Sicherheit · Amsterdam
Europäischer Gaspreis steigt über 97 Euro pro MWh – höchster Stand seit der Energiekrise 2022
Der Amsterdamer Referenzpreis TTF stieg am Montagmorgen, 26. Oktober 2026, um rund 3 bis 3,5 Prozent, weil gestörte LNG-Lieferungen durch die Straße von Hormus und der Ansturm auf die Speicherbefüllung den Preis auf den höchsten Stand seit Ende 2022 trieben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NRC, Bloomberg Business, newsORF.at und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der TTF-Kontrakt in Amsterdam stieg am Montagmorgen, 26. Oktober 2026, um rund 3 bis 3,5 % auf zwischen 97,29 und 97,64 Euro pro Megawattstunde – der höchste Stand seit Ende 2022.
Die Lieferungen von Flüssiggas sind durch die Blockade der Straße von Hormus weiterhin gestört, und Europa ist bei seinem Gas inzwischen vor allem auf Norwegen und die Vereinigten Staaten angewiesen.
Die deutschen Speicher waren zu mehr als 61 % gefüllt gegenüber etwa 75 % ein Jahr zuvor, Österreich lag am Samstag bei 67,19 %, und die EU-Speicher sind zu etwa 75 % gefüllt – der niedrigste Stand für diese Jahreszeit seit 2009.
- Ende Februar 2026Der Iran-Krieg bricht aus, der Gaspreis liegt bei etwa 32 Euro pro MWh
- Anfang Oktober 2026Der Gaspreis liegt knapp unter 75 Euro pro MWh
- 26. Oktober 2026, MontagmorgenDer Preis steigt über 97 Euro pro MWh, höchster Stand seit Ende 2022
Gas auf dem höchsten Stand seit 2022
Der europäische Referenzpreis für Gas stieg am Montagmorgen, 26. Oktober 2026, an der Amsterdamer Börse, wo der TTF-Kontrakt für die Lieferung in einem Monat über 97 Euro pro Megawattstunde kletterte. Berichte nennen einen Anstieg von rund 3 bis 3,5 Prozent und einen Stand zwischen 97,29 und 97,64 Euro, je nach Bericht. So hoch waren die Preise zuletzt Ende 2022, als die Energiekrise nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine Gas über 340 Euro pro Megawattstunde trieb. Der Anstieg ist steil: Seit Monatsbeginn ist der Preis um etwa ein Drittel gestiegen, seit Januar hat er sich mehr als verdreifacht, und Anfang Oktober lag er noch unter 75 Euro – verglichen mit etwa 32 Euro, bevor der Iran-Krieg Ende Februar ausbrach.
- Ende Februar 2026, vor dem Iran-Krieg
- 32 EUR/MWh
- Anfang Oktober 2026, knapp unter 75
- 75 EUR/MWh
- 26. Oktober 2026, Montagmorgen, über 97
- 97 EUR/MWh
Daten aus dem Artikeltext
Was die Preise treibt
Die Lieferungen von Flüssigerdgas sind durch die Blockade der Straße von Hormus weiterhin gestört, und Europa bezieht sein Gas inzwischen vor allem aus Norwegen und den Vereinigten Staaten. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Transportrouten für Flüssiggas weltweit, und der Krieg zwischen den USA und dem Iran gilt als Haupttreiber des Preisanstiegs. Auch Öl ist wegen der Gewalt im Nahen Osten parallel zu Gas gestiegen. Die Herbstnachfrage erhöht den Druck zusätzlich, da Verbraucher ihre Heizungen einschalten. Bloomberg beschreibt die Referenzterminkontrakte als zurück auf Krisenniveau, während eine politische Reaktion in Europa bislang ausblieb.
Speicherbefüllung und Sorgen vor dem Winter
Die Befüllung der Speicher vor dem Winter erhöht den Druck auf die Preise weiter. Deutschland, die größte Volkswirtschaft Europas, arbeitet seit Wochen daran, seine Reserven zu erhöhen, und im vergangenen Monat wurde das staatliche Unternehmen SEFE Securing Energy for Europe angewiesen, zusätzliches Gas für die Speicher zu kaufen. Die deutschen Speicher waren zu mehr als 61 % gefüllt, verglichen mit etwa 75 % ein Jahr zuvor. In Österreich lag der Speicherstand laut Wirtschaftsministerium am Samstag bei 67,19 %, was 68,39 Terawattstunden Gasenergie entspricht. EU-weit sind die Speicher zu etwa 75 % gefüllt, der niedrigste Stand zu diesem Zeitpunkt des Jahres seit 2009, und die Unsicherheit über den kommenden Winter ist ein Teil des Grundes für die Preisbewegung. Der Großteil der Gasversorgung wird über Verträge mit längeren Laufzeiten geregelt, sodass höhere Großhandelspreise die Haushalte erst mit Verzögerung erreichen.
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- 26.10Flughafen Riad strich zwischen 8. und 25. Oktober 86 % der planmäßigen Flüge, laut Cirium-Daten
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NRCGaspreis steigt weiter auf den höchsten Stand seit der Gaskrise 2022Gasprijs stijgt verder naar hoogste punt sinds gascrisis van 2022 · Original auf Niederländisch
- Bloomberg BusinessSteigender Erdgaspreis stellt Europas Handlungsbereitschaft auf die ProbeSurging Natural Gas Price Tests Europe's Appetite for Action · Original auf Englisch
- newsORF.atEuropäischer Gaspreis stiegt auf fast 100 Euro je MWh
- der StandardEuropäischer Gaspreis auf knapp 98 Euro je Megawattstunde gestiegen
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