Berichten zufolge wurden sechs Haftbefehle erlassen, vier Personen sind bislang festgenommen worden, darunter Liolios, zwei Festnahmen stehen noch aus.
Berichten zufolge sehen sich alle sechs Bestechungs- und Bestechlichkeitsvorwürfen nach dem Sportrecht gegenüber, und bei einem Schiedsrichter zu Hause wurden 820.000 Euro in Bargeld gefunden.
Staatsanwalt Apostolos Gramenos soll eine geheime Untersuchung von etwa drei Monaten geführt haben; die Verdächtigen müssen am 22. Oktober vor einem Untersuchungsrichter erscheinen.
Der Präsident des griechischen Basketballverbands (EOK), Vangelis Liolios, wurde Berichten zufolge am Mittwoch, dem 21. Oktober, gegen Mittag festgenommen. Er sei zum Evelpidon gebracht worden, hieß es weiter; drei weitere Personen seien mit ihm in Gewahrsam genommen worden. Von den sechs Personen, gegen die Haftbefehle vorliegen, sind bislang vier festgenommen worden, zwei Festnahmen stehen noch aus. Die Haftbefehle richten sich gegen Liolios, drei Schiedsrichter, einen Chefschiedsrichter, der zugleich als besonderer Schiedsrichterberater tätig ist, sowie gegen einen Unternehmer, der früher Sportler war. Einige Berichte nannten auch Vorstandsmitglieder des Verbands als betroffen, andere nannten nur die Schiedsrichter und den Unternehmer.
Apostolos Gramenos, der Athener Staatsanwalt, der als Sportstaatsanwalt fungiert, leitete eine Untersuchung, die unter strikter Geheimhaltung geführt wurde. Berichten zufolge begann sie mit Hinweisen von Einzelpersonen und nicht von Vereinen, viele davon anonym, und lief etwa drei Monate. Zeugen und Dokumente sollen die Vorwürfe manipulierter Spiele und die daraus folgenden Haftbefehle gestützt haben. In der Verfahrensakte sollen sich Nachrichten von Funktionären, Zeugenaussagen und bei der Staatsanwaltschaft eingereichte Beschwerden befinden. Denselben Berichten zufolge ging die Staatsanwaltschaft davon aus, dass bei Liolios Fluchtgefahr besteht – eine Einschätzung, die auch für die übrigen im Haftbefehl Genannten getroffen wurde.
Berichten zufolge werden alle sechs je nach Fall wegen Bestechung und Bestechlichkeit nach dem Sportrecht verfolgt. Die Vorwürfe betreffen nach Angaben zuständiger, in Berichten zitierter Quellen manipulierte Spiele in der ersten Liga und weiteren Ligen über mindestens die vergangenen fünf Jahre. Die Ermittler sollen bei Beteiligten große Geldsummen gefunden haben, die sich nicht erklären lassen. Einem Bericht zufolge wurden bei der Ausweitung der Ermittlungen in einem Schiedsrichterhaus in der Provinz 820.000 Euro in Bargeld gefunden. Olympiacos und Panathinaikos sind Berichten zufolge weder als Beschwerdeführer noch als Beschuldigte beteiligt; die Namen der Schiedsrichter und des Unternehmers wurden aus Gründen der Geheimhaltung zurückgehalten.
Nach der Übergabe des Falls an einen Untersuchungsrichter sollten die Verdächtigen am 22. Oktober vor diesem Richter aussagen. Ob Liolios nach dem Haftbefehl an der Spitze des Verbands bleibt, ging aus den Berichten nicht hervor; er soll den Verband seit September 2021 führen. Die Vorwürfe stützen sich auf Nachrichten, Beschwerden und Zeugenaussagen, und laut den Berichten bleibt abzuwarten, ob die schweren Anschuldigungen bewiesen werden können. Die noch ausstehenden Festnahmen und der Ausgang der Vernehmungen sind weiterhin offen.
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Im Zuge von Ermittlungen wegen Bestechung im Zusammenhang mit manipulierten Spielen im griechischen Basketball sind Berichten zufolge bislang vier Personen aufgrund von sechs Haftbefehlen festgenommen worden. Zudem soll bei einem Schiedsrichter zu Hause Bargeld in Höhe von 820.000 Euro gefunden worden sein.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, H Kαθημερινή, Ειδήσεις und weiteren Medien. Veröffentlicht .