Sicherheit · Strzelce Opolskie, Gliwice und Wrocław

Polnische Polizei nimmt 21 Personen wegen gefälschter mObywatel-App fest, 13 davon minderjährig

Beamte des Zentralen Büros zur Bekämpfung der Cyberkriminalität (CBZC) haben 21 Personen festgenommen, darunter 13 Minderjährige, weil sie ein Skript verbreiteten, mit dem gefälschte digitale mObywatel-Ausweise erzeugt werden konnten. Bei Durchsuchungen in mehreren Woiwodschaften wurden mehr als 30 Geräte sichergestellt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Spider's Web, TVP Info, Nasz Dziennik und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Strzelce Opolskie, Gliwice, Wrocław · Polen

Die Operation

Beamte des Zentralen Büros zur Bekämpfung der Cyberkriminalität (CBZC) haben die Verbreitung einer gefälschten Version von mObywatel, der digitalen Identitäts-App des polnischen Staates, gestoppt. Zwölf regionale Abteilungen des Büros arbeiteten gemeinsam an dem Fall und führten 27 Durchsuchungen in mehreren Woiwodschaften durch. Die Operation zielte darauf ab, die gefälschte Anwendung aus dem Verkehr zu ziehen, und führte zur Festnahme von 21 Personen. Laut Polizei war das gefälschte Programm so gestaltet, dass es nahezu identisch mit der offiziellen Anwendung aussah; die Operation richtete sich gegen die Personen, die es verkauften und verbreiteten.

Wie das Skript funktionierte

Das Skript erzeugte ein virtuelles Ausweisdokument mit falschen Personendaten, wodurch es als echtes mObywatel durchgehen konnte. Wegen dieser Ähnlichkeit konnten Minderjährige damit Käufe tätigen, die ihnen nicht erlaubt waren. Einige der Jugendlichen bewarben das Produkt online und im Freundeskreis und gaben das Skript an Bekannte weiter. Andere wiederum verwalteten die Website, über die die App gekauft werden konnte.

Wer festgenommen wurde

Insgesamt nahm die Polizei 21 Personen fest, darunter 13 Minderjährige. Die jungen Tatverdächtigen bestätigten, das Programm gekauft zu haben; die Erwachsenen wurden den Staatsanwaltschaften vorgeführt. Die folgende Grafik zeigt die Gesamtzahl und die Minderjährigen unter den Festgenommenen.

Im Fall der gefälschten mObywatel-App festgenommene PersonenPersonen
Insgesamt festgenommen
21 Personen
Darunter Minderjährige
13 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Der Sprecher des CBZC, Michał Pietraszko, beschrieb die bei den Durchsuchungen gesammelten Beweise.

„An den Festnahmeorten wurden mehr als 30 Geräte sichergestellt, darunter Handys, Laptops und Computer. Bei allen Tätern wurde kriminelle Aktivität bestätigt, einschließlich Korrespondenz und Überweisungsverläufen.“

Michał Pietraszko

Die beschlagnahmten Beweise sind zentral für den weiteren Verlauf des Verfahrens; laut Polizei bestätigten sie eine kriminelle Rolle für jede Person in Gewahrsam.

Vorwürfe und Haft

Minderjährige wurden den Familiengerichten übergeben, die nach Abschluss der Verfahren gegen die jungen Tatverdächtigen die Fallunterlagen erhielten. Erwachsene, die den Staatsanwaltschaften vorgeführt wurden, wurden beschuldigt, an einer organisierten kriminellen Gruppe beteiligt gewesen zu sein sowie Computerprogramme unerlaubt hergestellt, erworben, verkauft oder weitergegeben und eine Urkunde materiell gefälscht zu haben. Drei erwachsene Tatverdächtige wurden in Untersuchungshaft genommen, zwei weitere unter Polizeiaufsicht gestellt. Die Verfahren werden von den Staatsanwaltschaften in Strzelce Opolskie, Gliwice und Wrocław Stare Miasto beaufsichtigt.

Wie es weitergeht

Die Ermittler stellten mehr als 30 Geräte sowie Zahlungs- und Überweisungsverläufe sicher und bezeichneten den Fall als weiterhin in Entwicklung. Bislang wurden mehr als 30 Geräte beschlagnahmt, eine abschließende Bilanz des Materials wurde nicht veröffentlicht. Die Polizei hat weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen. Die Fälle der Minderjährigen liegen weiterhin bei den Familiengerichten, während die erwachsenen Tatverdächtigen die nächsten Schritte ihrer Verfahren abwarten.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen