Sicherheit · Piräus, Larisa und Chania
Griechische Polizei nimmt sechs Personen bei Ermittlungen zu Wohltätigkeitsbetrug an kranken Kindern fest
Die griechische Polizei hat am Freitag, 30. Oktober 2026, in Dutzenden Regionen Razzien durchgeführt und sechs Mitglieder einer Gruppe festgenommen, die verdächtigt wird, über eine Wohltätigkeitsorganisation Spenden für schwer kranke Kinder gesammelt zu haben. Nach Angaben der Ermittler wurde ein Teil des Geldes genutzt, um Fußballvereine zu finanzieren und Einfluss auf Spielergebnisse zu nehmen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, Ειδήσεις, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Polizei durchsuchte am Freitag, 30. Oktober 2026, Dutzende Regionen und nahm sechs Mitglieder der Gruppe fest, darunter den 37-jährigen Mann im Zentrum des Netzwerks.
Laut Ermittlern wurden seit 2018 über 5,8 Millionen Euro auf den Konten des Vereins und des 37-jährigen Mannes gutgeschrieben, während von 3.940.692 Euro Spenden für 34 Kinder 1.111.176 Euro bei den Familien ankamen.
Die zweite Untergruppe, die seit September 2026 aktiv war, soll Amateurfußballvereine finanziert haben; die Verfahrensakte enthält zudem Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit der Manipulation eines Spielergebnisses.
- Oktober 2018Erste Untergruppe gebildet, spätestens ab Oktober 2018
- September 2026Zweite Untergruppe nimmt ihre Tätigkeit auf
- 30.10.Razzien in Dutzenden Regionen, sechs Personen festgenommen
Polizeieinsatz in ganz Griechenland
Beamte der Einheit für organisierte Kriminalität Nordgriechenlands führten am Morgen des Freitags, 30. Oktober 2026, gemeinsam mit der Abteilung für die Verfolgung von Wirtschaftskriminalität eine koordinierte Operation durch. Die Polizei war in Dutzenden Regionen im Einsatz, darunter Piräus, Akarnanien, Magnesia, Pieria, Korinthien, Larisa, Ilia, Trikala, Chania, Imathia, Arta, der erste und zweite Dodekanes, Kavala, Drama, Zakynthos, Rhodopen, Euböa, Kozani, Fthiotida und Arkadien. Bei den Razzien wurden sechs Mitglieder der Gruppe festgenommen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren aufgenommen, wobei die Vorwürfe je nach Person aufgeführt sind. Die Ermittlungen begannen nach einer Beschwerde, in der die Transparenz der Aktivitäten des Vereins infrage gestellt wurde, und wurden auf Anordnung eines Staatsanwalts geführt.
Wie das Netzwerk aufgeteilt war
Laut den Ermittlungen war die Gruppe in zwei Untergruppen mit getrennten Tätigkeitsfeldern aufgeteilt, die durch ein gemeinsames Mitglied verbunden waren: einen 37-jährigen Mann, der in beiden eine zentrale Rolle spielte. Die erste Untergruppe bestand aus drei Personen: dem 37-jährigen Mann, einer 35-jährigen Frau und einem 32-jährigen Mann. Nach Angaben der Polizei bildete sie sich spätestens im Oktober 2018. Ihre Mitglieder sollen über einen als Nichtregierungsorganisation registrierten Verein Spendenaktionen durchgeführt haben, ohne die für solche Aufrufe gesetzlich erforderliche Genehmigung. Sie veröffentlichten in sozialen Medien Geschichten von Kindern mit schweren Erkrankungen wie Krebs und baten um Geld für Behandlung, Krankenhausaufenthalte, Reisen und Unterkunft der Familien.
Die zweite Untergruppe soll im September 2026 mit dem 37-jährigen Mann und drei weiteren Personen ihre Tätigkeit aufgenommen haben. Ihr wird vorgeworfen, Amateur- und Profifußballvereine mit nicht deklarierten Beträgen finanziert zu haben. Die Polizei soll zudem festgestellt haben, dass die Gruppe wiederholt unterschiedliche Fotos und Angaben zu denselben Kindern verwendete, Krankenhauskosten überhöhte und Geld für Ausgaben verlangte, die bereits von Versicherungsträgern gedeckt waren.
Spenden und Luxusausgaben
Nach Angaben der Ermittler erreichte der Großteil der Spenden die Familien, für die sie bestimmt waren, nie. Bei 34 Kindern, deren Eltern überprüft wurden, beliefen sich die auf Konten gutgeschriebenen Spenden auf 3.940.692 Euro, von denen 1.111.176 Euro an die Familien ausgezahlt wurden. Die Ermittlungen bezifferten den unrechtmäßigen finanziellen Vorteil der Organisation aus diesen Spenden auf 2.829.516 Euro. Auf den Konten des Vereins und des 37-jährigen Mannes wurden seit 2018 mehr als 5,8 Millionen Euro gutgeschrieben.
- Gutgeschriebene Spenden
- 3940692 EUR
- An Familien ausgezahlt
- 1111176 EUR
- Unrechtmäßiger Gewinn
- 2829516 EUR
Daten aus dem Artikeltext
Die mutmaßlich illegalen Erlöse wurden für einen luxuriösen Lebensstil verwendet, darunter der Kauf von Markenartikeln, Aufenthalte in gehobenen Unterkünften und Restaurantbesuche. Medienberichten zufolge zahlte der 37-jährige Mann mehr als 2,6 Millionen Euro auf Wettkonten ein und hob dort Geld ab. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Gruppe zudem Privat- und Firmenkonten, Briefkastenfirmen und Wettgeschäfte nutzte, um das Geld als legal erscheinen zu lassen.
Vorwürfe und Spielmanipulation
In der Verfahrensakte sind Vorwürfe aufgeführt, die je nach Verdächtigem variieren und unter anderem Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation, schweren Betrug, schwere Untreue und Geldwäsche umfassen. Zudem werden Verstöße gegen die Gesetze zum Amateur- und Profisport genannt. Ein gesonderter Vorwurf der Bestechung und Bestechlichkeit mit dem Ziel, das Ergebnis eines Spiels zu verändern, ist ebenfalls in der Akte enthalten. Nach Angaben der Polizei nutzte die Gruppe einen Teil des illegalen Geldes, um Fußballvereine zu finanzieren und Spiele zu manipulieren. Alle sechs festgenommenen Personen stehen im Verdacht der beschriebenen Taten; niemand von ihnen wurde verurteilt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Η ΝαυτεμπορικήNGO unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit beutete schwerkranke Kinder aus - 5,8 Millionen Euro und LuxuslebenΜΚΟ με το πρόσχημα της φιλανθρωπίας εκμεταλλεύονταν σοβαρά άρρωστα παιδιά - 5,8 εκατομμύρια ευρώ και πολυτελής ζωή - Πώς δρούσαν · Original auf Griechisch
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