Regierung · Bukarest

Rumäniens Arbeitsminister: Renten werden 2027 indexiert, Rentner erhalten im Dezember Hilfe

Florin Manole sagte am Samstag, 31. Oktober, die Erhöhung 2027 folge der gesetzlichen Formel. Eine inoffizielle Schätzung liegt bei rund 7,3 Prozent, mit einer Haushaltsbelastung von 9,6 Milliarden Lei; die Rentner erhalten die Hilfe zusammen mit ihrer Dezemberrente.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Libertatea, HotNews.ro, Ziare.com und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. Dezember 2026Die Hälfte der festgelegten Hilfe wird mit den Dezemberrenten ausgezahlt
  2. 1.01.Geplantes Datum für die Rentenindexierung
  3. Anfang 2027Gespräche über das einheitliche Gehaltsgesetz werden wieder aufgenommen

Indexierungsplan für 2027

Rumäniens Arbeitsminister Florin Manole sagte am Samstag, 31. Oktober, in einem Interview bei Antena 3 CNN, die Renten würden zum 1. Januar 2027 nach der gesetzlichen Formel indexiert. Er werde Ministerpräsident Luca Niculescu und Finanzminister Alexandru Nazare einen Gesetzesvorschlag vorlegen, und der endgültige Prozentsatz ergebe sich aus dieser Formel. Manole schloss ein Einfrieren der Renten im Jahr 2027 aus und sagte, es habe keine Gespräche darüber gegeben, die Erhöhung in zwei oder drei Tranchen oder in einer Mischung mit Einmalzahlungen auszuzahlen. Er bezeichnete die Einhaltung des Gesetzes als das derzeit einzige Szenario auf dem Tisch.

„Die Renten werden im nächsten Jahr indexiert und erhöht.“

Florin Manole, Rumäniens Arbeitsminister

Der Minister sagte, keines der öffentlich kursierenden Szenarien sei mit dem Ministerpräsidenten, dem Finanzminister oder dem PSD-Vorsitzenden Sorin Grindeanu erörtert worden, und bezeichnete einen Großteil der Debatte als Spekulation.

Die Schätzung von 7,3 Prozent

Manole sagte, die jüngste Schätzung, die er gesehen habe, sei inoffiziell und keinesfalls endgültig und liege bei rund 7,3 Prozent, mit einer Haushaltsbelastung von 9,6 Milliarden Lei. Die Zahl stamme aus Berechnungen mit der Nationalen Rentenkasse, deren Präsident er als sehr professionell beschrieb und der die makroökonomischen Indikatoren jeden Monat beobachte. Adevarul.ro, das ebenfalls über das Interview berichtete, nannte eine geschätzte Erhöhung von etwa 7,7 Prozent, sodass zwei Zahlen nebeneinander kursieren. Der Minister sagte, die endgültige Zahl werde das sein, was die Formel ergebe.

„Ich will keine Illusionen verkaufen, aber ich will auch nicht auf die Rechte der Rentner verzichten.“

Florin Manole, Rumäniens Arbeitsminister

Er fügte hinzu, sein Auftrag sei es, das Gesetz zu respektieren, statt nach unten zu verhandeln.

Dezember-Hilfe für Rentner

Rentner mit Einkommen bis 3.000 Lei erhalten die zweite Hälfte der zu Jahresbeginn festgelegten finanziellen Hilfe, ausgezahlt zusammen mit ihrer Dezemberrente. Die Höhe richtet sich nach der Monatsrente: 500 Lei bis 1.500 Lei, 400 Lei bei Renten zwischen 1.501 und 2.000 Lei und 300 Lei bei Renten zwischen 2.001 und 3.000 Lei.

Dezember-Hilfe nach Rentenstufelei
Renten bis 1.500 Lei
500 lei
Renten 1.501–2.000 Lei
400 lei
Renten 2.001–3.000 Lei
300 lei

Daten aus dem Artikeltext

Manole schrieb die Sicherung der Mittel für die Nationale Rentenkasse und die Arbeitsagentur ANOFM einer Dringlichkeits-Berichtigung des Haushalts zu. Ohne diese hätte es Probleme im Sozialbereich sowie bei Renten und Gesundheit gegeben, sagte er. Zudem versicherte er, dass die Renten bis zum Jahresende pünktlich ausgezahlt werden. Im selben Interview warnte er, eine Familie mit zwei Kindern brauche mindestens 11.000 Lei im Monat, um in Rumänien anständig zu leben, und nur sehr wenige Haushalte erreichten dieses Niveau.

Mindestlohn und Gehaltsgesetz

Manole sagte, der Mindestlohn könne theoretisch ab dem 1. Januar 2027 steigen, doch das Regierungsprogramm sehe eine Indexierung über einen Horizont von 12 Monaten vor, was er als exakten Wortlaut dieses Programms bezeichnete. Die Entscheidung falle im Nationalen Dreierrat, in dem Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sitzen; die Gespräche seien für November angesetzt. Eine öffentlich kursierende mögliche Erhöhung um 600 Lei brutto bestätigte der Minister nicht. Er sagte, die Gespräche über das einheitliche Gehaltsgesetz würden Anfang nächsten Jahres wieder aufgenommen, sobald die Gehaltsdaten der öffentlichen Einrichtungen vorliegen, und die neue Formel werde die Bezahlung der Beschäftigten in Schlüsselbereichen wie Gesundheit und Bildung nicht kürzen.

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