Sieben Meter langer Seiwal stirbt auf Sandbank im argentinischen Río de la Plata trotz Rettungsversuch
Ein etwa sieben Meter langer Seiwal strandete auf einer Sandbank im Río de la Plata nahe San Fernando, einem Vorort nördlich von Buenos Aires. Retter der Temaikén-Stiftung arbeiteten mehr als einen Tag daran, ihn mit der steigenden Flut zu befreien, doch das Tier überlebte nicht.
Strandung im Río de la Plata
Am Freitag, den 25. Juli 2026, wurde ein Seiwal (Balaenoptera borealis) auf einer Sandbank im Río de la Plata vor San Fernando, nördlich von Buenos Aires, gesichtet. Das sieben Meter lange Tier drückte mit seinem gesamten Körpergewicht auf den Bauch, was die Organfunktion beeinträchtigte und die Situation kritisch machte. Teams der Naturschutzstiftung Temaikén hielten die Haut des Wals feucht, um den Stress zu reduzieren.
Ein gescheiterter Rettungsversuch
Die Retter hofften, die großen Gezeitenunterschiede und einen steigenden Wasserstand zu nutzen, um den Wal anzuheben und in tieferes Wasser zu führen, damit er das Meer erreichen konnte. Die Operation erstreckte sich über mehr als einen Tag und umfasste mehrere Teams. Trotz dieser Bemühungen überlebte der Wal nicht. Temaikén erklärte später,
Leider hat das Tier trotz aller Bemühungen nicht überlebt.
- Wal erstmals auf Sandbank gesichtet.
- Rettungsaktion versucht, den Wal mit der Flut zu befreien.
- Temaikén bestätigt, dass der Wal nicht überlebt hat.
Warum der Wal flussaufwärts schwamm
Während des südlichen Winters wandern Seiwale entlang der argentinischen Atlantikküste nach Norden. Temaikén stellte fest, dass Sichtungen nahe der Mündung des Río de la Plata zwischen Argentinien, Uruguay und Brasilien häufig sind. Dieses Individuum verlor jedoch wahrscheinlich durch eine Mischung aus Umweltfaktoren oder einem Gesundheitsproblem die Orientierung, schwamm flussaufwärts und strandete schließlich auf einer Sandbank. Das Gebiet ist bekannt für zahlreiche Sandbänke und starke Gezeitenschwankungen.


