Sicherheit · Fanning Island, Chuuk und Kiritimati
Fünf Menschen, darunter zwei Kinder, nach drei Monaten auf See nahe Kiribati gerettet
Dorfbewohner auf Fanning Island entdeckten am Sonntag, 1. November, ein treibendes Boot; fünf der neun Menschen an Bord waren noch am Leben. Das Boot war am 30. Juli in Mikronesien zu einer Überfahrt aufgebrochen, die etwa eine Stunde dauern sollte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, ZEIT ONLINE, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Dorfbewohner auf Fanning Island fanden das Boot am Sonntag, 1. November; fünf der neun Menschen an Bord waren am Leben, zwei von ihnen Kinder. Das Schicksal der anderen vier ist nicht bekannt.
Neun Menschen brachen am 30. Juli von Murilo und Ruo in Mikronesien zu einer Überfahrt auf, die etwa eine Stunde dauern sollte. Ein Sturm trieb das Boot vom Kurs ab, und es verschwand.
Die US-Küstenwache suchte mit Flugzeugen der US-Marine und der US-Luftwaffe zehn Tage lang und stellte die Suche am 9. August ein, ohne das Boot zu finden.
Eine Krankenschwester sagte am Montag, 2. November, dem Sender ABC, die fünf seien stark dehydriert und unterernährt; sie hätten intravenöse Flüssigkeit erhalten und begännen sich zu erholen.
- 30.07.Neun Menschen brechen zu einer einstündigen Überfahrt zwischen Murilo und Ruo in Mikronesien auf, ein Sturm treibt das Boot vom Kurs ab
- 9.08.Die US-Küstenwache stellt die Suche nach zehn Tagen ein
- 1.11.Dorfbewohner auf Fanning Island finden das Boot und retten fünf Überlebende, darunter zwei Kinder
- 2.11.Eine Krankenschwester berichtet, die fünf seien stark dehydriert und unterernährt und begännen sich zu erholen
Neun Menschen, eine einstündige Überfahrt, dann Stille
Neun Menschen brachen am 30. Juli von den mikronesischen Inseln Murilo und Ruo zu einer Überfahrt auf, die etwa eine Stunde dauern sollte. Ein Sturm erfasste das Boot, trieb es vom Kurs ab, und es verschwand. Die US-Küstenwache suchte, unterstützt von Flugzeugen der US-Marine und der US-Luftwaffe, zehn Tage lang über Zehntausende Quadratkilometer Meer, bevor sie die Suche am 9. August einstellte. Während der Suche wurde keine Spur des Bootes oder seiner Insassen gefunden.
Von Dorfbewohnern auf Fanning Island gefunden
Am Sonntag, 1. November, entdeckten Dorfbewohner auf Fanning Island, einem abgelegenen Korallenatoll in den Line Islands von Kiribati, das treibende Boot und brachten die Menschen an Bord in Sicherheit. Fünf der neun waren am Leben, zwei von ihnen Kinder. Das Boot hatte von seinem Startpunkt aus rund 5.400 Kilometer zurückgelegt. Der lokale Abgeordnete Kaotitaake Rakoroa sagte, ein Pastor habe die Gruppe aufgenommen, und medizinisches Personal auf der Insel habe sie behandelt. Da die medizinischen Einrichtungen und Verkehrsverbindungen auf Fanning begrenzt seien, empfahl er, die Überlebenden so schnell wie möglich nach Kiritimati zu bringen, dem nächstgelegenen städtischen Zentrum.
- Bei der Abfahrt an Bord
- 9 Personen
- Lebend gerettet
- 5 Personen
- Weiterhin vermisst
- 4 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Zustand der Überlebenden und die vier noch Vermissten
Eine Krankenschwester sagte am Montag, 2. November, dem australischen Sender ABC, alle fünf seien stark dehydriert und unterernährt. Sie hätten intravenöse Flüssigkeit erhalten und begännen sich zu erholen. Sie könnten bereits lächeln und wollten essen. Die Überlebenden haben sich öffentlich nicht zu den Ereignissen geäußert und um ihre Privatsphäre gebeten. Wie sie so lange auf See überleben konnten, ist weiterhin unbekannt – ebenso wie das Schicksal der anderen vier Menschen, die an Bord gewesen waren.
Gespräche über die Rückkehr der Überlebenden
Der Gouverneur des Bundesstaates Chuuk, Alexander Narruhn, begrüßte die Rettung und dankte dafür, wie er über einen Dolmetscher sagte. Er erklärte zudem, seine Gebete gälten weiterhin den vier noch vermissten Menschen.
„Gott sei Dank für seine Liebe und Barmherzigkeit, dass fünf der neun Menschen gefunden wurden.“
Einem Bericht zufolge hat Narruhn bereits Gespräche mit der Regierung von Kiribati über die Rückkehr der Überlebenden aufgenommen. Einem anderen Bericht zufolge bat er den Präsidenten der Föderierten Staaten von Mikronesien, zu diesem Zweck diplomatische Gespräche mit Kiribati aufzunehmen. Die Rückkehr der Überlebenden in ihre Heimat ist weiterhin Gegenstand der Beratungen.
Frühere Fälle in der Region
In derselben Region hat es weitere Fälle von Menschen gegeben, die auf See trieben. Im Oktober wurde ein 18-jähriger Fischer aus Papua-Neuguinea nach 41 Tagen auf See gefunden, nachdem sein Cousin nicht überlebt hatte. Im September wurden drei weitere Menschen aus Papua-Neuguinea nach rund 70 Tagen Treibens lebend gefunden. Die längste in diesen Berichten genannte Drift geht auf Oguri Jukichi zurück, einen japanischen Kapitän, und seinen Matrosen, die 484 Tage im Pazifik überlebten, nachdem ein Sturm ihr Schiff beschädigt hatte. Sie wurden 1815 vor der Küste des heutigen Kalifornien gerettet.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Süddeutsche ZeitungDrei Monate auf See - fünf Menschen vor Kiribati gerettet
- ZEIT ONLINEBoot trieb über den Pazifik: Drei Monate auf See - fünf Menschen vor Kiribati gerettet
- EL MUNDOFünf Menschen im Inselstaat Kiribati nach drei Monaten auf See gerettetRescatan a cinco personas en el país insular de Kiribati tras pasar tres meses a la deriva en el mar · Original auf Spanisch
- Irish IndependentZwei Kinder unter fünf Geretteten nach drei Monaten auf dem PazifikTwo children among five rescued after three months adrift in Pacific · Original auf Englisch
- Alexander Narruhn
- Gouverneur des Bundesstaates Chuuk in den Föderierten Staaten von Mikronesien, der die Rettung begrüßte
- Oguri Jukichi
- Japanischer Kapitän, der 484 Tage im Pazifik trieb und 1815 vor der Küste des heutigen Kalifornien gerettet wurde
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