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Kurz gefasst

  • Tausende Arbeiter, Studenten und Rentner zogen am 17. Oktober von der Piazza della Repubblica zur Piazza del Popolo, wo Maurizio Landini die Kundgebung abschloss.

  • In der Via Broletto wurden Steine auf die Polizei geworfen, wo ein Marsch mit mehr als 5.000 Teilnehmern nahe der Via San Tomaso gestoppt wurde. Polizisten in Schutzausrüstung rückten vor, und der Zug teilte sich in zwei Gruppen.

  • Die Organisatoren fordern Mittel für das öffentliche Gesundheitswesen in Höhe von 7,5 % des BIP und für Bildung in Höhe von 5 %, dazu höhere Löhne und Renten sowie kürzere Wartelisten.

  • Landini sagte, 14 Milliarden Euro im Haushaltsgesetz gingen an Waffen, und 4,5 Milliarden Euro aus der kalten Progression sollten bei Arbeitnehmern und Rentnern bleiben.

Ein nationaler Marsch in Rom

Tausende Arbeiter, Studenten und Rentner zogen am 17. Oktober durch Rom zu einer nationalen Demonstration namens „La via maestra“. Die Gewerkschaft CGIL und mehr als 100 säkulare und katholische Verbände hatten die Veranstaltung unter dem Motto „Lavoro, pace, ambiente, welfare, Costituzione“ organisiert. Der Zug sollte gegen 14 Uhr von der Piazza della Repubblica starten und zur Piazza del Popolo führen, wo Maurizio Landini, der Generalsekretär der CGIL, die Kundgebung abschließen wollte. Elly Schlein von der Demokratischen Partei und Giuseppe Conte, Vorsitzender der Fünf-Sterne-Bewegung, nahmen teil. Gewerkschaftsfahnen mischten sich mit denen für Frieden, Palästina und Kuba, und einige Transparente und Parolen richteten sich gegen die Regierung.

Schlein sagte, der Platz erinnere sie an den Geist, der ihrer Seite zum Sieg in einem Verfassungsreferendum verholfen habe, das nach allgemeiner Auffassung bereits verloren gewesen sei. Auf die Frage, ob die Veranstaltung ein Signal für ein breites Mitte-links-Bündnis sei, antwortete Landini, der Marsch solle nicht für eine Seite sprechen:

„Wir sprechen zum ganzen Land, wir sind nicht hier, um einen Teil davon zu vertreten.“

Maurizio Landini, Generalsekretär

Was die Demonstranten fordern

Die Plattform umfasst ein breites Bündel von Forderungen. Die Organisatoren verlangen höhere Löhne und Renten, ein Ende prekärer Verträge, Maßnahmen gegen Armut trotz Arbeit und eine Verringerung der geschlechtsspezifischen Lohnlücke. In der Steuerpolitik fordern sie ein Vorgehen gegen Steuerhinterziehung, eine geringere Belastung von Löhnen und Renten sowie Steuern auf Übergewinne, Mieten und große Vermögen, mit progressiver Besteuerung, damit diejenigen mit mehr auch mehr beitragen. Zudem wollen sie die Mittel für das öffentliche Gesundheitswesen auf 7,5 % des BIP und für Bildung auf 5 % erhöhen, verbunden mit Neueinstellungen im öffentlichen Dienst und kürzeren Wartelisten. Der Zugang zu Wohnraum, die Ablehnung höherer Militärausgaben und der Schutz der Verfassung vervollständigen die Liste.

Zusammenstöße in Mailand

In der Via Broletto im Zentrum Mailands brachen Zusammenstöße aus, bei denen Steine in Richtung Polizei geworfen wurden. Die Salve begann in Richtung der Beamten an dem Punkt, an dem ein Marsch namens „Italia in piazza“ mit mehr als 5.000 Teilnehmern nahe der Via San Tomaso gestoppt wurde. Polizisten in Schutzausrüstung rückten vor, um die Straße zu räumen, der Zug teilte sich in zwei Gruppen, und Gruppen junger Leute bewegten sich in Richtung Via Bossi. Zu den gemeldeten Schäden in der Stadt zählten Bushaltestellen der ATM und Glasfenster in den oberen Stockwerken einiger historischer Gebäude. Die Quellen nennen noch keine Zahlen zu Verletzten oder Festnahmen.

