Sicherheit · Berlin, Potsdam und Halle

Halloween-Nacht bringt Feuerwerk und Angriffe auf die Polizei in Deutschland und Zürich

Polizisten in Berlin, Halle und Zürich wurden mit Feuerwerk und Flaschen beschossen, während die Thüringer Polizei davon ausgeht, dass an Kinder verteilte Süßigkeiten gezielt manipuliert wurden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, SWI swissinfo.ch, Blick.ch und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Berlin, Potsdam, Halle, Leinefelde-Worbis · Deutschland, Schweiz
Wie es dazu kam
  1. Früher Abend, 31. OktoberPfefferspray-Angriff auf zwei Jugendliche in der Nähe einer privaten Halloween-Party in Potsdam
  2. Abend, 31. OktoberBVG setzt den Busverkehr auf mehreren Berliner Linien kurzzeitig aus, nachdem Busse im Märkischen Viertel mit Pyrotechnik beschossen wurden
  3. Kurz vor Mitternacht, 31. OktoberBerliner Polizei meldet auf X zwei brennende Container und vereinzelte Pyrotechnik-Zwischenfälle
  4. Früher Sonntag, 1. NovemberBrandenburger Polizei meldet nur vereinzelte Pyrotechnik

Die Halloween-Nacht am Samstag, 31. Oktober, brachte Feuerwerk, geworfene Eier, brennende Mülltonnen und Angriffe auf die Polizei in mehreren deutschen und Schweizer Städten. Beamtinnen und Beamte in Berlin, Halle und Zürich wurden mit Gegenständen beworfen, und die Thüringer Polizei geht davon aus, dass an Kinder verteilte Süßigkeiten gezielt manipuliert wurden. Mehrere Polizeibehörden meldeten zudem Verletzte – von leichten Blessuren in Bayern bis zu zehn Menschen, die in Dresden durch Pfefferspray verletzt wurden.

Berlin und Brandenburg

In Berlin setzte die BVG am Abend den Busverkehr auf mehreren Linien kurzzeitig aus, nachdem Busse im Märkischen Viertel wiederholt mit Pyrotechnik beschossen worden waren, wie ein Sprecher des Polizeilichen Lagezentrums sagte. In Neukölln warfen Unbekannte eine Spanplatte auf ein fahrendes Polizeiauto, niemand wurde verletzt. Weitere Vorfälle drehten sich um Abfallbehälter: In der Huttenstraße schoben Personen Container und E-Scooter auf die Fahrbahn und zündeten sie an, in Charlottenburg brannte ein Container, und in der Nähe der Urbanstraße in Kreuzberg explodierte Pyrotechnik in einem Container.

Die Berliner Polizei hatte rund 1.500 zusätzliche Kräfte auf die Straße gebracht, auch wegen der Jugendproteste am Samstagnachmittag, die weitgehend ruhig blieben. Kurz vor Mitternacht meldete die Polizei in einem Beitrag auf X zwei brennende Container und vereinzelte Pyrotechnik-Zwischenfälle. In Prenzlauer Berg wurde ein Polizeiauto mit einem farbigen Stift beschmiert, ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Offizielle Zahlen für Berlin lagen am Sonntagmorgen noch nicht vor.

Die Brandenburger Polizei teilte mit, in dem Bundesland sei nur vereinzelt Pyrotechnik gezündet worden. In Potsdam wurden am frühen Abend zwei Jugendliche in der Nähe einer privaten Halloween-Party mit Pfefferspray angegriffen; die Polizei prüft, ob ein Zusammenhang mit anderen Jugendgewaltdelikten der Wochen vor Halloween besteht. Die Lagebilanz der Brandenburger Polizei wurde am Sonntagmorgen veröffentlicht.

