Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung das Meta-Pixel, um Anmeldungen und Käufe aus unserer Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern. Datenschutzerklärung

Suche⌘K
StartFür SieLiveBriefFragen
KarteMärkteSträngeSoundsFilme
InlandGeopolitikWirtschaftGesellschaftWissenschaft & TechnikInfrastrukturSportKulturLifestyle
Pollar unterstützen
KontaktImpressum
StartBriefLiveSträngeSuche

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

  • Kelvingrove nahm einen mumifizierten Männerkopf, einen bemalten Sarg mit den Überresten des Priesters Nekht, eine mumifizierte rechte Hand aus Luxor und einen mumifizierten rechten Fuß aus der Ausstellung – mit der Begründung, es gebe keine informierte Zustimmung der Verstorbenen.

  • Die Sprecherin sagte, die Entfernung sei respektvoller gegenüber den Verstorbenen; das Museum verwies auf die Leitlinien des International Council of Museums zu eingeschränkter Nutzung oder Rückführung.

  • Murdo Fraser, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der Scottish Conservatives und derzeitiger MSP, nannte den Schritt woke madness; auch Chris McGovern von der Campaign for Real Education lehnte ihn ab.

  • Glasgow Life plant Berichten zufolge, weitere menschliche Überreste aus Kelvingrove und dem St Mungo Museum zu entfernen; laut „Telegraaf“ sind die Überreste in St Mungo bereits ins Depot gebracht worden.

Die Entfernung

Die Kelvingrove Art Gallery and Museum in Glasgow hat ihre menschlichen Überreste aus dem alten Ägypten aus der Ausstellung genommen und in die Depots verbracht. Zu den Objekten gehören ein mumifizierter Männerkopf, ein bemalter Sarg mit den Überresten des Priesters Nekht, eine mumifizierte rechte Hand aus dem Tal der Könige in Luxor und ein mumifizierter rechter Fuß. Leere Vitrinen tragen nun einen Hinweis, die Überreste seien aus Respekt vor den Verstorbenen entfernt worden. Kelvingrove wurde 1901 eröffnet und zieht jährlich mehr als 1,3 Millionen Besucher an; Mumien und andere Überreste aus dem alten Ägypten gehörten dort lange zum festen Bestand. Hinter der Entscheidung steht Glasgow Life, die Wohltätigkeitsorganisation, die die städtischen Museen mit Mitteln des Stadtrats von Glasgow betreibt.

Das Zustimmungsargument

Die Argumentation des Museums stützt sich auf die Zustimmung, denn die Verstorbenen können nicht gefragt werden, ob sie mit einer Ausstellung einverstanden sind. Eine Sprecherin sagte der „Times“, ohne eine solche Zustimmung sei die Entfernung respektvoller gegenüber den Verstorbenen.

„Mangels einer solchen Zustimmung halten wir es für respektvoller gegenüber den verstorbenen Menschen, die menschlichen Überreste aus dem alten Ägypten aus der Ausstellung zu nehmen.“

Kelvingrove Art Gallery and Museum

Die Erklärung des Museums verwies zudem auf die Leitlinien des International Council of Museums, wonach Museen eine eingeschränkte Nutzung oder eine Rückführung prüfen sollten, wenn menschliche Überreste weiterhin kulturelle oder spirituelle Bedeutung haben. Die von Glasgow Life vorgeschlagene Regelung würde eine Ausstellung solcher Überreste nur mit Zustimmung der Verstorbenen oder in manchen Fällen der Angehörigen erlauben – eine Bedingung, die sich bei antiken Mumien besonders schwer erfüllen lässt. Eine Sprecherin der Organisation verwies außerdem auf einen Bericht aus dem Jahr 2025 mit dem Titel „Laying Ancestors to Rest“ einer überparteilichen Parlamentsgruppe zu Reparationen für Afrika. Dieser Bericht wirft ethische Fragen zur Ausstellung menschlicher Überreste aus dem alten Ägypten auf und argumentiert, die möglichen Wünsche der Toten und die Absichten der Gemeinschaften, die sie bestatteten, würden außer Acht gelassen.

Kritik von den Konservativen

Murdo Fraser, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der Scottish Conservatives und derzeitiger MSP, sagte der „Times“, das Museum sei zu weit gegangen.

„Selbst ägyptische Mumien werden inzwischen von einer Gesellschaft gecancelt, die so besessen von modernen Befindlichkeiten ist, dass sie jedes Gefühl für Verhältnismäßigkeit verloren hat.“

Murdo Fraser, Ehemaliger stellvertretender Vorsitzender

Er sagte, die Menschen gingen in Museen, um etwas über antike Zivilisationen zu lernen, und nannte die Entscheidung „woke madness“ – ein Ausdruck, der in einigen Ecken von X aufgegriffen wurde. Chris McGovern, Vorsitzender der Campaign for Real Education, wandte sich ebenfalls gegen die Entfernung und argumentierte, gerade Kinder verlören die Chance, Geschichte hautnah kennenzulernen. Fraser forderte die Glasgower Museen auf, die Geschichte der Stadt zu zeigen, statt sie stillschweigend zu entfernen. Zudem veröffentlichte er in den sozialen Medien einen Scherz darüber, dass er seine eigene Mumie ausstellen wolle.

