Sicherheit · Berlin, Wien und London

Deutschland klagt sieben mutmaßliche Hamas-Mitglieder wegen geplanten Angriffs auf jüdische Ziele an

Die deutsche Bundesanwaltschaft hat vor dem Berliner Kammergericht Anklage gegen sieben mutmaßliche Hamas-Mitglieder erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, automatische Waffen beschafft und Anschläge auf israelische Vertreter sowie jüdische Einrichtungen in Deutschland und Österreich geplant zu haben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von il Giornale.it, ZEIT ONLINE, watson.ch/ und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Berlin, Wien, London · Deutschland, Österreich, Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 1.10.Deutsche Behörden nehmen die ersten drei Verdächtigen in Berlin fest
  2. November 2025Polizei entdeckt Waffenlager in Wien und nimmt Verdächtigen in London fest
  3. Juni 2026Generalbundesanwalt Jens Rommel enthüllt ein vorab aufgenommenes Bekennervideo
  4. 11.09.Bundesanwaltschaft erhebt Terroranklage gegen sieben Verdächtige in Berlin

Anklage in Berlin

Die deutsche Bundesanwaltschaft hat am 11. September 2026 Anklage gegen sieben mutmaßliche Hamas-Mitglieder erhoben, die verdächtigt werden, Anschläge in Deutschland und Österreich geplant zu haben. Zu den Beschuldigten gehören die deutschen Staatsangehörigen Abed Al G. und Ahmad I., der dänische Staatsbürger Yousif C., der bulgarische Staatsbürger Mohammad S. sowie die im Libanon geborenen Verdächtigen Borhan El-K., Wael F.M. und Kamel M. Die Anklage wurde beim Staatsschutzsenat des Kammergerichts Berlin eingereicht, der nun über die Eröffnung eines Hauptverfahrens entscheiden muss. Den Männern wird Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie Verstoß gegen Waffengesetze, darunter das Kriegswaffenkontrollgesetz, vorgeworfen. Ein achter Verdächtiger befindet sich in Auslieferungshaft im Vereinigten Königreich und wird in einem gesonderten Verfahren verfolgt. Alle sieben Angeklagten befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft in Deutschland.

Waffenarsenal und Zielprofil

Die Ermittler erklärten, dass die Zelle auf direkte Anweisungen hochrangiger Persönlichkeiten der Qassam-Brigaden, des militärischen Flügels der Hamas, gehandelt habe, die geheime Waffenlager auf europäischem Boden einrichten wollten. Die beschuldigten Kämpfer beschafften sich ein Arsenal bestehend aus einem funktionsfähigen vollautomatischen Gewehr, 13 Pistolen und mehr als 700 Schuss Munition. Die Bundesanwaltschaft kam zu dem Schluss, dass die Gruppe um den zweiten Jahrestag der Hamas-geführten Angriffe auf Israel am 7. Oktober 2023 Anschläge verüben wollte. Geplante Ziele waren israelische Vertreter, Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft und prominente pro-israelische Persönlichkeiten in Deutschland und Österreich. Ein wichtiges Mitglied des Netzwerks transportierte einen Teil der Schusswaffen nach Wien, wo das Versteck geheim gehalten wurde.

Von mutmaßlicher Hamas-Zelle beschlagnahmte Schusswaffen
Pistolen
13
Vollautomatische Gewehre
1

Daten aus dem Artikeltext

Ermittlungen und koordinierte Razzien

Deutsche Sicherheitsbehörden verfolgten das Netzwerk mit Unterstützung des Inlandsnachrichtendienstes, des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Die Strafverfolgungsbehörden vollstreckten die erste Festnahmewelle am 1. Oktober 2025 und nahmen drei Verdächtige in Berlin fest. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte nach den Razzien, die Behörden hätten einen unmittelbar bevorstehenden Terroranschlag vereitelt.

„Wir gehen davon aus, dass diese Bedrohungslage konkret war.“

Alexander Dobrindt, Deutscher Bundesinnenminister

Im November 2025 entdeckte und besietigte die österreischische Polizei das Waffenlager in Wien, während britische Beamte einen weiteren Verdächtigen in London aufgrund eines Haftbefehls des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe festnahmen. In den folgenden Monaten führten die Behörden weitere Festnahmen in Dänemark, Zypern und Berlin durch. Ein Fall wurde später an die Berliner Staatsanwaltschaft abgegeben, nachdem die Ermittler keine ausreichenden Beweise für eine direkte Hamas-Mitgliedschaft gefunden hatten, während die Hamas jegliche Verbindung zu den Verdächtigen öffentlich dementierte.

Videoaufnahmen und Gerichtsverfahren

Details zur Einsatzbereitschaft der Zelle wurden im Juni 2026 während einer jährlichen Medienkonferenz in Karlsruhe bekannt. Generalbundesanwalt Jens Rommel enthüllte, dass die Ermittler aufgezeichnete Aussagen des in London inhaftierten Verdächtigen sichergestellt hatten.

„Von einem der Angeklagten wurde ein vorbereitetes Geständnisvideo sichergestellt.“

Jens Rommel

Das vorab aufgenommene Video kündigte einen für Anfang Oktober 2025 geplanten Anschlag an und bekannte sich im Namen der Hamas zur Verantwortung. Nach Einschätzung des deutschen Inlandsnachrichtendienstes hatten Hamas-Führer die Kämpfer bereits im Juli 2025 angewiesen, Waffen für gezielte Tötungen in Deutschland und Österreich zu beschaffen. Das Kammergericht Berlin wird die Anklageschrift prüfen und formelle Termine für das Gerichtsverfahren festlegen.

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