Sicherheit · Filderstadt, Leinefelde-Worbis und Appenheim

Nadeln und Magnete in Halloween-Süßigkeiten in Deutschland gefunden – Polizei geht von vorsätzlicher Manipulation aus

In Baden-Württemberg, Thüringen und Rheinland-Pfalz haben Polizeidienststellen Berichte über Nadeln und Magnete in Halloween-Süßigkeiten erhalten. Die Beamten in Thüringen und in Filderstadt gehen davon aus, dass die Gegenstände vorsätzlich platziert wurden; im Fall aus Rheinland-Pfalz wurde niemand verletzt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, Der Tagesspiegel, watson.ch/ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Filderstadt, Leinefelde-Worbis, Appenheim · Deutschland

Nadeln in Filderstadt und Thüringen

Zwei Familien in Filderstadt, einer Stadt im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg, fanden mehrere Nadeln in Milch-Haselnuss-Riegeln, nachdem ihre Kinder am Halloweenabend vom Süßigkeitensammeln nach Hause gekommen waren. Laut Polizei waren die Nadeln von außen nicht zu erkennen; die Familien verständigten die Beamten, die Eltern in Filderstadt aufforderten, die Süßigkeiten ihrer Kinder sorgfältig zu kontrollieren und sie gegebenenfalls wegzuwerfen. Die Polizei Filderstadt geht davon aus, dass eine unbekannte Person die Nadeln absichtlich platziert hat, und erklärt, sie hätten Verletzungen verursachen können, wenn die Süßigkeiten gegessen worden wären.

In Thüringen meldete die Landespolizeiinspektion Nordhausen Metallnadeln in mehreren Süßigkeiten in Wintzingerode, einem Ortsteil im Landkreis Eichsfeld, der zur Stadt Leinefelde-Worbis gehört. Die Kinder bemerkten die Nadeln am Samstagabend beim Auspacken ihrer Ausbeute, nachdem sie an zahlreichen Häusern geklingelt hatten. Da so viele Haustüren besucht wurden, kann die Polizei noch nicht feststellen, woher die betroffenen Süßigkeiten stammen; Verletzungen waren zunächst nicht bekannt.

Magnete in Appenheim

In Rheinland-Pfalz fand ein neunjähriger Junge in Appenheim im Landkreis Mainz-Bingen zwei Magnete, die an einer Kaubonbonsorte hafteten. Er hatte seine Süßigkeiten kontrolliert, nachdem seine Mutter auf Instagram Warnungen vor einer möglichen Manipulation bemerkt hatte. Jeder Magnet maß etwa zwei Millimeter im Durchmesser, und die Polizei in Ingelheim erklärte, niemand sei verletzt worden. Die Beamten haben ein Ermittlungsverfahren wegen des Fundes eingeleitet.

Polizeiliche Warnungen und frühere Fälle

Beide Polizeidienststellen haben Eltern aufgefordert, gesammelte Süßigkeiten vor dem Verzehr sorgfältig zu kontrollieren. In Thüringen wird wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt, ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Polizei dort erklärt, die Süßigkeiten seien vorsätzlich präpariert worden, um Verletzungen zu verursachen; ein Tatverdächtiger wurde bislang nicht gemeldet. Das Süßigkeitensammeln fand am Samstag, 31. Oktober, statt; die Polizei in Rheinland-Pfalz meldete den Fund in Appenheim in der Nacht, die thüringische Mitteilung folgte am Sonntag, 1. November. Ähnliche Funde hatte es in früheren Jahren gegeben, unter anderem 2025, als eine Mutter in Kiel Rasierklingen in den Halloween-Süßigkeiten ihrer Kinder fand.

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