Regierung · Bukarest
Rumänische Gewerkschaften fordern 5.000 Lei Mindestlohn bei ersten Gesprächen mit Premier Niculescu
Premierminister Luca Niculescu hat am Montag, 2. November, die Vorsitzenden der fünf großen rumänischen Gewerkschaftsbünde getroffen. Die Gewerkschaften forderten einen Bruttomindestlohn von 5.000 Lei, doch in den Gesprächen wurde keine konkrete Zahl genannt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, Mediafax.ro, adevarul.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Gewerkschaften forderten einen Bruttomindestlohn von 5.000 Lei. Libertatea berichtet von einer Erhöhung um 675 Lei ab 1. Januar 2027, während Dumitru Costin sagte, bei dem Treffen sei keine konkrete Zahl genannt worden.
PSD-Vorsitzender Sorin Grindeanu will die Renten zum 1. Januar um mehr als 7 % indexieren. Allein die Indexierung würde den Staat fast 10 Milliarden Lei pro Jahr kosten, eine klare Finanzierungsquelle ist nicht gefunden.
Die Gewerkschaften kündigten an, auf die Straße zu gehen, wenn es bis zum Jahresbeginn keine Mindestlohnerhöhung gebe. Ihre Summe wollen sie am Dienstag, 3. November, nennen.
Finanzminister Alexandru Nazare erläuterte den fiskalischen und budgetären Kontext. Der Dreigliedrige Nationale Rat soll in den kommenden Tagen einberufen werden, die Arbeitgeber lehnen den Vorschlag der Gewerkschaften ab.
- 2.11.Treffen im Palatul Victoria zwischen dem Premierminister und fünf Gewerkschaftsbünden, Dauer etwa zwei Stunden
- 3.11.Die Gewerkschaften wollen ihre Mindestlohnsumme nennen und eine Analyse vorlegen
- Kommende TageEinberufung des Dreigliedrigen Nationalen Rates für den sozialen Dialog
- 1.01.Datum, ab dem die Gewerkschaften einen Bruttomindestlohn von 5.000 Lei fordern und die PSD die Renten um mehr als 7 % indexieren will
Gespräche im Palatul Victoria
Premierminister Luca Niculescu traf am Montag, 2. November, die Vorsitzenden der fünf großen Gewerkschaftsbünde im Palatul Victoria in Bukarest zu einer ersten Runde offizieller Konsultationen. Die Gespräche dauerten etwa zwei Stunden. Teilgenommen haben Vizepremier Marian Neacșu, Finanzminister Alexandru Nazare, Gesundheitsminister Alexandru Rogobete, Bildungsminister Sorin Costreie und Arbeitsminister Florin Manole sowie Sorin Ionescu, beigeordneter Minister für den voruniversitären Bildungsbereich, und Oleg Ungureanu, Leiter der Kanzlei des Premierministers. Laut einer Regierungsmitteilung befürwortete Niculescu ein erstes Paket konkreter Maßnahmen: die Indexierung der Renten, den Abbau von Bürokratie und die Einbeziehung der Gewerkschaften in die Konsultationen zur rumänischen nationalen Position für den nächsten EU-Finanzierungszyklus. Nazare erläuterte den fiskalischen und budgetären Kontext sowie die Schritte, mit denen die Regierung ihre Finanzierungsbedürfnisse bis zum Jahresende decken will. Niculescu beschrieb den Dialog in praktischen Begriffen:
„Ein Instrument, mit dem wir bessere Entscheidungen treffen können, und ein Instrument, mit dem wir manchmal Spannungen vermeiden können.“
Mindestlohn im Zentrum der Forderungen
Die Gewerkschaften forderten eine Anhebung des Bruttomindestlohns auf 5.000 Lei. Dumitru Costin, Präsident des Blocul Național Sindical (BNS), sagte, der Mindestlohn und die Steuerlast auf niedrige Einkommen seien die ersten Themen gewesen, und bei dem Treffen sei keine Zahl genannt worden. Libertatea berichtet, die Forderung der Gewerkschaften sei eine Erhöhung um 675 Lei auf 5.000 Lei brutto ab 1. Januar 2027, verbunden mit einer teilweisen Rückverlagerung der Sozialversicherungsbeiträge auf die Arbeitgeber. Costin sagte, das Arbeitsministerium sei gesetzlich verpflichtet, jedes Jahr aus makroökonomischen Indikatoren und offiziellen Prognosen einen indikativen Mindestlohnwert zu berechnen, und die Gewerkschaften hätten die Position des Ministeriums über die Regierung erhalten. Er begründete die Forderung mit europäischem Recht:
„Diese Erhöhung des Mindestlohns ist keine Laune der Gewerkschaftsführer. Sie ist das Ergebnis der EU-Mindestlohnrichtlinie.“
Costin fügte hinzu, Rumänien habe bereits ein solches Gesetz und müsse es über einen transparenten, dreigliedrigen und berechenbaren Mechanismus anwenden.
