Lokal · Halle und Magdeburg

Halle: Ladeninhaber mit Migrationsgeschichte schließen aus Protest gegen Ausgrenzung ihre Geschäfte

Ladeninhaber mit Migrationsgeschichte haben am Donnerstag, 5. November, in Halle ihre Geschäfte für mehrere Stunden geschlossen. Um 14 Uhr ist eine Kundgebung am Steintor geplant.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung und tagesschau.de. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Halle, Magdeburg · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. Ende August 2026Aktion in Magdeburg: Nach Angaben der Organisatoren schließen rund 150 Betriebe mit Migrationsgeschichte für mehrere Stunden
  2. 5.11.Geschäfte von Menschen mit Migrationsgeschichte in Halle schließen für mehrere Stunden
  3. 5.11.Kundgebung am Steintor in Halle geplant

Geschäfte schließen in Halle

Ladeninhaber mit Migrationsgeschichte in Halle haben am Donnerstag, 5. November, im Rahmen einer Protestaktion ihre Geschäfte für mehrere Stunden geschlossen. Die Aktion umfasst Betriebe aus Gastronomie, Handwerk und Dienstleistung. Hinter ihr steht die Bürgerinitiative Migrastark, für 14 Uhr ist eine Kundgebung am Steintor geplant.

Ziel der Aktion

Die Sprecherin Dalai Mirzo sagte, Menschen mit ausländischen Wurzeln seien in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens unverzichtbar. Ziel seien mehr Sichtbarkeit und der direkte Austausch mit der Öffentlichkeit, da viele Menschen bislang wenig Kontakt zu Geflüchteten oder Migranten gehabt hätten.

„Wir sind Unternehmerinnen, wir arbeiten in der Pflege, im Gesundheitswesen und in der Verwaltung. Wir sind überall und wir gehören hierher.“

Dalai Mirzo

Vorbild Magdeburg

Eine ähnliche Aktion gab es Ende August in Magdeburg. Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich rund 150 Betriebe mit Migrationsgeschichte am sogenannten „Migra-Streik“ und schlossen ihre Geschäfte für mehrere Stunden. Auslöser waren hohe Umfragewerte für die AfD vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

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Quellen und Kontext

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