Fußball · Ottawa und Toronto
Ghana verliert Berufung gegen Parteys Visumsverweigerung vor WM-Auftakt
Ein kanadisches Bundesgericht wies am Dienstag den Last-Minute-Einspruch des ghanaischen Mittelfeldspielers Thomas Partey ab, was seine Abwesenheit beim WM-Auftakt seiner Mannschaft gegen Panama am Mittwoch in Toronto besiegelte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Al Jazeera Online und AP NEWS. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein Bundesgericht wies am Dienstag Thomas Parteys Berufung ab, sodass er nicht nach Kanada einreisen kann, um am WM-Auftakt gegen Panama teilzunehmen.
Partey sieht sich mehreren Anklagen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung aus seiner Zeit bei Arsenal gegenüber. Er hat auf nicht schuldig plädiert und wartet auf den Prozess.
Trainer Carlos Queiroz sagte, die Mannschaft habe einen festen Plan, und lehnte weitere Kommentare zum Rechtsfall ab.
Die Vereinigten Staaten haben Partey ein Visum erteilt, sodass er am 23. Juni gegen England und am 27. Juni gegen Kroatien antreten kann.
- 16.06.Bundesgericht verhandelt und weist Parteys Berufung ab
- 17.06.Ghana gegen Panama in Toronto (Partey kann nicht spielen)
- 23.06.Ghana gegen England in Foxborough, Massachusetts
- 27.06.Ghana gegen Kroatien in Philadelphia
Berufung abgewiesen
Ein Bundesgericht in Ottawa wies Parteys Einspruch am Dienstag ab, einen Tag vor Ghanas erstem Gruppenspiel der Gruppe L. Der Mittelfeldspieler hatte eine einstweilige Verfügung beantragt, um die Visumsverweigerung der kanadischen Regierung aufzuheben, die letzte Woche ausgesprochen worden war.
„Partey beantragte einen „außergewöhnlichen, zwingenden einstweiligen Rechtsschutz“, der Kanada verpflichtet hätte, eine „rechtmäßig ergangene Feststellung der Unzulässigkeit“ aufzuheben und seine Einreise für ein bestimmtes Ereignis zu ermöglichen.“
Parteys Anwältin Mackeda Bramwell sagte Reuters vor der Entscheidung, dass das Team keine weiteren Rechtsmittel einlegen werde, falls der Richter gegen sie entscheide.
Die Anklagen gegen Partey
Der 33-Jährige sieht sich im Vereinigten Königreich mehreren Anschuldigungen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung ausgesetzt, die sich über mehrere Jahre erstrecken. Er hat sich auf nicht schuldig bekannt. Im März erklärte sein Anwalt, Partey werde zwei neue Anklagepunkte wegen Vergewaltigung von einem einzigen Tag im Dezember 2020 bestreiten, zusätzlich zu fünf bereits anhängigen Anklagen wegen Vergewaltigung und einer wegen sexueller Nötigung.
Ein Sprecher von Einwanderungs-, Flüchtlings- und Staatsbürgerschaftsbehörde Kanadas erklärte, dass nach kanadischem Recht eine ausländische Verurteilung nicht erforderlich sei, um die Einreise zu verweigern.
„Wenn hinreichende Gründe für die Annahme bestehen, dass ein Antragsteller eine Handlung begangen hat, die eine Unzulässigkeit auslösen würde, kann er für unzulässig nach Kanada erklärt werden.“
Die Vereinigten Staaten haben Partey ein Visum erteilt, sodass er für die verbleibenden Gruppenspiele auf amerikanischem Boden spielberechtigt ist – gegen England am 23. Juni in Foxborough, Massachusetts, und gegen Kroatien am 27. Juni in Philadelphia.
Reaktionen von Trainer und Fans
Ghanas Trainer Carlos Queiroz, der zuvor bei der Nominierung Parteys auf die Unschuldsvermutung verwiesen hatte, sagte, die Mannschaft sei darauf vorbereitet, ohne ihn zu spielen.
„Wir haben unseren Plan festgelegt. Weitere Kommentare zu Themen, die Unsinn sind, sind nicht mein Geschäft. Mein Geschäft ist es, mit den Karten zu spielen, die ich vor mir habe.“
In der ghanaischen Diaspora Kanadas stieß die Visumentscheidung auf Frustration. Akua Mensah, eine 45-jährige Kanadierin ghanaischer Abstammung, bezeichnete das Vorgehen der Regierung als bedauerlich.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Thomas Partey
- Ghanaischer Mittelfeldspieler, der in Großbritannien wegen Vergewaltigung angeklagt ist; Visumsverweigerung hindert ihn am Spielen in Kanada
- Carlos Queiroz
- Trainer der ghanaischen Nationalmannschaft
- Roger Lafreniere
- Bundesrichter, der die Berufung abwies
- Mackeda Bramwell
- Parteys Anwältin, die sagte, es werde keine weiteren Rechtsmittel geben
- Akua Mensah
- Kanadisch-ghanaischer Fan, der die Visumsverweigerung kritisiert
- Orte
- Toronto
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