Regierung · Athen, San Francisco und New York

Griechenland begrenzt Heizöl auf unter 1,75 Euro und sucht EU-Spielraum für Steuersenkungen bei Kraftstoffen

Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis kündigte an, dass Heizöl zu einem Startpreis unter 1,75 Euro pro Liter angeboten wird und die Diesel-Subventionen bis Oktober laufen, während er Steuersenkungen auf Kraftstoffe von europäischen Ausnahmen abhängig macht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, H Kαθημερινή, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen, San Francisco, New York · Griechenland, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Mitte September 2026Das Parlament debattiert über Verfassungsrevisionen zu Hochschulbildung, ministerieller Haftung und Justiz.
  2. 19. September 2026Moody's verbessert den Ausblick für Griechenlands Kreditwürdigkeit und Scope stuft die Staatsbonität herauf.
  3. 20. September 2026Kyriakos Mitsotakis kündigt von San Francisco aus Kraftstoffpreisdeckel an und weitet Heizkostenzuschüsse aus.
  4. Oktober 2026Die verlängerte staatliche Subvention für Dieselkraftstoff gilt den gesamten Monat über.

Energiepreisdeckel und Heizkostenzuschüsse

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis skizzierte in seinem wöchentlichen Regierungsbericht vom 20. September 2026 die bevorstehenden staatlichen Maßnahmen zur Begrenzung der Haushaltsenergiekosten. Die Regierung plant, gemeinsam mit inländischen Raffinerien einen Startverkaufspreis für Heizöl unter 1,75 Euro pro Liter festzulegen, einen Einstiegspreis, der unter dem Schlusskurs der vorherigen Wintersaison liegt. Die Behörden werden zudem den Heizkostenzuschuss horizontal ausweiten, sodass auch Haushalte, die alternative Energiequellen nutzen, neben denen, die Öl verwenden, berücksichtigt werden. Die Unterstützungszahlungen bleiben stärker auf kältere geografische Regionen mit höherem Heizbedarf ausgerichtet. Zusätzlich zu den Heizmaßnahmen wird die staatliche Subvention für Dieselkraftstoff den gesamten Oktober über fortgesetzt.

Der Ministerpräsident erläuterte die gemeinsame Intervention mit inländischen Energieversorgern in seinem Sonntagsbeitrag.

„In den kommenden Tagen werden wir eine bedeutende Intervention der Regierung und der Raffinerien in Bezug auf Heizöl ankündigen, sodass der Startpreis unter 1,75 Euro pro Liter festgesetzt wird, niedriger als das Niveau, zu dem die vorherige Saison endete. Gleichzeitig schreiten wir zu einer pauschalen Erhöhung des Heizkostenzuschusses voran, nicht nur für diejenigen, die Öl verwenden, sondern auch für Haushalte, die mit anderen Energieformen heizen.“

Kyriakos Mitsotakis, Ministerpräsident von Griechenland

Europäische Fiskalregeln und Kraftstoffbesteuerung

Mitsotakis betonte, dass die nationalen Haushaltsreserven allein keine anhaltenden regionalen Energiepreisspitzen ohne eine breitere Koordinierung der Europäischen Union abfedern könnten. Er deutete an, dass Athen offen für vorübergehende Senkungen der Kraftstoffverbrauchsteuern bleibe, wenn die europäischen Haushaltsvorschriften solche Notfallhilfen von den nationalen Ausgabenobergrenzen ausnehmen. Die griechische Regierung setzt sich weiterhin bei den europäischen Institutionen für regulatorische Flexibilität ein und argumentiert, dass die Volatilität der internationalen Energiemärkte ein koordiniertes Eingreifen auf kontinentaler Ebene erfordert. Der Vorschlag knüpft die inländische Steuerentlastung direkt an mögliche Ausnahmen unter den EU-Fiskalregeln.

Mitsotakis betonte in seiner wöchentlichen Ansprache die Notwendigkeit eines europäischen Spielraums.

„Wenn die Europäische Union nationale Notfallinterventionen erlaubt, ohne dass diese auf die Ausgabenlimits angerechnet werden, könnten wir eine vorübergehende Senkung der Steuern auf Kraftstoffe prüfen.“

Kyriakos Mitsotakis, Ministerpräsident von Griechenland

Heraufstufungen der Kreditwürdigkeit

Der Ministerpräsident verwies auf die Bonitätsbewertungen der letzten 24 Stunden als Beleg für den anhaltenden wirtschaftlichen Fortschritt. Moody's verbesserte den Ausblick für Griechenlands Staatskredit, während die europäische Agentur Scope die Kreditwürdigkeit des Landes anhob. Mitsotakis stellte fest, dass diese Bonitätsbewertungen Griechenland von der Zeit entfernen, als es keinen Investment-Grade-Status hatte und mit hohen Kreditkosten konfrontiert war. Niedrigere Staatsanleiherenditen senken die staatlichen Finanzierungskosten, fördern die private Kapitalbildung und generieren Steuereinnahmen zur Finanzierung des öffentlichen Gesundheitswesens, der Bildung und sozialer Programme.

Parlamentarischer Konflikt um Verfassungsreform

Mitsotakis ging auch auf die Innenpolitik ein und kritisierte die parlamentarischen Oppositionsparteien, insbesondere PASOK, für ihre Haltung in den jüngsten Debatten über die Verfassungsrevision. Der Ministerpräsident beschuldigte Oppositionsabgeordnete, bei strukturellen Änderungen, die mit ihren veröffentlichten Parteiprogrammen übereinstimmten, mit „anwesend“ gestimmt zu haben. Die vorgeschlagenen Verfassungsänderungen umfassen die Reform von Artikel 16 zur Hochschulbildung, den rechtlichen Rahmen für die ministerielle Verantwortlichkeit und Verfahrensgarantien für die Justiz.

Mitsotakis stellte die Abstimmungsstrategie der Opposition zu Verfassungsartikeln in Frage.

„Wenn Sie erklären, dass Artikel 16 geändert werden muss, dass die ministerielle Verantwortung anders behandelt werden muss und dass die Justiz weiter geschützt werden muss, können Sie nicht gleichzeitig 'anwesend' wählen und jede Änderung erschweren.“

Kyriakos Mitsotakis, Ministerpräsident von Griechenland

Die Ansprache wurde veröffentlicht, während Mitsotakis sich in San Francisco zu Treffen mit Technologieunternehmern aufhielt, vor seiner Abreise zur UN-Generalversammlung in New York.

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