
Nach Unwettern am Wochenende mit 1,613 Einsätzen gibt IMGW neue Warnungen für Nordpolen heraus
Die Feuerwehr rückte am Sonntag zu über 1,600 Einsätzen aus, als eine Gewitterfront über Polen hinwegzog, wobei der Süden am stärksten betroffen war. Am Montag gab IMGW neue Gewitterwarnungen für die nördlichen Woiwodschaften heraus.
Gewitterfront am Sonntag
Ein tiefes Tiefdruckgebiet mit Zentrum über dem Weißen Meer und einem Nebentief über Litauen trieb am Sonntag, den 19. Juli, eine Gewitterfront über Polen. Der Instytut Meteorologii i Gospodarki Wodnej (IMGW) hatte für 15 der 16 Woiwodschaften des Landes Gewitterwarnungen der ersten und zweiten Stufe herausgegeben. Nur die südwestlichen und südlichen Randgebiete blieben unter einem schwachen Hochdruckkeil, während kühlere und feuchte polare Meeresluft aus Nordwesten strömte. Fast das gesamte Land erlebte starke Gewitter mit heftigen Regenfällen und böigen Winden.
Feuerwehreinsätze
Die Państwowa Straż Pożarna (PSP) verzeichnete am Sonntag 1,613 Einsätze, wie die Behörde am Montagmorgen auf der Social-Media-Plattform X mitteilte. Die südlichen Woiwodschaften trugen die Hauptlast: Małopolskie verzeichnete 650 Vorfälle, Śląskie über 380 und Lubelskie etwa 190. Die Einsätze konzentrierten sich auf das Beseitigen umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste, das Abpumpen von Wasser aus überfluteten Gebäuden und Grundstücken sowie die Sicherung von Dächern und Bauwerken, die durch den Wind beschädigt worden waren.
Die meisten Vorfälle wurden in der Woiwodschaft Małopolskie verzeichnet – 650, in Śląskie über 380 und in Lubelskie etwa 190. Die Einsätze betrafen hauptsächlich das Entfernen umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste, das Abpumpen von Wasser aus überfluteten Räumen und Grundstücken sowie die Sicherung von Gebäuden, die durch starken Wind beschädigt wurden.
- Małopolskie
- 650
- Śląskie
- 380
- Lubelskie
- 190
Warnungen am Montag
Am Montag, den 20. Juli, gab der IMGW neue Gewitterwarnungen für die nördlichen Woiwodschaften heraus: Pomorskie, Zachodniopomorskie und den nordwestlichen Teil von Warmińsko-Mazurskie. Die Warnungen traten um 12:00 Uhr in Kraft und sollten bis zum Abend andauern. Sie prognostizierten Gewitter mit Niederschlagsmengen von 20 bis 35 mm und Windböen bis zu 85 km/h. Örtlich war auch Hagel möglich. Im Rest des Landes herrschte eine mäßige bis starke Bewölkung mit vereinzelten Schauern; nur der Südosten blieb trocken.
Wetterausblick
Die Vorhersage für Montag sah meist leichte bis mäßige Winde aus Westen vor, stellenweise böig, mit Böen bis 55 km/h an der Westküste. Im Sudetenland konnten Böen 70 km/h erreichen, in den Karpaten etwa 60 km/h. Während der Gewitter wurden Windgeschwindigkeiten von etwa 70 km/h erwartet. Die Niederschlagsmengen lagen in der Regel bei bis zu 10 mm, örtlich im Norden jedoch bis zu 30 mm. Der Tiefdruckeinfluss sollte anhalten und die Luftmasse kühl und instabil halten.


