
Polnischer General und Senator Mirosław Różański im Alter von 63 Jahren nach Krankheit gestorben
General Mirosław Różański, ehemaliger Generalinspekteur der Polnischen Streitkräfte und amtierender Vorsitzender des Senatsausschusses für Nationale Verteidigung, ist über Nacht im Alter von 63 Jahren nach einer Krankheit gestorben.
Tod und offizielle Bekanntgaben
General Mirosław Różański, ehemaliger Generalinspekteur der Polnischen Streitkräfte und amtierendes Mitglied des Senats, ist im Alter von 63 Jahren in der Nacht vom 23. auf den 24. August 2026 gestorben. Der Nachrichtensender RMF FM berichtete als erster über seinen Tod am Montagmorgen, was anschließend von Senator Grzegorz Fedorowicz, dem Vorsitzenden des parlamentarischen Clubs Nowa Polska-Centrum im Senat, gegenüber der Polnischen Presseagentur bestätigt wurde. Różański litt an multiplem Myelom, einer Form von Knochenmarkkrebs, über die er in veröffentlichten medizinischen Interviews offen gesprochen hatte. Senatsmarschallin Małgorzata Kidawa-Błońska gab seinen Tod in einer Stellungnahme in den sozialen Medien bekannt und sprach der Familie ihr Beileid aus. Zum Zeitpunkt seines Todes in der elften Senatsperiode war Różański Vorsitzender des Senatsausschusses für Nationale Verteidigung.
Ein tapferer und ehrlicher Mann, der Polen gedient hat, ist von uns gegangen.
Militärische Führung und Verteidigungsreformen
Różański wurde am 1. Dezember 1962 in Głogów geboren und widmete sein gesamtes Berufsleben dem polnischen Militär. 2009 wurde er zum Kommandeur der 11. Lubuszer Panzerkavalleriedivision ernannt und zum Generalmajor befördert. Zu seinen früheren Einsätzen gehörten das Kommando über die 17. Großpolnische Mechanisierte Brigade sowie ein Auslandseinsatz im Rahmen der Militärmission im Irak. Von 2012 bis 2013 war er im Verteidigungsministerium als Direktor der Abteilung für Strategie und Verteidigungsplanung tätig. Zusätzlich zu seinen direktorischen Aufgaben wurde er vom Ministerium zum Bevollmächtigten für die Ausarbeitung und Umsetzung der Reform des Führungs-, Leitungs- und Befehlssystems der Polnischen Streitkräfte ernannt.
- Geboren in Głogów
- Zum Kommandeur der 11. Panzerkavalleriedivision ernannt und zum Generalmajor befördert
- Zum Leiter der Strategie- und Verteidigungsplanung im Verteidigungsministerium ernannt
- Übernimmt das Amt des Generalinspekteurs der Polnischen Streitkräfte
- In die 11. Wahlperiode des Polnischen Senats auf dem Ticket der Trzecia Droga gewählt
- Gründet den parlamentarischen Senatsclub Nowa Polska-Centrum mit
- Stirbt im Alter von 63 Jahren nach Erkrankung an multiplem Myelom
Führung als Generalinspekteur und staatliche Auszeichnungen
Różański übernahm 2015 das Amt des Generalinspekteurs der Polnischen Streitkräfte und hatte es bis zu seinem Rücktritt Ende 2016 inne, wobei einige parlamentarische Aufzeichnungen seine Amtszeit bis 2017 angeben. Während seines Dienstes erreichte er den Rang eines Generalleutnants (generał broni). Für seine jahrzehntelange Uniform und seine Beiträge zur Landesverteidigung erhielt er mehrere in- und ausländische militärische Auszeichnungen. Zu seinen staatlichen Ehrungen gehörten das Ritterkreuz des Ordens Polonia Restituta, das Militärverdienstkreuz mit Schwertern und das Verdienstkreuz der Republik Polen. Różański wurde außerdem mit der Medaille für Verdienste um die Landesverteidigung, der Medaille „Streitkräfte im Dienste des Vaterlandes“, dem Irakstern und dem Bundeswehr-Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet.
Parlamentarische Arbeit und politische Reaktionen
Różański zog im Herbst 2023 nach seinem Wahlsieg für die elfte Senatsperiode auf dem Wahlzettel der Trzecia Droga in die Legislative ein. Im Februar 2026 verließ er nach internen Umstrukturierungen und der Auflösung von Polska 2050 zusammen mit anderen Abgeordneten die Trzecia-Droga-Gruppe, um den Senatsclub Nowa Polska-Centrum mitzugründen. Sein Tod löste im gesamten Regierungs- und Parlamentsbereich Beileidsbekundungen aus. Vize-Ministerpräsident und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz gab eine Erklärung ab, in der er sein lebenslanges Engagement für die Staatssicherheit würdigte. Senatorin Ewa Monika Kaliszuk veröffentlichte einen Nachruf, der an seine Rolle bei der Modernisierung des Militärs und seine Beiträge als parlamentarischer Kollege erinnerte.
General, danke für Ihren Dienst, die Gespräche und unsere gemeinsame Sorge um Polen. Der Familie und den Angehörigen spreche ich mein aufrichtigstes Beileid aus. Ehre seinem Andenken.


