
Rauch von vier griechischen Waldbränden zieht über den Golf von Korinth und die Peloponnes, von AtmoHub verfolgt
Rauch von vier aktiven Waldbränden in Griechenland zieht über den Golf von Korinth und bedeckt die östliche Peloponnes. Der Pilot-Monitoring-Dienst AtmoHub verfolgt die Rauchfahnen per Satellit.
Aktive Waldbrände
Am 1. August 2026 brannten in Griechenland vier bedeutende Waldbrände, mit Fronten in Porto Germeno (Westattika), Viotia, Skaloma Fokidas und Aigialeia. Die Brände erzeugten große Rauchmengen, die in Satellitenbildern sichtbar waren und eine kontinuierliche Überwachung durch den nationalen Dienst für atmosphärische Zusammensetzung veranlassten. In den ersten Bulletins wurden weder Eindämmungszahlen noch Evakuierungsanordnungen gemeldet, aber die gleichzeitigen Ausbrüche erstreckten sich über Mittel- und Südgriechenland, von der Nordküste des Golfs von Korinth bis zur nördlichen Peloponnes.
Vorhersage der Rauchausbreitung
Die vorherrschenden meteorologischen Bedingungen trieben den Rauch des Feuers von Porto Germeno nach Südwesten. Die Rauchfahne erstreckte sich über den Golf von Korinth und hatte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Simulationen bereits einen großen Teil der östlichen Peloponnes bedeckt. Inzwischen zog der Rauch der Brände von Aigialeia und Fokida hauptsächlich nach Westen, dem allgemeinen Windfluss folgend. Die Vorhersagen deuteten darauf hin, dass der Rauch diesen Bahnen weiter folgen und die Luftqualität in windabgewandten Gemeinden beeinträchtigen könnte.
Überwachung durch AtmoHub
Die Ausbreitungsmuster wurden von AtmoHub berechnet, einem Pilot-Informationszentrum für atmosphärische Zusammensetzung in Griechenland. Der Dienst stützt sich auf satellitengestützte Emissionsschätzungen und numerische Rauchtransportmodelle, um Simulationen nahezu in Echtzeit zu erstellen. Am 1. August veröffentlichte AtmoHub ein Video, das die voraussichtliche Bewegung der Rauchfahnen aller vier aktiven Brände zeigt, basierend auf Daten aus Satellitenbeobachtungen und Ausbreitungsmodellierung. Die Simulationen sollen Behörden und Öffentlichkeit dabei helfen, vorherzusehen, wo die Rauchkonzentrationen steigen könnten.
Betroffene Gebiete
Das Gebiet, das am direktesten unter der Rauchfahne von Porto Germeno lag, war die östliche Peloponnes, jenseits des Golfs von Korinth. Die Simulation zeigte, wie die Wolke einen breiten Streifen der Region bedeckte. Im Westen waren Gemeinden windabwärts der Brände von Aigialeia und Fokida mit ziehendem Rauch konfrontiert, der sich über die ionische Seite der Halbinsel bewegte. In den ersten Berichten waren keine Bodenmessungen der Luftqualität enthalten, aber die sichtbare Ausdehnung der Rauchfahnen deutete auf eingeschränkte Sicht und potenzielle Atemwegsreizstoffe für Anwohner im Weg des Rauchs hin.


