Generali Deutschland streicht bis 2030 800 Stellen, rund 9 % der etwa 9.100 Beschäftigten.
Aachen, Nürnberg und Stuttgart werden geschlossen, die Teams wechseln in Regionalzentren in Köln, München und Karlsruhe; neue Zentren sind in Hamburg und Saarbrücken geplant.
Der Abbau soll über freiwillige Altersteilzeit, geplante Renteneintritte und natürliche Fluktuation erfolgen, mit einer Beschäftigungs- und Standortgarantie bis Ende 2030.
Ein dreistelliger Millionenbetrag fließt in IT, Digitalisierung und künstliche Intelligenz; ein Bericht nennt mehr als 100 Millionen Euro.
Generali Deutschland, die deutsche Tochter des italienischen Versicherers Generali, hat am Freitag, 23. Oktober 2026, angekündigt, bis 2030 800 Stellen zu streichen. Das entspricht rund 9 % der etwa 9.100 Menschen, die das Unternehmen in Deutschland beschäftigt. Drei Standorte sollen geschlossen werden: Aachen, Nürnberg und Stuttgart. Deren Teams werden in Regionalzentren in Köln, München und Karlsruhe zusammengeführt, zugleich sind neue Regionalzentren in Hamburg und Saarbrücken geplant. Frankfurt, Leipzig und Berlin bleiben Standorte. Der Hauptsitz des Unternehmens ist München; laut Unternehmen sollen weniger Gebäude die Immobilienkosten senken, da hybrides Arbeiten zunimmt.
Daten aus dem Artikeltext
Das Unternehmen erklärt, die Einsparungen sollen über freiwillige Altersteilzeit, ohnehin geplante Renteneintritte und natürliche Fluktuation zustande kommen. Der Bayerische Rundfunk berichtet, offenbar solle niemand entlassen werden, und Altersteilzeit sei eines der Instrumente. Eine Beschäftigungs- und Standortgarantie gilt bis Ende 2030. Arne Benzin, Personalvorstand, beschrieb den Ansatz so:
„Durch frühzeitige Kommunikation, verbunden mit einer Beschäftigungs- und Standortgarantie bis Ende 2030, wollen wir die Veränderungen planbar machen.“
Benzin ergänzte, das Unternehmen wolle faire und verantwortungsvolle Lösungen für die Beschäftigten, erreicht gemeinsam mit der Mitbestimmung. Zudem plant das Unternehmen, neues Personal mit Kompetenzen einzustellen, die es für die Zukunft als wichtig erachtet.
Generali Deutschland will einen dreistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung seiner IT, die Digitalisierung und künstliche Intelligenz investieren. Das Unternehmen hofft, mit diesen Ausgaben seine Abläufe so produktiv zu machen, dass die 800 Stellen entfallen können. Ein Bericht nennt eine Investition von mehr als 100 Millionen Euro, deutschsprachige Berichte sprechen von einem dreistelligen Millionenbetrag. Das Unternehmen will die Beschäftigten auf versicherungsnahe Tätigkeiten konzentrieren und andere Aufgaben an Partner auslagern. Außerdem soll die Komplexität reduziert und Verantwortlichkeiten in kunden-, vertriebs- und marktnahen Bereichen gestärkt werden.
Stefan Lehmann, Chef von Generali Deutschland, verknüpfte die Veränderungen mit den jüngsten Ergebnissen des Unternehmens und mit einer sich schneller wandelnden Branche. Die Versicherungsbranche verändere sich schneller und disruptiver als je zuvor, sagte er. Nach seinen Worten schafft das Unternehmen die Voraussetzungen, um weiter zu wachsen:
„Mit den geplanten Veränderungen schaffen wir die Voraussetzungen, um auch künftig profitabel zu wachsen und unseren Kunden und Vertriebspartnern erstklassige Lösungen und Services zu bieten.“
Lehmann ergänzte, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung gingen für das Unternehmen Hand in Hand. Das Unternehmen stellt die Neuorganisation als Fortsetzung einer erfolgreichen Phase dar, in der es seinen Umsatz in Deutschland gesteigert hat. Die Unternehmensleitung will die Vorschläge nun mit dem Betriebsrat verhandeln; die Quellen nennen kein Datum für eine Entscheidung.
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Pollar unterstützenWirtschaft · München, Aachen und Nürnberg
Die deutsche Tochter des italienischen Versicherers Generali will bis 2030 rund 9 % ihrer etwa 9.100 Beschäftigten abbauen und die Standorte Aachen, Nürnberg und Stuttgart schließen. Die Teams wechseln in Regionalzentren in Köln, München und Karlsruhe.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Bayerischer Rundfunk, Focus, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht .