
IMGW warnt vor Gewittern in Ostpolen am Samstag: bis zu 25 mm Regen und 60 km/h Böen
Erststufige Warnungen für Podlachien, den Norden der Woiwodschaft Lublin, den Osten Ermland-Masuren und den Osten Masowiens gelten am 11. Juli von 12 bis 19 Uhr. Hagel und starke Regenfälle sind möglich.
Warnzone und Zeitraum
Das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft (IMGW) hat erststufige Gewitterwarnungen für vier Woiwodschaften im Nordosten und Osten Polens herausgegeben. Die Warnungen gelten am Samstag, 11. Juli 2026, von 12:00 bis 19:00 Uhr Ortszeit. Betroffen sind die gesamte Woiwodschaft Podlachien, die nördlichen Teile der Woiwodschaft Lublin (insbesondere die Kreise Biała Podlaska und die Stadt Biała Podlaska) sowie die östlichen Teile der Woiwodschaften Ermland-Masuren und Masowien. In Ermland-Masuren umfassen die Warnungen Kreise wie Szczytno, Mrągowo, Kętrzyn, Węgorzewo, Giżycko, Pisz, Gołdap, Olecko und Ełk. Für Masowien erstreckt sich die Warnung auf die Kreise Przasnysz, Maków, Ostrołęka (einschließlich der Stadt Ostrołęka), Ostrów, Wyszków, Węgrów, Sokołów, Siedlce (einschließlich Siedlce) und Łosice. Diese Warnung der Stufe 1 weist auf Bedingungen hin, die gefährliches Wetter begünstigen, das Sachschäden verursachen und eine Gefahr für Gesundheit und Leben darstellen kann.
Gewitter- und Regendetails
Laut IMGW können Gewitter, die über die östliche Hälfte des Landes ziehen, mäßige Niederschläge von 20 bis 25 Litern pro Quadratmeter bringen, wobei lokale Summen im Nordosten bis zu 25 mm erreichen können, wenn sich mehrere Gewitterzellen über demselben Gebiet ansammeln. Die Windböen während der Gewitter werden voraussichtlich bis zu 60 km/h erreichen, und lokal kann kleiner Hagel oder Eiskörner fallen. Das Institut postete in den sozialen Medien:
An einigen Stellen können sie Niederschläge von 10-15 mm bringen, nur im Nordosten sind punktuelle Summen von etwa 20-25 mm möglich (insbesondere bei Akkumulation aus mehreren Zellen) sowie Windböen von bis zu etwa 60 km/h und kleiner Hagel oder Eiskörner.
Autofahrer und Veranstalter von Open-Air-Events sollten mit Behinderungen rechnen, darunter mögliche Verzögerungen im Straßenverkehr sowie die Absage oder Verschiebung von Veranstaltungen im Freien. Der Wetterdienst empfiehlt, die Aktualisierungen im Laufe des Tages zu verfolgen.
Weiteres Wettergeschehen am Samstag
Über die gewarnten Gebiete hinaus wird das Wetter am Samstag in ganz Polen wechselhaft sein. Die Bewölkung ist mäßig bis stark, mit verstreuten Schauern und lokalen Gewittern, hauptsächlich in der östlichen Landeshälfte. Die Höchsttemperaturen variieren stark: um 18 °C im Nordosten, 22 °C in den zentralen Regionen, bis zu 25 °C im Westen und kühlere 17-19 °C in den Karpatenvorbergen. Der Wind ist leicht bis mäßig, aber an der Ostseeküste sind stärkere Böen zu erwarten; während der Gewitter können die Böen landesweit 60 km/h erreichen. In den Bergen, insbesondere im Sudetengebirge, können die Böen über Nacht sogar noch stärker sein.
Sonntag Ausblick und Sicherheitshinweise
Das unbeständige Muster hält bis Sonntag an, da Ostpolen weiterhin unter dem Einfluss eines Tiefdruckgebiets mit Zentrum über Litauen, Lettland und Belarus in einer instabilen polaren Luftmasse bleibt. Die Meteorologen sagen voraus, dass die erhöhte Feuchtigkeit und die schwache Steuerungsströmung bedeuten, dass die Hauptgefahr durch Gewitter in starken Regenfällen liegt. Die Tageshöchsttemperaturen am Sonntag reichen von 18 °C im äußersten Osten bis etwa 22 °C in der Mitte und bis zu 28 °C in den westlichen Regionen. Der Wind ist mäßig und böig, dreht allmählich von West auf Nord, mit Böen von bis zu 75 km/h auf den Gipfeln des Sudetengebirges. In der Nacht von Samstag auf Sonntag können Restgewitter im Nordosten und in der Mitte noch Starkregen bringen, die Tiefsttemperaturen sinken auf 11-16 °C (9-11 °C in den Karpatenvorbergen).
Bewohner in den Warnzonen werden gebeten, lose Gegenstände zu sichern, während Gewittern nicht unter Bäumen Schutz zu suchen und die aktuellen Bulletins des IMGW zu verfolgen. Die Warnung der Stufe 1 bedeutet, dass zwar keine großflächigen schweren Schäden zu erwarten sind, aber lokale Überschwemmungen, Hagelschäden und Reisebehinderungen möglich bleiben.