Renten, Löhne und die Kostenfrage
Sorin Grindeanu, Vorsitzender der PSD, forderte die Regierung auf, die Renten zum 1. Januar um mehr als 7 % zu indexieren. Er verknüpfte die Maßnahme mit der Haushaltsdebatte:
„Es ist zwingend, dass die Renten im nächsten Jahr steigen. Das muss geschehen.“
Laut den Berichten würde ein Rentner mit 2.000 Lei fast 150 Lei im Monat mehr erhalten, einer mit 4.000 Lei fast 300 Lei. Allein die Indexierung würde den Staat fast 10 Milliarden Lei pro Jahr kosten, und eine klare Finanzierungsquelle ist nicht gefunden. Ilie Bolojan, Vorsitzender der PNL, sagte, Maßnahmen zur Ausgabenkontrolle seien notwendig, da sonst das Defizit zum Jahresende nicht vorhersehbar sei. Mircea Abrudean, Präsident des Senats, sagte, die PNL unterstütze jede Maßnahme, die die Einkommen erhöhe, sofern sie nachhaltig sei, und fragte, woher das Geld kommen solle. Das neue Besoldungsgesetz für den öffentlichen Dienst könnte auch die Gehälter von Ministern, Abgeordneten und Bürgermeistern erhöhen – eine Aussicht, die die PSD kritisiert hatte, als die Regierung Bolojan eine Erhöhung der Bezüge von Amtsträgern erwog.
Wie es weitergeht
Der Dreigliedrige Nationale Rat für den sozialen Dialog soll in den kommenden Tagen einberufen werden, was der Premierminister bestätigte. Die Gewerkschaften kündigten an, am Dienstag, 3. November, die Summe zu nennen, um die der Mindestlohn steigen soll, zusammen mit einer Analyse. Die Arbeitgeber sind mit dem Vorschlag der Gewerkschaften laut den Berichten nicht einverstanden. Die Gewerkschaften warnten, sie würden auf die Straße gehen, wenn es bis zum Jahresbeginn keine Erhöhung gebe. Die fünf Verbände, darunter Cartel ALFA und der BNS, schickten zudem Briefe an Niculescu und Grindeanu und baten um einen Kalender für Konsultationen zu den wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten der Beschäftigten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- G4Media.roPremierul Niculescu, întâlnire cu liderii confederaţiilor sindicale: Sprijin pentru un prim set de măsuri concrete care să răspundă nevoilor societăţii: indexarea pensiilor, debirocratizare şi includerea sindicatelor în procesul de consultare pentru elaborarea poziţiei naţionale faţă de următorul ciclu de finanţare europeană
- Mediafax.roWas sind die Hauptforderungen der Gewerkschaftsbewegung auf nationaler Ebene? Diskussionen mit Luca Niculescu über den Druck der Lebenshaltungskosten, die Einkommensentwicklung und die Unsicherheit am ArbeitsplatzCare sunt principalele solicitări ale mișcării sindicale la nivel național. Discuții cu Luca Niculescu despre presiunea costului vieții, evoluția veniturilor și incertitudinele legate de locurile de muncă · Original auf Rumänisch
- adevarul.roDie Gewerkschaften forderten Premierminister Luca Niculescu auf, den Mindestlohn auf 5.000 Lei zu erhöhen: „Es ist keine Laune der Gewerkschaftsführer“Sindicatele i-au cerut premierului Luca Niculescu ca salariul minim să crească la 5.000 de lei: "Nu este o nebunie din capul liderilor de sindicat · Original auf Rumänisch
- Stirile ProTVGewerkschafter drohten der Regierung mit Straßenprotesten, falls der Mindestlohn nicht erhöht wirdSindicaliștii au amenințat la Guvern cu proteste de stradă dacă salariul minim nu va fi majorat · Original auf Rumänisch
- Luca Niculescu
- Premierminister Rumäniens, der die Gewerkschaftsbünde traf
- Sorin Grindeanu
- Vorsitzender der PSD, der eine Rentenindexierung um mehr als 7 % forderte
- Ilie Bolojan
- Vorsitzender der PNL, der eine Kontrolle der Ausgaben anmahnte
- Mircea Abrudean
- Präsident des Senats, der die Finanzierung der Maßnahmen infrage stellte
- Alexandru Nazare
- Finanzminister, der den fiskalischen und budgetären Kontext erläuterte
- Marian Neacșu
- Vizepremierminister, der an den Gesprächen teilnahm
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