Sicherheit · Rzeszów, Warschau und Krakau

Grenzschutz zerschlägt Bande, die Studentenbescheinigungen für Aufenthaltstitel von Ausländern fälschte

Beamte der Einheit Rzeszów-Jasionka erklären, die Gruppe habe von Juni 2022 bis Ende 2025 gefälschte Studentenbescheinigungen verkauft; gegen mehrere ausländische Staatsangehörige wurden inzwischen Vorwürfe erhoben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Super Nowości24, rmf24.pl, NIEZALEZNA.PL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rzeszów, Warschau, Krakau, Pruszcz Gdański · Polen
Wie es dazu kam
  1. Juni 2022Die Gruppe nimmt ihre landesweite Tätigkeit auf
  2. 2024Ermittler stoßen auf die Spur der Gruppe
  3. Ende 2025Beamte durchsuchen sechs Objekte und nehmen drei ukrainische Staatsangehörige fest
  4. 29.10.Der Grenzschutz gibt die Zerschlagung der Gruppe bekannt

Eine Gruppe, die Studentenpapiere verkaufte

Am Donnerstag, 29. Oktober 2026, teilte der Grenzschutz mit, dass Beamte seiner Einheit Rzeszów-Jasionka eine organisierte kriminelle Gruppe zerschlagen hätten. Nach Angaben von Sprecher Kpt. Piotr Zakielarz von der Grenzschutzabteilung Bieszczady stellte die Gruppe Bescheinigungen her und verkaufte sie, die den Studenten- oder Schülerstatus an ukrainischen Hochschulen und polnischen Postsekundarschulen bestätigten. Ausländer, die diese Papiere bei den Woiwodschaftsämtern vorlegten, erhielten positive Entscheidungen über Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse. Das Netzwerk war von Juni 2022 bis Ende 2025 in ganz Polen tätig.

Was die Fälschungen boten

Die Gruppe bot Bescheinigungen von fünf ukrainischen Hochschulen mit beigefügten polnischen Übersetzungen sowie Dokumente von zwei Postsekundarschulen in Piotrków Trybunalski an. Die Kunden zahlten zwischen 230 und 800 Zloty für ein einzelnes Dokument oder ein komplettes Paket. Bei den Käufern handelte es sich um Ausländer aus der Ukraine, Moldau, Belarus und Georgien, die in Polen arbeiteten. Die Dokumente richteten sich an Personen im Alter von 26 Jahren oder jünger, und der Sprecher erklärte, was dieser Status für sie bedeutete.

„Der Erwerb solcher Dokumente durch Ausländer, die das 26. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten, war unter anderem damit verbunden, dass der Arbeitgeber von der Zahlung von Beiträgen an die ZUS befreit war.“

Piotr Zakielarz

Die Befreiung erleichterte dieser Altersgruppe den Aufenthalt in Polen erheblich. Die Ermittler stellten fest, dass sich das Verfahren nicht auf das Woiwodschaftsamt Podkarpackie beschränkte, sondern auch andere Woiwodschaftsämter erreichte.

Wie der Fall aufgeklärt wurde

Ermittler der Einheit Rzeszów-Jasionka stießen 2024 erstmals auf die Spur der Gruppe. Der entscheidende Hinweis kam von einem Verbindungsbeamten des Grenzschutzes, der im Woiwodschaftsamt Podkarpackie in Rzeszów arbeitete. Die Bezirksstaatsanwaltschaft für die Stadt Rzeszów führt die Aufsicht über den Fall. Ende 2025 durchsuchten Beamte sechs Objekte in Pruszcz Gdański, Żyrardów, Warschau und Krakau sowie an anderen Orten des Landes. Bei dieser ersten Runde wurden drei ukrainische Staatsangehörige festgenommen, darunter eine 42-jährige Führungskraft der Gruppe, bei der 87.000 Zloty in Bargeld beschlagnahmt wurden.

Vorwürfe und Untersuchungshaft

Der Führungskraft wird vorgeworfen, eine organisierte kriminelle Gruppe angeführt zu haben; sie wurde in Untersuchungshaft genommen, während sechs weitere Mitglieder unter nicht freiheitsentziehenden Maßnahmen auf freien Fuß kamen. Die Ermittler stellten fest, dass rund 1,2 Millionen Zloty aus der kriminellen Tätigkeit auf den Bankkonten der Führungskraft eingegangen waren. In den folgenden Monaten wurden weitere Mitglieder festgenommen. Vorwürfe erhoben wurden gegen 19 ukrainische Staatsangehörige, drei moldauische Staatsangehörige und einen georgischen Staatsangehörigen sowie gegen Ausländer, die die gefälschten Papiere bei den Woiwodschaftsämtern in Rzeszów und Łódź verwendet hatten.

Geld, das mit der Führungskraft der Gruppe in Verbindung gebracht wirdPLN
Bei der Führungskraft beschlagnahmtes Bargeld
87000 PLN
Auf den Bankkonten der Führungskraft nachgewiesene Gelder (etwa)
1200000 PLN

Daten aus dem Artikeltext

Wie es weitergeht

Die Ermittlungen dauern an, weitere Festnahmen werden nicht ausgeschlossen. Der Fall wird von der Staatsanwaltschaft in Rzeszów bearbeitet, die für das Verfahren gegen die Gruppe und die Ausländer, die ihre Dokumente nutzten, zuständig ist.

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