Halle, Thüringen und Dresden

In Halle warf eine Gruppe von etwa 100 Menschen am Samstagabend Pyrotechnik, Steine und Glasflaschen auf Polizisten; nach Polizeiangaben wurde niemand verletzt. Eine Polizeisprecherin sagte, die Gruppe habe sich vermutlich aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 13 bis 20 Jahren zusammengesetzt. In Leinefelde-Worbis fanden Kinder Metallnadeln in den Süßigkeiten, die sie gesammelt hatten; die Polizei geht davon aus, dass die Süßigkeiten gezielt manipuliert wurden. In Dresden wurden zehn Menschen bei einer Halloween-Party durch Pfefferspray verletzt.

Südwestdeutschland und Bayern

Das Polizeipräsidium Freiburg bezeichnete die Nacht für seine Kräfte als sehr anstrengend, weil laufend Notrufe eingingen. Die meisten Einsätze betrafen kleinere Rangeleien und Ruhestörungen; eine Sprecherin konnte noch keine Zahl der Einsätze nennen. In Ludwigsburg hätten die Kolleginnen und Kollegen viel zu tun gehabt, sagte ein Sprecher. Das Polizeipräsidium Heilbronn zählte etwa 65 Einsätze im Zusammenhang mit Eiern, gezündetem Feuerwerk und brennenden Mülltonnen. In Bayern wurden bei vereinzelten Rangeleien mehrere Menschen leicht verletzt.

Schweiz: Zürich, Aargau und Thurgau

Patrouillen der Kantons- und der Stadtpolizei Zürich führten von Samstagabend bis in den Sonntag mehr als 130 Halloween-Einsätze durch. Die heftigste Auseinandersetzung folgte dem Eishockey-Derby in Kloten, als ZSC-Fans die Beamtinnen und Beamten mit Feuerwerk, Raketen und Böllern angriffen und die Polizei mit Gummischrot antwortete. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Im Zürcher Kreis 4 nahm die Polizei zwei Schweizer im Alter von 19 und 21 Jahren fest, nachdem sie sie dabei beobachtet hatte, wie sie mutmaßlich auf einer Baustelle Wurfgeschosse sammelten, während sie Masken und Waffen trugen.

In Küsnacht und Meilen bedrohten Unbekannte Jugendliche mit Böllern, Schlagringen und Pfefferspray und zwangen sie, eine Geldbörse, eine Uhr und Jacken herauszugeben. Im ganzen Kanton registrierte die Polizei mehr als 50 Meldungen zu Feuerwerk, rund 60 Einsätze wegen Ruhestörung und etwa ein Dutzend Fälle von Sachbeschädigung. Die Stadtpolizei verzeichnete rund 65 Halloween-Einsätze, überwiegend wegen Eiern, die auf Fahrzeuge, Fenster, Fassaden und Menschen geworfen wurden.

In Aargau rückte die Kantonspolizei mehr als 80 Mal aus, meist wegen Ruhestörung, Sachbeschädigung und Böllern, und erklärte, in diesem Jahr seien viele junge Menschen mit Feuerwerk unterwegs gewesen. Im Thurgau waren bis Sonntagmorgen rund 15 Meldungen bei der Polizei eingegangen, etwa die Hälfte davon wegen Eiern an Hausfassaden oder anderer Schäden.

Gemeldete Halloween-Einsätze nach Stadt und KantonEinsätze
Kanton Zürich (über 130)
130 Einsätze
Kanton Aargau (mehr als 80)
80 Einsätze
Stadt Zürich (etwa 65)
65 Einsätze
Heilbronn (etwa 65)
65 Einsätze

Daten aus dem Artikeltext

Was offen bleibt

Die offizielle Bilanz Berlins, die Einsatzzahl aus Freiburg und die Prüfung eines Zusammenhangs in Potsdam stehen noch aus. Die Polizei bezeichnet die Süßigkeiten aus Leinefelde-Worbis als gezielt manipuliert, ein Tatverdächtiger wurde in den Berichten jedoch nicht genannt. Endgültige Halloween-Bilanzen für Berlin oder Freiburg hat die Polizei noch nicht veröffentlicht.

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