Film & Medien · Barcelona und Urda

Carlos Alsina, Rosalía und Yakarta unter den Gewinnern der 73. Premios Ondas 2026

Gemma Nierga verlas das Urteil am Dienstag, 3. November, aus 1.065 Bewerbungen aus 26 Ländern. Die Gala ist für Donnerstag, 26. November, im Gran Teatre del Liceu in Barcelona angesetzt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Confidencial, EL MUNDO, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Barcelona, Urda · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 17.07.Alsina moderiert seine letzte Frühsendung bei Más de uno
  2. 28.10.Urteil geplant, dann nach dem Zugunglück von Urda verschoben
  3. 3.11.Die Jury verliest die Gewinner der 73. Premios Ondas
  4. 26.11.Preisgala im Gran Teatre del Liceu, Barcelona, angesetzt

Das Urteil und die Zahlen

Gemma Nierga, viermalige Preisträgerin des Premio Ondas, verlas am Dienstag, 3. November, das Urteil der 73. Ausgabe. Die Auszeichnungen, die von PRISA über Ràdio Barcelona und Cadena SER organisiert werden, würdigen Arbeiten in Radio, Fernsehen, Podcast, Werbung und Musik. In diesem Jahr gingen 1.065 Bewerbungen aus 26 Ländern ein, und die Jury vergab 29 Preise sowie vier besondere Erwähnungen. Die in diesem Jahr neu eingeführte Podcast-Kategorie stieß bei den Teilnehmern auf großes Interesse.

Carlos Alsinas Preis für sein Lebenswerk

Carlos Alsina, Journalist bei Onda Cero, erhielt die Auszeichnung für seine Radiokarriere. Die Jury lobte seinen „vielseitigen und ironischen“ Stil, seine Genauigkeit und seine Interviews, die die Nachrichtenagenda bestimmten. Alsina verließ am 17. Juli nach elf Jahren den Frühslot von Más de uno und wechselte ab 10 Uhr in die zweite Hälfte der Sendung. Der Preis für sein Lebenswerk kam rund dreieinhalb Monate nach dieser letzten Frühsendung.

Gewinner in Radio und Fernsehen

Im Radio wurde A vivir que son dos días (SER) als bestes Programm ausgezeichnet, während Lo contó la radio (Onda Cero) und Que no surti d'aquí (Catalunya Ràdio) sich die Auszeichnung für die beste Radioidee teilten. Els nous altres catalans erhielt den Preis für Bürgernähe, und Ràdio 4 (RNE) bekam eine besondere Erwähnung der Jury. Im Fernsehen gewann Polònia, 20 anys (TV3) als bestes Unterhaltungsprogramm, gewürdigt für seine zwei Jahrzehnte auf Sendung und dafür, dass es ein Publikum in ganz Spanien erreicht. Aquí la tierra. Especial eclipse solar (La 1) gewann für die beste Berichterstattung zum Zeitgeschehen. Sidosa (laSexta und atresplayer) erhielt den Preis für die beste Dokumentation, während Yakarta (Movistar Plus) als beste Fictionserie ausgezeichnet wurde. Javier Cámara für Yakarta und Malena Alterio für Cochinas (Prime Video) teilten sich den Preis für die beste schauspielerische Leistung, und Berto Romero wurde für El Consultorio de Berto als bester Kommunikator geehrt.

Besondere Erwähnungen und soziale Berichterstattung

El Intermedio (laSexta) erhielt eine besondere Erwähnung für seine Sondersendung über eine einzelne Räumung, die laut Jury einen Moment des sozialen Wandels durch direkte, journalistische Berichterstattung zeigte. Die Jury würdigte zudem die Arbeit von Andrea Ropero, die während der Räumung im Inneren des Hauses war. Identidades (Radio Televisión Canaria) gewann für den besten lokalen Inhalt für seine Behandlung kanarischer Handwerke, Landschaften und des Alltagslebens. Pla seqüència (La 2Cat de RTVE) erhielt in derselben Kategorie eine besondere Erwähnung.

Musik, Podcasts und die Verschiebung

Rosalía wurde als Phänomen des Jahres in der Musik ausgezeichnet, und Leiva erhielt einen Preis für sein Lebenswerk. Die innovativste Kampagne des Jahres teilten sich „Lux“ von Rosalía und Euskaltel IA. Die Podcast-Preise gingen an Delirios de España (beste Erzählung), La Pija y la Quinqui (bester Videopodcast) und Místicas (bester Fiction-Podcast). Die Bekanntgabe war für den 28. Oktober geplant, doch die Organisation verschob sie aus Solidarität mit den Opfern des Zugunglücks in Urda (Toledo).

Die Gala und was als Nächstes kommt

Die Preisgala ist für Donnerstag, 26. November, im Gran Teatre del Liceu in Barcelona angesetzt. Die Zeremonie folgt auf das am 3. November verlesene Urteil, das 29 Preise und vier besondere Erwähnungen umfasste.

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