Klima · Antalya und Washington

UN-Chef Guterres warnt vor einem „Moment der Wahrheit“ beim Klima vor Cop31

Der scheidende UN-Generalsekretär sagt, seine zweite und letzte Amtszeit ende zum Jahresende, und er wolle die Staats- und Regierungschefs bei der Cop31 in Antalya zu mehr Engagement noch jetzt drängen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent und Irish Examiner. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Antalya, Washington · Türkei, Vereinigte Staaten

Ein Jahrzehnt später: ein klimapolitischer Rückzug mit Wirkung bis ins Ausland

Ein Jahrzehnt nach Donald Trumps erstem Wahlsieg argumentiert ein Kommentar, der die Bilanz seiner Bewegung zieht, dass der Schaden für den Klimaschutz weit tiefer reicht als seine Amtszeit. Die Vereinigten Staaten, beschrieben als reichstes Land der Welt und größter Emittent der Geschichte, haben Subventionen für saubere Energie, Umweltauflagen und Klimaforschung zurückgewiesen. Die USA werden voraussichtlich die einzige große Volkswirtschaft sein, die bei den Cop31-Gesprächen in Antalya fehlt. Die Hoffnungen auf Klimafinanzierung sind gering, weil USAID, die Agentur für Auslandshilfe, 2025 zerschlagen wurde, während die Entwicklungsländer mit einem starken El Niño konfrontiert sind.

Warum Washington nie einen Konsens zustande brachte

Das politische System der USA hat viele Vetopunkte in der Legislative, und die Lobby der fossilen Industrie ist mächtig. Diese Kombination hat verhindert, dass das Land den überparteilichen Klimakonsens entwickelte, den es im Vereinigten Königreich und in der Europäischen Union gibt. Barack Obamas Waxman-Markey-Gesetz, das verbindliche Grenzen für Treibhausgase festschreiben sollte, scheiterte im Senat. Joe Bidens Build Back Better Act wurde nach Einwänden von Senator Joe Manchin, der den Kohle-Bundesstaat West Virginia vertritt, stark verwässert. Der Kommentar merkt an, dass ein neuer, von den Demokraten kontrollierter Kongress Untersuchungen mit Vorladungsbefugnis zu Umwelt-Rückabwicklungen einleiten und Kürzungen bei sauberer Energie, Klimaforschung und Klimafinanzierung blockieren kann.

Die klimafeindliche Politik greift aufs Ausland über

Trumps Einfluss im eigenen Land mag verblassen, doch die klimafeindliche Politik, die er salonfähig gemacht hat, wird sich im Ausland schwerer zurückdrehen lassen. Brasiliens Jair Bolsonaro und Argentiniens Javier Milei gelangten an die Macht, indem sie Umweltschutz angriffen und Klimaschutz infrage stellten. In Deutschland erzielt die AfD mit einer ähnlichen Strategie erhebliche Wahlerfolge. Der Schaden, so das Fazit des Kommentars, reiche weit über die Grenzen Amerikas hinaus.

Guterres' letzte Warnung vor der Cop31

António Guterres, dessen zweite und letzte Amtszeit als UN-Generalsekretär zum Jahresende ausläuft, will den Staats- und Regierungschefs bei der Cop31 sagen, dass die Zeit des Zögerns vorbei ist. In einem exklusiven Interview mit der Associated Press verwendete er den Ausdruck „Moment der Wahrheit“ innerhalb von 20 Minuten dreimal. Er sagte:

„Das ist ein Moment der Wahrheit. Wir können nicht länger warten, wir können keine endlosen Diskussionen mehr führen, in denen jeder versucht, die Verantwortung auf jemand anderen abzuschieben.“

António Guterres, UN-Generalsekretär

In einer zehnjährigen Amtszeit wurde Guterres zu einem der sichtbarsten Fürsprecher, die zögernde Länder drängten, ihre Emissionen der Treibhausgase zu senken. Er hat zuvor gesagt, das Zeitalter des globalen Kochens sei angebrochen, und zunehmende Hitzewellen, Stürme, Überschwemmungen und Dürren sowie El Niño, ein natürliches Klimaphänomen, verleihen seiner Botschaft ihre Dringlichkeit.

Ein wissenschaftlicher Schock und ein Gefühl des Scheiterns

Im Jahr 2025 zog Guterres vor einer großen Klimarede Wissenschaftler zu Rate. Neun Jahre lang hatte er darauf beharrt, das Ziel des Pariser Abkommens, die Erwärmung auf 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, sei noch erreichbar, und er wollte dies erneut sagen. Die Wissenschaftler sagten ihm etwas anderes, und er nannte diese Erkenntnis einen enormen Schock. Er sagte, die UN versuchten nun, zu begrenzen, wie weit die Welt über diese Schwelle hinausgeht.

„Die Wissenschaftler haben mir gesagt, dass man das nicht sagen kann, weil es nicht mehr stimmt.“

António Guterres, UN-Generalsekretär

Er sagte, es habe sich wie ein Scheitern angefühlt, und er machte die Regierungen dafür verantwortlich, nicht den Planeten.

„Aber nicht die Welt hat versagt, die politische Führung hat versagt.“

António Guterres, UN-Generalsekretär

Guterres argumentierte, der Schutz des Planeten erfordere eine langfristige strategische Sicht – eine Forderung, die er den kurzen Horizonten vieler politischer Systeme gegenüberstellte.

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