
Niederländischer Reisebus mit 48 Passagieren kippt in der Ostschweiz um, mehrere Tote
Ein Reisebus des niederländischen Reiseveranstalters OAD kam zwischen Susch und Zernez von der Straße ab und überschlug sich während eines Tagesausflugs von Österreich aus, was einen grenzüberschreitenden Notfalleinsatz auslöste.
Umgekippter Bus in Graubünden
Ein niederländischer Reisebus mit 48 Passagieren ist am Donnerstag auf einer Bergstraße im ostschweizerischen Kanton Graubünden umgekippt. Der Unfall ereignete sich auf der Straßenverbindung zwischen den Alpendörfern Susch und Zernez, die in der Ostschweiz nur wenige Kilometer von den Grenzen zu Österreich und Italien entfernt liegt. Von regionalen Medien veröffentlichte Fotos und Videos zeigten das Fahrzeug, das nach dem Verlassen der Fahrbahn seitlich neben der Straße lag. Die Kantonspolizei Graubünden gab auf sozialen Medien bekannt, dass mehrere Menschen am Unfallort starben und mehrere weitere verletzt wurden. Rettungskräfte und Ersthelfer wurden sofort entsandt, um medizinische Hilfe zu leisten und den Bereich abzusichern.
Reiseroute und Zusammensetzung der Passagiere
Bei den Passagieren handelte es sich um niederländische Urlauber, die an einer organisierten Ferienreise nach Österreich teilnahmen, die am Montag begann. Laut dem niederländischen Reiseveranstalter OAD hatte die Gruppe am Donnerstagmorgen einen geplanten Tagesausflug über die Grenze in die Schweiz unternommen, bevor der Bus umkippte. OAD-Geschäftsführer Arjan Koster bestätigte, dass alle 48 Passagiere an Bord niederländische Kunden des Unternehmens waren. Der Bus wurde von Hartemink gestellt, einem Personenverkehrsunternehmen mit Sitz in der niederländischen Stadt Eibergen. Die Reiseorganisatoren nahmen direkten Kontakt mit den Schweizer Notfallkoordinatoren auf, um Überlebende zu unterstützen und die Benachrichtigung der Familien zu koordinieren.
Der Hauptfokus liegt dort. Ebenso wie auf die Benachrichtigung der Angehörigen.
Einsatz der Rettungsdienste
Die Schweizer Rettungsdienste setzten eine Flotte von Straßenambulanzen und mehrere Rettungshubschrauber zur Alpenunfallstelle zwischen Susch und Zernez ein. Polizeibeamte bestätigten der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass der Zusammenstoß als schwerwiegender Vorfall eingestuft wurde, wobei unbestätigt blieb, ob weitere Fahrzeuge zum Abkommen des Busses von der Fahrbahn beigetragen haben. Der Allgemeine Niederländische Reiseverband (ANVR), der als Vertretungsorganisation für OAD fungiert, erkannte die Schwere des Unfalls an und erklärte, dass die Notfallprotokolle sofort aktiviert wurden. In Rom gab das italienische Außenministerium bekannt, dass seine konsularischen Dienste die Situation überwachen, um festzustellen, ob italienische Staatsbürger in dem Grenzgebiet betroffen sind.
Es handelt sich um niederländische Kunden von OAD. Wir können noch nicht sagen, wie viele Menschen getötet oder verletzt wurden.
- Die Reisegruppe reist aus den Niederlanden zu einem organisierten Urlaub nach Österreich ab.
- Die Busgruppe startet zu einem geplanten Tagesausflug über die Schweizer Grenze.
- Der Bus kommt von der Straße ab und überschlägt sich zwischen Zernez und Susch in Graubünden.
- Die Kantonspolizei Graubünden bestätigt Todesfälle und entsendet Rettungshubschrauber.
Ermittlungen und Straßensperrungen
Die Straßenverbindung zwischen Susch und Zernez wurde gesperrt, um Rettungskräften, Forensikern und Bergungsmannschaften vollen Zugang zum umgekippten Bus zu ermöglichen. Ein Sprecher des Busbetreibers Hartemink erklärte, dass das Unternehmen keine sofortigen Stellungnahmen abgeben könne, solange die aktiven Einsätze vor Ort andauerten. Schweizer Polizeiermittler begannen mit der Untersuchung der Fahrbahnoberfläche und des Fahrzeugwracks, um den physikalischen Ablauf des Überschlags zu bestimmen. Die Behörden Graubündens bestätigten, dass weitere offizielle Angaben zu den endgültigen Opferzahlen und Identitäten der Passagiere folgen werden, sobald die Rettungsarbeiten vor Ort und die formellen Familienbenachrichtigungen abgeschlossen sind.

