Makroökonomie · Athen und Brüssel

EU-Altersbericht prognostiziert Rückgang der griechischen Bevölkerung auf 7,6 Millionen bis 2080

Der Altersbericht 2027 der Europäischen Kommission prognostiziert einen Rückgang der griechischen Bevölkerung um 26 % zwischen 2025 und 2080, während der Anteil der Einwohner ab 65 Jahren auf 34,6 % steigt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ΣΚΑΪ, Ειδήσεις, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen, Brüssel · Griechenland, Belgien

Eine schrumpfende Bevölkerung

Der am 4. November veröffentlichte Altersbericht 2027 der Europäischen Kommission prognostiziert, dass die Bevölkerung Griechenlands von rund 10,4 Millionen im Jahr 2025 auf 7,6 Millionen bis 2080 sinken wird – ein Rückgang um 26 %. Der Rückgang verläuft schrittweise und beschränkt sich nicht auf das Ende des Jahrhunderts: Für 2030 werden 10,2 Millionen Einwohner prognostiziert, für 2040 9,7 Millionen und für 2050 9,2 Millionen. Der Bericht nennt zudem 8,9 Millionen für 2055, und die Zahl sinkt weiter auf 8,6 Millionen im Jahr 2060 und auf etwa 8 Millionen im Jahr 2070. Die Projektionen gehen davon aus, dass die derzeitige Politik unverändert bleibt, was sie zu einem bedingten Szenario und nicht zu einem sicheren Ergebnis macht. Die zugrunde liegenden demografischen Annahmen stützen sich auf die Bevölkerungsvorausberechnungen EUROPOP2025 von Eurostat.

Prognostizierte Bevölkerung Griechenlands, 2025–2080Mio.
2025
10.4 Mio.
2030
10.2 Mio.
2040
9.7 Mio.
2050
9.2 Mio.
2055
8.9 Mio.
2060
8.6 Mio.
2070
8 Mio.
2080
7.6 Mio.

Daten aus dem Artikeltext

Alterung und Fruchtbarkeit

Der Anteil der Menschen ab 65 Jahren soll von 23,9 % im Jahr 2025 auf 34,6 % im Jahr 2080 steigen und um 2050 mit etwa 34,9 % seinen Höhepunkt erreichen, bevor er leicht zurückgeht. Die Gruppe der ab 80-Jährigen wächst relativ gesehen schneller und steigt von 7,2 % auf 14,9 % der Bevölkerung. Die Fruchtbarkeitsziffer soll von 1,20 Kindern pro Frau im Jahr 2025 auf 1,45 im Jahr 2080 steigen, bleibt damit aber deutlich unter dem Bestandserhaltungsniveau von rund 2,1. Die Berichterstattung über den Bericht nennt für 2024 eine Rate von 1,24, was die Schätzung für 2025 in den Kontext einordnet. Die Lebenserwartung bei der Geburt soll bei Frauen von 84,5 auf 90,1 Jahre und bei Männern von 79,5 auf 86,4 Jahre steigen. Frühere Zahlen in der Berichterstattung zeigen eine Fruchtbarkeitsziffer von 2,23 im Jahr 1960 und 1,25 im Jahr 2000 – einen Einbruch, den dieselbe Berichterstattung mit dem Wandel des sozioökonomischen Modells und mit Wirtschaftskrisen in Verbindung bringt.

Anteil der griechischen Bevölkerung ab 65 Jahren%
2025
23.9 %
2030
25.9 %
2040
31.1 %
2050
34.9 %
2060
34.7 %
2070
34 %
2080
34.6 %

Daten aus dem Artikeltext

Erwerbsbevölkerung und Ruhestand

Die Altersgruppe der 20- bis 64-Jährigen, die der Bericht als erwerbsfähiges Alter behandelt, soll von 58 % der Bevölkerung im Jahr 2025 auf 50 % bis 2080 schrumpfen. In absoluten Zahlen sinkt die Zahl der Menschen in dieser Gruppe von 4,649 Millionen im Jahr 2025 auf 3,073 Millionen im Jahr 2080. Die Erwerbsbeteiligung in dieser Gruppe soll von 77,3 % auf 80,5 % steigen, doch laut Bericht gleicht dieser Anstieg die kleinere Kohorte nicht aus. Das durchschnittliche Alter beim Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt soll von 64,9 Jahren im Jahr 2026 auf 68,6 Jahre im Jahr 2080 steigen, was der Bericht mit Rentenreformen in Verbindung bringt. Für Griechenland berücksichtigen die Projektionen die gesetzlich festgelegte Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung. Die griechische Berichterstattung nennt 70 Jahre bis 2055 als Obergrenze für das Ausscheiden, während eine Schlagzeile 72 Jahre angibt.

Griechische Bevölkerung im Alter von 20 bis 64 Jahren, 2025 und 2080Mio.
2025
4.649 Mio.
2080
3.073 Mio.

Daten aus dem Artikeltext

EU-weite Trends

Die EU-Bevölkerung soll von 452 Millionen im Jahr 2025 leicht auf 453 Millionen im Jahr 2029 steigen und dann bis 2080 auf 414 Millionen sinken, ein Rückgang um 8 % gegenüber 2025. Zehn Mitgliedstaaten sollen 2080 eine größere Bevölkerung haben als heute. Der Anteil der Menschen ab 65 Jahren in der gesamten EU soll bis 2080 von 22 % auf 33 % steigen, während sich der Anteil der ab 80-Jährigen von 6 % auf 14 % mehr als verdoppeln dürfte. Das Medianalter der EU soll von 45 auf 51 Jahre steigen. Der Altenquotient – die Zahl der Menschen ab 65 Jahren je 20- bis 64-Jährigem – soll um 27 Prozentpunkte steigen, von 38 % im Jahr 2025 auf 65 % im Jahr 2080. Bulgarien, Litauen und Polen werden als die einzigen Mitgliedstaaten genannt, für die Rückgänge erwartet werden, die größer oder vergleichbar mit denen Griechenlands sind.

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Quellen und Kontext

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