Regierung · Athen

Georgiadis und Konstantopoulou geraten im Parlament über Israel-Veranstaltung in Athen aneinander

Gesundheitsminister Adonis Georgiadis und Zoe Konstantopoulou, Vorsitzende von Plefsi Eleftherias, warfen sich während einer aktuellen Anfrage zu seiner Teilnahme an einer Veranstaltung am 12. Oktober 2026 im Athener Club gegenseitig Faschismus und Verrat vor.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, iefimerida.gr, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Ggia, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 12.10.Georgiadis nimmt an einer Veranstaltung der Israel Allies Foundation im Athener Club teil, die seiner Darstellung nach mehr als 200 Gäste hatte
  2. 26.10.Konstantopoulou richtet im Parlament eine aktuelle Anfrage an Georgiadis, und beide tauschen Beleidigungen aus

Die Anfrage im Parlament

Am Montag, dem 26. Oktober 2026, richtete Zoe Konstantopoulou, Vorsitzende von Plefsi Eleftherias, im griechischen Parlament eine aktuelle Anfrage an Gesundheitsminister Adonis Georgiadis. Sie betraf seine Teilnahme an einer Veranstaltung der Israel Allies Foundation im Athener Club am 12. Oktober 2026. Konstantopoulou bezeichnete das Treffen als geheimes Meeting und erklärte, der israelische Botschafter und Israels Technologieminister seien anwesend gewesen. Sie fragte, ob Georgiadis in seiner ministeriellen Eigenschaft teilgenommen habe und ob er den Premierminister und den Parlamentspräsidenten informiert habe.

Georgiadis weist den Vorwurf der Geheimhaltung zurück

Georgiadis bestritt, dass es sich um ein geheimes Treffen handelte. Er argumentierte, eine Veranstaltung im Zentrum Athens mit mehr als 200 Gästen, darunter Politiker, Unternehmer und Journalisten, lasse sich nicht verbergen, und nur ein kranker Geist könne etwas anderes glauben. Er erklärte, er poste nicht alles, was er tue, in den sozialen Medien, und als Abgeordneter brauche er keine Erlaubnis des Premierministers oder des Parlamentspräsidenten, um teilzunehmen. Er legte nahe, Konstantopoulou verwechsle ihn möglicherweise mit Pavlos Christidis, einem PASOK-Abgeordneten, der ebenfalls im Athener Club anwesend gewesen sei.

Er begann seine Antwort mit einer klaren Zurückweisung:

„Ich bin zu keinem geheimen Treffen gegangen. Ich unterstütze die strategische Beziehung Griechenlands zu Israel.“

Adonis Georgiadis, Griechischer Gesundheitsminister

Strategische Beziehungen und der Haftbefehl gegen Netanyahu

Georgiadis datierte die strategische Beziehung auf das Jahr 2010, als George Papandreou Premierminister war und Griechenland sein erstes Treffen mit Benjamin Netanyahu abhielt. Er sagte, die Beziehung habe unter der Dreierkoalition von Antonis Samaras, Evangelos Venizelos und Fotis Kouvelis von 2012 bis 2014 fortbestanden, dann unter Alexis Tsipras von 2015 bis 2019, und sie dauere unter Kyriakos Mitsotakis weiter an. Er sagte zudem, Israel unterstütze Griechenland offiziell in allen nationalen Rechten, verurteile die türkische Besetzung Zyperns und das türkisch-libysche Memorandum und unterstütze die Stromverbindung mit Zypern. Georgiadis verwies auf den Haftbefehl gegen Netanyahu, der seiner Darstellung nach von einem Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs erlassen wurde, und berief sich auf die Unschuldsvermutung.

Persönliche Angriffe eskalieren

Konstantopoulou sagte, sie behandle Georgiadis in dieser aktuellen Anfrage strafrechtlich. Ihre Worte waren:

„Ich behandle Sie in dieser aktuellen Anfrage strafrechtlich, und das sollten Sie berücksichtigen.“

Zoe Konstantopoulou, Vorsitzende von Plefsi Eleftherias

Georgiadis entgegnete mit der Frage, ob sie ihm von der Parlamentstribüne aus mit Gefängnis drohe und ob sie sich für die nationale Staatsanwältin halte. Dann fragte er, ob sie, wenn er ein Faschist sei, nicht eine Verräterin sei, und sagte, sie verdiene den Titel einer Verräterin nicht. In ihrer zweiten Antwort nannte Konstantopoulou ihn einen Faschisten, einen Rechtsextremen und einen Holocaust-Leugner und warf ihm Widersprüche vor. Georgiadis schloss mit den Worten, sie sei eine Faschistin, die, so seine Formulierung, die Geschichte Israels und den Holocaust missachte, und griff ihre Bilanz als Parlamentspräsidentin an.

Netanyahu und die offenen Fragen

Konstantopoulou sagte, sie werde dafür sorgen, dass Netanyahu für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Rechenschaft gezogen werde:

„Ich werde dafür sorgen, dass Netanyahu für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Rechenschaft gezogen wird.“

Zoe Konstantopoulou, Vorsitzende von Plefsi Eleftherias

Georgiadis sagte, er habe den Premierminister oder den Parlamentspräsidenten nicht über seine Teilnahme informiert, und argumentierte, er brauche deren Zustimmung nicht. Die Fragen, die Konstantopoulou zu seiner ministeriellen Eigenschaft und zur Art des Treffens aufwarf, wurden nur insofern beantwortet, als jede Seite ihre Position aufrechterhielt. Der Wortwechsel, über den mehrere griechische Medien am 26. Oktober 2026 berichteten, endete damit, dass beide Seiten persönliche Beleidigungen austauschten, statt eine gemeinsame Darstellung dessen zu liefern, was bei dem Treffen am 12. Oktober besprochen wurde.

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Quellen und Kontext

Athen · Griechenland

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