Regierung · Hannover, Bremen und Göttingen

Proteste von Gen Z regelt in Deutschland: weniger Teilnehmer als angemeldet, Zusammenstöße mit der Polizei

Mehr als 180.000 Menschen hatten sich für den bundesweiten Protesttag von Gen Z regelt am Samstag, 31. Oktober, angemeldet, doch deutlich weniger kamen. Die Kundgebungen verliefen weitgehend ruhig, in Frankfurt am Main, Hamburg, Bremen, Köln und Berlin kam es anschließend zu Zusammenstößen mit der Polizei.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, tagesschau.de, Wirtschafts Woche und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Hannover, Bremen, Göttingen, Berlin · Deutschland, Frankreich

Teilnahme deutlich unter den Anmeldungen

Mehr als 180.000 Menschen hatten sich für den bundesweiten Protesttag von Gen Z regelt am Samstag, 31. Oktober angemeldet, mit Kundgebungen in mehr als 30 deutschen Städten. Die Initiative bezifferte die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bundesweit auf etwa 120.000 und blieb damit deutlich unter ihren Erwartungen. Die Polizeiangaben für einzelne Städte lagen noch niedriger: bis zu 8.000 in Frankfurt am Main, etwa 5.800 zum Höchststand in Hannover, rund 2.800 in Bremen und etwa 800 in Göttingen. In Berlin zählte die Polizei etwa 5.000 Menschen am Brandenburger Tor, die Initiative sprach von 10.000. Die Bildungs- und Protestforscherin Nina Kolleck, die am Brandenburger Tor war, sagte, viele Ältere hätten ihre Kinder unterstützt; sie vermutete jedoch, dass die Angst vor Gewalt und die Entscheidung der Bundesschüler*innenkonferenz, nicht für die Proteste zu mobilisieren, viele Menschen ferngehalten hätten.

Polizeiliche Schätzungen der Teilnehmerzahlen nach Stadt, 31. Oktober 2026Personen
Frankfurt am Main (bis zu)
8000 Personen
Hannover (Höchststand)
5800 Personen
Berlin (Brandenburger Tor)
5000 Personen
Bremen
2800 Personen
Göttingen
800 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Ruhige Kundgebungen, Gewalt nach den Veranstaltungen

Die Polizei bezeichnete die Kundgebungen selbst als weitgehend friedlich, doch in mehreren Städten kam es während oder nach dem offiziellen Programm zu Zwischenfällen. In Hannover wurden nach dem Marsch zwei Beamte von Feuerwerkskörpern getroffen, einer wurde leicht verletzt; zudem hätten Demonstranten nach Polizeiangaben wiederholt ihr Gesicht verhüllt und damit gegen das Vermummungsverbot verstoßen. In Bremen wurden Beamte, die die Identität einiger Personen feststellen wollten, getreten und geschlagen, in der Innenstadt wurde ein Mülleimer angezündet, ein Beamter wurde leicht verletzt. In Hamburg beendete die Polizei die Demonstration nach Zusammenstößen am Steindamm in St. Georg, wo Feuerwerkskörper, Steine und Bauzäune auf Beamte geworfen wurden. Nach Polizeiangaben setzte sie unmittelbaren Zwang ein, darunter einen Wasserwerfer, um die Räumung zu unterstützen. In Berlin wurden Eier und Flaschen auf eine separate Kundgebung mit mehr als 500 Menschen geworfen, die die Initiative nicht organisiert hatte; die Polizei sprach später von illegalem Einsatz von Pyrotechnik.

Frankfurt, Köln und kleinere Zwischenfälle

In Frankfurt warfen Demonstranten nach Polizeiangaben Feuerwerkskörper und Steine auf Beamte, woraufhin am Abend ein Wasserwerfer und ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurden. Mindestens ein Beamter wurde verletzt und musste medizinisch behandelt werden, und Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) erklärte nach ersten Erkenntnissen, mehrere Beamte seien verletzt worden. Der Marsch in Frankfurt wurde mehrfach gestoppt, weil Teilnehmer ihr Gesicht verhüllten und Nebeltöpfe zündeten; in Teilen der Innenstadt eskalierte die Lage in der Nacht. In Köln setzte die Polizei Wasserwerfer ein, nachdem Beamte mit Pyrotechnik beworfen worden waren, und eine Kundgebung mit mehreren Tausend Teilnehmern endete wegen einzelner Störungen vorzeitig. In Karlsruhe erlitt ein Beamter ein Knalltrauma, nachdem in einer Menschenmenge Feuerwerkskörper explodiert waren; die Polizei löste die Menge mit Pferden auf. In Bonn wurde ein Beamter bei einer Auseinandersetzung mit einer Gruppe leicht verletzt.

Polizei und Veranstalter ziehen Bilanz

Die Gewerkschaft der Polizei fiel ein gemischtes Urteil. Andreas Roßkopf, Vorsitzender ihres Bundespolizeiausschusses, sagte der Rheinischen Post, die Proteste seien sehr friedlich verlaufen, doch in einigen Städten habe sich die Lage nach dem Ende der offiziellen Veranstaltungen verschärft.

„Die Gen-Z-Proteste sind sehr friedlich verlaufen.“

Andreas Roßkopf, Vorsitzender des Bundespolizeiausschusses

Roßkopf führte die Gewalt auf autonome Gruppen zurück, deren Mitglieder teils vermummt gewesen seien, und sagte, die Polizei habe konsequent und massiv eingegriffen, wo es nötig gewesen sei. Amadeo, der für das Presseteam der Initiative spricht und nur seinen Vornamen nannte, sagte der dpa, hunderttausend Menschen hätten gezeigt, wofür sie protestierten. Die Initiative wolle junge Menschen erneut mobilisieren, nächstes Ziel seien die europäischen Proteste am 20. November.

„Für uns ist das nur der erste Schritt.“

Amadeo, Sprecher des Presseteams von Gen Z regelt

Frankreich am selben Tag

In Frankreich beteiligten sich 320.000 Menschen an Märschen, 70.000 davon in Paris. Das Innenministerium meldete bis 20.00 Uhr 511 Festnahmen, Sicherheitskräfte setzten in Paris und Lyon Tränengas ein. Die deutsche Polizei berichtete, der Tag sei in Deutschland am Abend länger ruhig geblieben als in Frankreich.

Gemeldete Teilnehmerzahlen, 31. Oktober 2026Personen
Deutschland (Angabe der Initiative)
120000 Personen
Frankreich (landesweit)
320000 Personen
Paris
70000 Personen

Daten aus dem Artikeltext

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