Sicherheit · Piräus, Larisa und Chania

Griechische Polizei nimmt sechs Personen bei Ermittlungen zu Wohltätigkeitsbetrug an kranken Kindern fest

Die griechische Polizei hat am Freitag, 30. Oktober 2026, in Dutzenden Regionen Razzien durchgeführt und sechs Mitglieder einer Gruppe festgenommen, die verdächtigt wird, über eine Wohltätigkeitsorganisation Spenden für schwer kranke Kinder gesammelt zu haben. Nach Angaben der Ermittler wurde ein Teil des Geldes genutzt, um Fußballvereine zu finanzieren und Einfluss auf Spielergebnisse zu nehmen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, Ειδήσεις, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Piräus, Larisa, Chania · Griechenland
Wie es dazu kam
  1. Oktober 2018Erste Untergruppe gebildet, spätestens ab Oktober 2018
  2. September 2026Zweite Untergruppe nimmt ihre Tätigkeit auf
  3. 30.10.Razzien in Dutzenden Regionen, sechs Personen festgenommen

Polizeieinsatz in ganz Griechenland

Beamte der Einheit für organisierte Kriminalität Nordgriechenlands führten am Morgen des Freitags, 30. Oktober 2026, gemeinsam mit der Abteilung für die Verfolgung von Wirtschaftskriminalität eine koordinierte Operation durch. Die Polizei war in Dutzenden Regionen im Einsatz, darunter Piräus, Akarnanien, Magnesia, Pieria, Korinthien, Larisa, Ilia, Trikala, Chania, Imathia, Arta, der erste und zweite Dodekanes, Kavala, Drama, Zakynthos, Rhodopen, Euböa, Kozani, Fthiotida und Arkadien. Bei den Razzien wurden sechs Mitglieder der Gruppe festgenommen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren aufgenommen, wobei die Vorwürfe je nach Person aufgeführt sind. Die Ermittlungen begannen nach einer Beschwerde, in der die Transparenz der Aktivitäten des Vereins infrage gestellt wurde, und wurden auf Anordnung eines Staatsanwalts geführt.

Wie das Netzwerk aufgeteilt war

Laut den Ermittlungen war die Gruppe in zwei Untergruppen mit getrennten Tätigkeitsfeldern aufgeteilt, die durch ein gemeinsames Mitglied verbunden waren: einen 37-jährigen Mann, der in beiden eine zentrale Rolle spielte. Die erste Untergruppe bestand aus drei Personen: dem 37-jährigen Mann, einer 35-jährigen Frau und einem 32-jährigen Mann. Nach Angaben der Polizei bildete sie sich spätestens im Oktober 2018. Ihre Mitglieder sollen über einen als Nichtregierungsorganisation registrierten Verein Spendenaktionen durchgeführt haben, ohne die für solche Aufrufe gesetzlich erforderliche Genehmigung. Sie veröffentlichten in sozialen Medien Geschichten von Kindern mit schweren Erkrankungen wie Krebs und baten um Geld für Behandlung, Krankenhausaufenthalte, Reisen und Unterkunft der Familien.

Die zweite Untergruppe soll im September 2026 mit dem 37-jährigen Mann und drei weiteren Personen ihre Tätigkeit aufgenommen haben. Ihr wird vorgeworfen, Amateur- und Profifußballvereine mit nicht deklarierten Beträgen finanziert zu haben. Die Polizei soll zudem festgestellt haben, dass die Gruppe wiederholt unterschiedliche Fotos und Angaben zu denselben Kindern verwendete, Krankenhauskosten überhöhte und Geld für Ausgaben verlangte, die bereits von Versicherungsträgern gedeckt waren.

Spenden und Luxusausgaben

Nach Angaben der Ermittler erreichte der Großteil der Spenden die Familien, für die sie bestimmt waren, nie. Bei 34 Kindern, deren Eltern überprüft wurden, beliefen sich die auf Konten gutgeschriebenen Spenden auf 3.940.692 Euro, von denen 1.111.176 Euro an die Familien ausgezahlt wurden. Die Ermittlungen bezifferten den unrechtmäßigen finanziellen Vorteil der Organisation aus diesen Spenden auf 2.829.516 Euro. Auf den Konten des Vereins und des 37-jährigen Mannes wurden seit 2018 mehr als 5,8 Millionen Euro gutgeschrieben.

Spenden für 34 Kinder: gutgeschrieben, an Familien ausgezahlt, unrechtmäßiger GewinnEUR
Gutgeschriebene Spenden
3940692 EUR
An Familien ausgezahlt
1111176 EUR
Unrechtmäßiger Gewinn
2829516 EUR

Daten aus dem Artikeltext

Die mutmaßlich illegalen Erlöse wurden für einen luxuriösen Lebensstil verwendet, darunter der Kauf von Markenartikeln, Aufenthalte in gehobenen Unterkünften und Restaurantbesuche. Medienberichten zufolge zahlte der 37-jährige Mann mehr als 2,6 Millionen Euro auf Wettkonten ein und hob dort Geld ab. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Gruppe zudem Privat- und Firmenkonten, Briefkastenfirmen und Wettgeschäfte nutzte, um das Geld als legal erscheinen zu lassen.

Vorwürfe und Spielmanipulation

In der Verfahrensakte sind Vorwürfe aufgeführt, die je nach Verdächtigem variieren und unter anderem Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation, schweren Betrug, schwere Untreue und Geldwäsche umfassen. Zudem werden Verstöße gegen die Gesetze zum Amateur- und Profisport genannt. Ein gesonderter Vorwurf der Bestechung und Bestechlichkeit mit dem Ziel, das Ergebnis eines Spiels zu verändern, ist ebenfalls in der Akte enthalten. Nach Angaben der Polizei nutzte die Gruppe einen Teil des illegalen Geldes, um Fußballvereine zu finanzieren und Spiele zu manipulieren. Alle sechs festgenommenen Personen stehen im Verdacht der beschriebenen Taten; niemand von ihnen wurde verurteilt.

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