Haushaltsstreit und ein möglicher Streik

Landini verknüpfte die Demonstration mit dem Haushalt der Regierung und sagte:

„Das Einzige, was ich im Haushaltsgesetz klar verstehe, ist, dass 14 Milliarden für Waffen ausgegeben werden.“

Maurizio Landini, Generalsekretär

Er sagte, diese Ausgaben seien nicht das, was das Land brauche, und setzte ihnen einen Wohlfahrtsstaat, öffentliche Dienste und Arbeitsplätze entgegen. Er kam auch auf die kalte Progression zurück und argumentierte, Arbeitnehmer und Rentner zahlten in diesem Jahr 4,5 Milliarden Euro an Steuern, die sie nicht zahlen sollten, und das Geld solle in ihren Taschen bleiben.

Von Landini genannte HaushaltszahlenMilliarden Euro
Waffenausgaben im Haushaltsgesetz (laut Landini)14
Kalte Progression, gezahlt von Arbeitnehmern und Rentnern (laut Landini)4,5
Waffenausgaben im Haushaltsgesetz (laut Landini)
14 Milliarden Euro
Kalte Progression, gezahlt von Arbeitnehmern und Rentnern (laut Landini)
4.5 Milliarden Euro

Daten aus dem Artikeltext

Landini ließ die Möglichkeit offen, dass die Gewerkschaft einen Generalstreik ausrufen könnte. Auf die direkte Frage danach sagte er, die Antwort werde von der Bühne kommen.

In diesem Text

Ein nationaler Marsch in RomEin nationaler Marsch in RomWas die Demonstranten fordernWas die Demonstranten fordernZusammenstöße in MailandZusammenstöße in MailandHaushaltsstreit und ein möglicher StreikHaushaltsstreit und ein möglicher Streik

Auf Grundlage von Berichten von

ANSA.it, Il Messaggero, il Giornale.it, lastampa.it, Adnkronos

Liste der Quellen
Rom
Mailand
RomMailand
Rom, Mailand · Italien

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Quellen und Kontext

  • ANSA.itvor 1 Std.Marsch in Mailand, Steine auf Polizei geworfen. Die Via maestra auf dem Platz in Rom: „Arbeit, Frieden, Verfassung“Corteo a Milano, lancio di sassi contro la polizia. La Via maestra in piazza a Roma: 'Lavoro, pace, Costituzione' - Notizie · Original auf Italienisch
  • Il Messaggerovor 2 Std.Proteste in Italien, in Mailand Steine auf Polizei geworfen. Märsche auch in Genua und RomProteste in Italia, a Milano lancio di sassi contro la polizia. Cortei anche a Genova e Roma · Original auf Italienisch
  • il Giornale.itvor 3 Std.Cgil-Marsch in Rom, Landini: „Der Haushalt? Er ist ziemlich mies“. Der Angriff auf die Regierung: „Arbeiter ausgeraubt“Corteo della Cgil a Roma, Landini: "La Manovra? Fa abbastanza schifo". L'attacco al governo: "Lavoratori rapinati · Original auf Italienisch
  • lastampa.itvor 3 Std.Rom, die Cgil auf dem Platz fordert die Regierung heraus: der Marsch für Arbeit, Frieden und WohlfahrtRoma, la Cgil in piazza sfida il governo: il corteo per lavoro, pace e welfare · Original auf Italienisch
Maurizio Landini
Generalsekretär der CGIL, der die Kundgebung in Rom abschloss und gegen den Haushalt sprach.
Elly Schlein
Vorsitzende der Demokratischen Partei, die am Marsch in Rom teilnahm.
Giuseppe Conte
Vorsitzender der Fünf-Sterne-Bewegung, der am Marsch in Rom teilnahm.

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Veröffentlicht heute um 17:19.

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Regierung · Rom und Mailand

Tausende demonstrieren in Rom mit der CGIL, in Mailand fliegen Steine auf die Polizei

Tausende Arbeiter, Studenten und Rentner beteiligten sich am 17. Oktober an dem von der CGIL angeführten Marsch in Rom, während in Mailand Demonstranten Steine auf die Polizei warfen und Beamte vorrückten, um die Straße zu räumen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Il Messaggero, il Giornale.it und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 17:19.

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Wie viel Prozent des BIP fordern die Organisatoren für die Gesundheitsfinanzierung?
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