Energie & Handel · Athen

PPC erhöht grünen Haushaltstarif für November um 6,2 Prozent – Großhandelsstrompreis im Oktober steigt um 26 Prozent

Die griechische Public Power Corporation (PPC, ΔΕΗ) hat ihren grünen Haushaltstarif für November auf 0,169 Euro pro kWh festgelegt, 6,2 Prozent mehr, nachdem der Großhandelsstrompreis im Oktober um 26 Prozent gestiegen war. Die Day-Ahead-Preise erreichten am Montag, 2. November, Werte, die griechische Haushalte zuletzt im Winter 2022 gezahlt hatten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, NewsIT, Ειδήσεις und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen · Griechenland

Grüne Haushaltstarife steigen im November

Die Public Power Corporation (PPC, ΔΕΗ) hat am Abend des Sonntag, 1. November, ihre Preislisten für November veröffentlicht und den variablen grünen Haushaltstarif (Γ1/Γ1N) auf 0,169 Euro pro kWh festgelegt. Das sind 6,2 Prozent mehr als die 0,15913 Euro pro kWh im Oktober, weil PPC einen Rabatt von 88,3 Prozent auf den Nominalpreis gewährt und den größten Teil des Anstiegs der Großhandelskosten absorbiert. Für einen Verbrauch bis 200 kWh nennt das Unternehmen 16,9 Cent pro kWh, für Verbrauch über 200 kWh werden 28,4 Cent berechnet. PPCs festes blaues Angebot myHome Online ist mit 0,130 Euro pro kWh bepreist, was das Unternehmen als Schutz vor Marktschwankungen darstellt; der bisherige Preis wird mit 0,11 Euro pro kWh angegeben. Andere Anbieter kündigten grüne Haushaltspreise von 26,4 Cent pro kWh für Protergia, 33,4 Cent für NRG und 36,2 Cent für Volton an.

Angekündigte grüne Haushaltstarife für November 2026Cent/kWh
PPC bis 200 kWh
16.9 Cent/kWh
PPC über 200 kWh
28.4 Cent/kWh
Protergia
26.4 Cent/kWh
NRG
33.4 Cent/kWh
Volton
36.2 Cent/kWh

Daten aus dem Artikeltext

Großhandelspreise klettern Richtung 2022er-Niveau

Strom am Großhandel kostete im Oktober durchschnittlich 197 Euro pro MWh, 26 Prozent mehr als im September und 75 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, nach 156 Euro pro MWh im September und 133 Euro pro MWh im August. Der monatliche Verlauf ist unten dargestellt.

Griechischer Großhandelsstrompreis, monatlich 2026Euro/MWh
2026-08
133 Euro/MWh
2026-09
156 Euro/MWh
2026-10
197 Euro/MWh

Daten aus dem Artikeltext

Der Treiber ist Gas. Europäische Gaspreise wurden mit rund 102 bis 104 Euro pro MWh notiert, zum Monatsbeginn November bei etwa 104 Euro pro MWh – ein Anstieg um 271 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres und ein Vierjahreshoch, wie von ERT zitierte Zahlen zeigen. Der Großhandelspreis erreichte 261 Euro pro MWh am 1. November und 312 Euro pro MWh am Montag, 2. November, während der Day-Ahead-Durchschnitt an der griechischen Börse mit 312,72 Euro pro MWh angegeben wurde. Andere europäische Märkte lagen an diesem Tag zwischen 259 Euro pro MWh in Deutschland und 395 Euro pro MWh in Irland, Bulgarien bei 317 und Polen bei 359.

Großhandelsstrompreise in ausgewählten europäischen Märkten, 2. November 2026Euro/MWh
Deutschland
259 Euro/MWh
Griechenland
312 Euro/MWh
Bulgarien
317 Euro/MWh
Polen
359 Euro/MWh
Irland
395 Euro/MWh

Daten aus dem Artikeltext

Athen sucht EU-Entlastung, Inflationsrisiko wächst

Die griechische Regierung hat die Europäische Kommission gebeten, die Nutzung eines Teils einer Ausweichklausel über 1 Milliarde Euro zu genehmigen, um Verbraucher angesichts der neuen Erhöhungen zu unterstützen. Das Energieministerium (ΥΠΕΝ) bat den Rat der EU-Energieminister in der Woche des 26. Oktober um eine gemeinsame Sitzung mit den Finanzministern, um das Anliegen zu erörtern. Die Kommission soll sich dem Vernehmen nach widersetzen, da sie solche Subventionen nicht als langfristige Lösung für Energiekosten betrachtet und strukturelle Maßnahmen mit dauerhafter Wirkung bevorzugt. Athen wartet Berichten zufolge den November ab, staatliche Eingriffe werden im Dezember erwartet, möglicherweise mit fiskalischem Spielraum der Europäischen Kommission, während der eigene haushaltspolitische Spielraum nach den Kraftstoffsubventionen eng ist.

Weitergabe und Inflation

Marktteilnehmer erwarten, dass ein Teil des Großhandelsanstiegs an die Tarife weitergegeben wird und dass insbesondere die grünen Tarife stärkere Erhöhungen erfahren. Ohne ein Ende der Stromrallye könnte Strom die Inflation über das Niveau treiben, das die Kraftstoffpreise bereits erzeugt haben. Die griechische Berichterstattung zieht den Vergleich zum Winter 2022, als Russlands Invasion der Ukraine und die Drosselung des Gazprom-Pipelinegases nach Europa die Verbraucherpreise auf ähnliche Werte trieben.

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Quellen und Kontext

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