Wintersport · Ushuaia, Mailand und Bergamo
Sofia Goggia verlässt Trainingslager in Argentinien vorzeitig wegen Erschöpfung für medizinische Tests in Mailand
Die italienische Olympia-Skifahrerin Sofia Goggia kehrte zwei Wochen früher als geplant aus Ushuaia zurück, nachdem sie unter anhaltender Erschöpfung litt, und unterzieht sich in Mailand medizinischen Untersuchungen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Open, SRF News und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Sofia Goggia beendete ihr südamerikanisches Trainingslager zwei Wochen früher, nachdem sie anhaltende Erschöpfung entwickelte, die auch nach zweitägiger Ruhepause nicht nachließ.
Goggia traf am 11. September in Italien ein und unterzieht sich am 14. September weiteren klinischen Untersuchungen unter der Leitung des Präsidenten der medizinischen Kommission des FISI, Dr. Andrea Panzeri.
Der medizinische Stopp stellt Goggias Teilnahme am Riesenslalom-Auftakt am 24. Oktober in Österreich in Frage, ihr Comeback könnte sich auf den 28. November in Killington verschieben.
- 14.09.Fachärztliche Untersuchungen in Mailand unter medizinischem Personal des FISI
- 24.10.Weltcup-Saisonauftakt in Sölden
- 28.11.Erstes Weltcup-Geschwindigkeitsrennen in Killington
Vorzeitige Abreise aus Ushuaia
Die italienische Alpinskifahrerin Sofia Goggia brach ihr vorbereitendes Trainingslager in Ushuaia, Argentinien, vorzeitig ab, nachdem sie plötzliche und anhaltende Erschöpfung erlitt. Die 33-jährige Olympia-Bronzemedaillengewinnerin im Abfahrtslauf war am 23. August mit ihren Teamkolleginnen Marta Bassino, Elena Curtoni und Laura Pirovano nach Südamerika gereist, um Riesenslalom, Super-G und Slalom zu trainieren. Nach ersten Einheiten mit normaler Intensität entwickelte Goggia eine schwere Schwäche und legte vor Ort eine zweitägige Ruhepause ein, doch ihr körperlicher Zustand besserte sich nicht. Der italienische Wintersportverband (FISI) entschied in Absprache mit seiner medizinischen Kommission, das Lager etwa zwei Wochen vor dem geplanten Abreisetermin am 26. September zu beenden. Ein geplanter anschließender Geschwindigkeitstrainingsblock in La Parva, Chile, wurde abgesagt.
Der Cheftrainer der italienischen Frauenmannschaft, Gianluca Rulfi, erläuterte die Entscheidung, das Training in Südamerika abzubrechen, anstatt weitere Komplikationen zu riskieren.
„Sie hatte Erschöpfungsprobleme, aber es ist nichts Traumatisches.“
Rulfi fügte hinzu, dass die Durchführung diagnostischer Tests vor Ort zu lange gedauert hätte.
„Es machte keinen Sinn, dort zu bleiben und möglicherweise eine Verletzung zu riskieren.“
Medizinische Untersuchungen in Italien
Goggia landete am Freitag, den 11. September, in Italien und unterzog sich am nächsten Morgen einer ersten Runde klinischer Untersuchungen, bevor sie zu ihrem Wohnort Bergamo zurückkehrte. Weitere fachärztliche Untersuchungen sind für Montag, den 14. September, in Mailand unter der Leitung des Präsidenten der medizinischen Kommission des FISI, Dr. Andrea Panzeri, geplant. Das medizinische Team des Verbands prüft mehrere diagnostische Möglichkeiten, darunter eine mögliche Virusinfektion, um die Ursache für die anhaltende Energielosigkeit zu ermitteln. In Ushuaia war im April ein Ausbruch des Hantavirus an Bord des niederländischen Kreuzfahrtschiffs MV Hondius verzeichnet worden, allerdings betonten Verbandsfunktionäre, dass Labortests abgeschlossen werden müssen, bevor eine Diagnose gestellt wird.
Unsicherheit um Saisonstart
Der unerwartete Trainingsstopp führt zu Unsicherheit in Goggias Frühsaisonplan für die Saison 2026/2027. Der Weltcup beginnt am 24. Oktober mit einem Frauen-Riesenslalom auf dem Gletscher in Sölden, Österreich. Falls diagnostische Ergebnisse oder Erholungsanforderungen ihre Vorbereitung verzögern, könnte ihr Wettkampfdebüt auf Ende November während der Nordamerika-Tour verschoben werden. Der Geschwindigkeitsdisziplin-Kalender für Frauen beginnt am 28. November mit einem Super-G in Killington, USA, im Anschluss an technische Rennen in Levi und Gurgl. Goggia geht in das Jahr nach dem Gewinn der Super-G-Kristallkugel und der olympischen Abfahrtsbronze bei Milano-Cortina 2026, sowie der Umstrukturierung ihres technischen Trainerstabs.
Weltcup-Kalenderstruktur
Die kommende Alpinskisaison 2026/2027 umfasst 40 Frauen-Weltcup-Rennen an 20 Austragungsorten, die am 25. März 2027 in Sun Valley, USA, enden. Der Kalender beinhaltet 12 Riesenslaloms, 10 Slaloms, 9 Abfahrten und 9 Super-G-Rennen, sowie die Alpinen Skiweltmeisterschaften 2027 in Crans-Montana, Schweiz. Die amerikanische Skifahrerin Mikaela Shiffrin geht als Titelverteidigerin im Gesamtweltcup in die Saison. Goggias Wettkampfpläne werden endgültig festgelegt, sobald die Ärzte ihre Untersuchungen in Mailand abgeschlossen haben.
- Riesenslalom
- 12 Rennen
- Slalom
- 10 Rennen
- Abfahrt
- 9 Rennen
- Super-G
- 9 Rennen
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itSci: Sofia Goggia in Italia, ora gli esami a Milano - Sci
- OpenSofia Goggia e il malore in Argentina, cos'ha la campionessa di sci: la stanchezza anomala, le analisi e l'ipotesi Hantavirus
- SRF NewsNews aus dem Skisport - Goggia muss Trainingslager abbrechen
- Blick.chSorgen um Ski-Star - Goggia bricht Trainingslager ab
- Sofia Goggia
- Italienische Alpinskifahrerin und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin im Abfahrtslauf
- Marta Bassino
- Italienische Alpinskifahrerin, die in Südamerika trainiert
- Elena Curtoni
- Italienische Alpinskifahrerin, die in Südamerika trainiert
- Laura Pirovano
- Italienische Alpinskifahrerin, die in Südamerika trainiert
- Mikaela Shiffrin
- Amerikanische Alpinskifahrerin und Titelverteidigerin im Gesamtweltcup
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