justizbehörden leiteten den Fall von Amts wegen ein, nachdem sie eine große Welle rassistischer Nachrichten und hasserfüllter Kommentare gegen den 37-jährigen Sportler auf mehreren Social-Media-Plattformen beobachtet hatten. Die Ermittlungen wurden der französischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität und Verbrechen gegen die Menschlichkeit übertragen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass die digitalen Angriffe nach Riners jüngsten Äußerungen in einer Sendung zur französischen Innenpolitik eskalierten. Nach französischem Recht wird die Spezialeinheit die Urheber der illegalen Konten identifizieren und die Schwere der Online-Belästigung bewerten.

Gegenwind nach Fernsehkommentaren zur extremen Rechten

Die Belästigung begann, nachdem Riner am 16. September 2026 in der Sportsendung Stade 2 von France Télévisions aufgetreten war und dort seine Besorgnis über den politischen Aufstieg der extremen Rechten geäußert hatte. Der Judoka, der in Guadeloupe geboren und in Paris aufgewachsen ist, erklärte während der Sendung, dass die politische Verschiebung ihm große Sorgen bereite. Der Moderator Pascal Praud, rechtsextreme Medien und gewählte Mitglieder des Rassemblement National richteten daraufhin öffentliche Kritik und Feindseligkeit gegen ihn. Am 24. September 2026 veröffentlichte Riner eine Stellungnahme auf X, in der er bestätigte, dass alle beleidigenden Kommentare für eine formelle Strafverfolgung aufgezeichnet würden, und dankte Unterstützern für Solidaritätsbekundungen.

„Ich habe eine Sorge geäußert. Jeder ist frei, sie zu teilen oder nicht. Debatte und Widerspruch sind legitim. Hass und Rassismus sind es nicht.“

Teddy Riner, Fünffacher französischer Olympiasieger im Judo

Französische Sportgrößen und politische Interventionen

Riner bekräftigte sein Engagement für eine bürgerliche Diskussion ohne Feindseligkeit und erinnerte an seine Erziehung in einer geeinten französischen Gesellschaft.

„Ich bin in einem Frankreich aufgewachsen, in dem Menschen in Not eng verbunden und vereint waren. Die heutigen Versuche, Frankreich zu spalten, eine Stimmung der Instabilität zu erzeugen, sind mir fremd. Was werden wir morgen für unsere Kinder hinterlassen? Das Frankreich, das ich will, ist das Frankreich, in dem ich aufgewachsen bin, in dem jeder wusste, wie man zusammenlebt.“

Teddy Riner, Fünffacher französischer Olympiasieger im Judo

Die Kontroverse folgt einem ähnlichen Austausch im Mai 2026 mit dem französischen Fußballnationalmannschaftskapitän Kylian Mbappé, der in der Vanity Fair vor den Folgen einer Machtübernahme der extremen Rechten warnte. Mbappé, der 27-jährige ehemalige Stürmer von Paris Saint-Germain mit algerischen und kamerunischen Wurzeln, sah sich sofort mit Gegenwind von Politikern des Rassemblement National konfrontiert. Parteichefin Marine Le Pen reagierte im Radio RTL und argumentierte, dass Fußballfans in der Lage seien, ihre bevorzugten Kandidaten ohne die Unterstützung von Sportlern zu wählen. Auch der Abgeordnete des Rassemblement National, Julien Odoul, verurteilte die Aussagen des Fußballers öffentlich.

Olympiavorbereitungen und anstehende Präsidentschaftswahl

Umfragen vor der Präsidentschaftswahl im nächsten Frühjahr sehen den Rassemblement National in der ersten Runde der Abstimmung auf dem ersten Platz. Riner ist kürzlich zum Judoclub von Paris Saint-Germain zurückgekehrt, um sich auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles zu konzentrieren, die das letzte sportliche Ziel seiner Wettkampfkarriere darstellen. Nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris, bei denen er Gold holte, hat der Schwergewichts-Wettkämpfer in ganz Frankreich eine große öffentliche Anhängerschaft behalten. Die französische Zeitung L'Équipe berichtete, dass Riner wiederholt die Möglichkeit angedeutet habe, nach seinem Rücktritt vom Wettkampfjudo im Jahr 2028 politisch aktiv zu werden.

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