Die Praxis in anderen Museen

Viele europäische und amerikanische Museen, vom Louvre bis zum Metropolitan Museum of Art, zeigen weiterhin mumifizierte Menschen. Einige haben geändert, wie sie solche Überreste beschreiben. Die National Museums of Scotland vermeiden das Wort „Mumie“ in ihren Beschriftungen und verwenden „mumifizierte Person“ oder „mumifizierte Überreste“ – eine Änderung, die laut eigener Aussage von 2023 eine „entmenschlichende“ Sprache vermeiden sollte. LBC weist darauf hin, dass die alten Ägypter Körper konservierten, weil sie glaubten, der Körper müsse für das Jenseits intakt bleiben, und dass Mumien seit Generationen in Museen auf der ganzen Welt gezeigt werden. Die Entscheidung in Glasgow geht über eine Änderung der Beschriftungen hinaus und nimmt die Objekte vollständig aus der Ausstellung.

Wie es weitergeht

Glasgow Life plant Berichten zufolge, weitere menschliche Überreste sowohl aus Kelvingrove als auch aus dem St Mungo Museum in Glasgow zu entfernen. Die „Telegraaf“ berichtet, die Überreste im St Mungo Museum seien bereits in das Depot des Museums gebracht worden. LBC erklärte, man habe Kelvingrove um eine Stellungnahme gebeten. Einen Zeitplan für die geplanten Entfernungen nennen die Quellen nicht.

In diesem Text

  1. 1Die EntfernungDie Entfernung
  2. 2Das ZustimmungsargumentDas Zustimmungsargument
  3. 3Kritik von den KonservativenKritik von den Konservativen
  4. 4Die Praxis in anderen MuseenDie Praxis in anderen Museen
  5. 5Wie es weitergehtWie es weitergeht

Auf Grundlage von Berichten von

ARTnews.com, Telegraaf, LBC, Notícias ao Minuto, ΣΚΑΪ, The Telegraph

Liste der Quellen
Glasgow
Glasgow
Glasgow, Luxor · Vereinigtes Königreich, Ägypten

Weiter in der heutigen Ausgabe

PHP-Lücke führt zu weltweiten Website-Abschaltungen und Patch-WelleRegierungen, Banken und Unternehmen von Japan bis zu den Niederlanden haben Websites offline genommen oder Dienste ausgesetzt, nachdem am 20. Oktober zwei PHP-Schwachstellen bekannt wurden.KI & Tech · vor 1 Std.
Heutiger BriefPutin bietet nach Freilassung von US-Gefangenem Ukraine-Gespräche im November anLive · 5 ThemenDrohnenangriff auf ukrainisches Stromnetz

Quellen und Kontext

  • ARTnews.comvor 2 Std.Museum in Glasgow entfernt mumifizierten Kopf „aus Respekt“ und löst konservative Gegenreaktion ausGlasgow Museum Removes Mummified Head 'as a Mark of Respect,' Prompting Conservative Backlash · Original auf Englisch
  • Telegraafvor 2 Std.Schottisches Museum in der Kritik: uralte Mumien entfernt, da Zustimmung der Toten fehltSchots museum onder vuur: eeuwenoude mummies weg omdat toestemming van doden ontbreekt · Original auf Niederländisch
  • LBCvor 5 Std.Das war's! Mumie wegen ethischer Bedenken aus Museumsausstellung entferntThat's a wrap! Mummy removed from museum display amid ethics concerns | LBC · Original auf Englisch
  • Notícias ao Minutovor 6 Std.Museum entfernt Mumien, da keine Zustimmung der Personen selbst für die Ausstellung vorliegtMuseu retira múmias por não ter consentimento das próprias para exposição · Original auf Portugiesisch
Murdo Fraser
Ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der Scottish Conservatives und derzeitiger MSP, der die Entfernung als woke madness kritisierte

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen

Veröffentlicht heute um 18:34.

Fehler im Text melden

Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

Kunst & Bücher · Glasgow und Luxor

Glasgower Museum nimmt mumifizierte Überreste wegen fehlender Zustimmung aus der Ausstellung – Kritik von den Konservativen

Die Kelvingrove Art Gallery and Museum hat einen mumifizierten Männerkopf, den Sarg eines Priesters und weitere ägyptische Überreste aus der Ausstellung genommen. Zur Begründung heißt es, es gebe keine informierte Zustimmung der Verstorbenen. Der konservative MSP Murdo Fraser nannte den Schritt „woke madness“.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ARTnews.com, Telegraaf, LBC und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 18:34.

Fragen zu diesem Text

Eigene Frage stellen
Warum hat die Kelvingrove Art Gallery and Museum die Überreste entfernt?
Welche ägyptischen Überreste wurden aus der Ausstellung genommen?
So entsteht er