
USA und Iran einigen sich auf Friedensabkommen, Pakistan richtet am Freitag Unterzeichnungszeremonie in Genf aus
Pakistan gibt ein endgültiges Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran nach mehr als 100 Tagen Krieg bekannt. Die Unterzeichnungszeremonie ist für Freitag in Genf geplant.
Friedensabkommen angekündigt
Nach mehr als drei Monaten Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran wurde am Montag, den 15. Juni, ein endgültiges Friedensabkommen erzielt. Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif verbreitete die Nachricht in einem Beitrag am frühen Morgen auf X und erklärte, dass der Text des Abkommens vereinbart sei und seine Regierung mit beiden Seiten an der Finalisierung der nächsten Schritte arbeite. US-Präsident Donald Trump bestätigte das Abkommen kurz darauf auf seiner Plattform Truth Social.
Das Abkommen mit der Islamischen Republik Iran ist nun abgeschlossen.
Der Krieg, der am 28. Februar begann, hat Tausende Menschenleben gefordert, vor allem im Iran und im Libanon, und die globalen Energiemärkte durch die faktische Schließung der Straße von Hormus gestört. Die Ölpreise stiegen während des Konflikts stark an, und die Gefahr einer umfassenderen Instabilität lastete auf dem Nahen Osten. Das Abkommen fordert ein sofortiges und dauerhaftes Ende der militärischen Operationen an allen Fronten, einschließlich des Libanons.
Pakistans Rolle als Vermittler
Pakistan trat als zentraler Vermittler auf, wobei Premierminister Sharif in einer Rede vor der Nationalversammlung die Bemühungen des Armeechefs Feldmarschall Asim Munir lobte. Sharif sagte, Munir sei „Tag und Nacht wach“ gewesen und habe „Tag und Nacht geopfert, um die Flammen des Krieges zu löschen“. Er räumte ein, dass es Momente gab, in denen die Gespräche fast gescheitert wären, aber Munirs Beharrlichkeit habe sie am Leben erhalten. „Wenn diese Reise nicht fortgesetzt worden wäre“, sagte Sharif, „wäre der Traum vom Frieden zerbrochen.“
Wenn diese Reise nicht fortgesetzt worden wäre, wäre der Traum vom Frieden zerbrochen.
Sharif würdigte zudem den stellvertretenden Premierminister und Außenminister Ishaq Dar, Innenminister Mohsin Naqvi sowie die Führungspersönlichkeiten aus Saudi-Arabien, der Türkei, Katar und China für ihre Rollen bei der Vermittlung. Die ungewöhnlich spezifische öffentliche Anerkennung bot einen seltenen Einblick, wie Pakistan das erreichte, was viele für eine unwahrscheinliche Aufgabe gehalten hatten.
Bedingungen des Abkommens
Das 14-Punkte-Memorandum, über das die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete, beinhaltet eine Zusage der USA, ihre Seeblockade gegen den Iran innerhalb von 30 Tagen aufzuheben und die in der Nähe des Irans stationierten Streitkräfte abzuziehen. Die Straße von Hormus, die vom Iran seit Beginn des Konflikts gesperrt war, soll für den normalen Transit wieder geöffnet werden. Zudem dürften eingefrorene iranische Vermögenswerte in Höhe von geschätzten 24 Mrd. USD freigegeben werden. Ein 60-tägiger Waffenstillstand soll sich auf den Libanon erstrecken. Zentrale Themen wie das iranische Atomprogramm bleiben ungelöst und werden Gegenstand weiterer Verhandlungen sein.
Unterzeichnungszeremonie und nächste Schritte
Die Unterzeichnungszeremonie ist für Freitag, den 19. Juni, in Genf geplant und wird von Pakistan ausgerichtet. Sharif sagte vor Gesetzgebern: „Die Zeremonie dieses historischen Abkommens wird am Freitag, den 19. Juni, in Genf stattfinden und, mit Gottes Gnade, unter dem Vorsitz Pakistans stehen.“ Das Ereignis markiert einen diplomatischen Durchbruch nach 107 Tagen Konflikt, der die Weltwirtschaft zu destabilisieren drohte.
Die Zeremonie dieses historischen Abkommens wird am Freitag, den 19. Juni, in Genf stattfinden und, mit Gottes Gnade, unter dem Vorsitz Pakistans stehen.
- Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran beginnt, die Straße von Hormus wird geschlossen.
- Endgültiger Text des Friedensabkommens durch den pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif bekannt gegeben; von US-Präsident Donald Trump bestätigt.
- Unterzeichnungszeremonie in Genf geplant, ausgerichtet von Pakistan.
Internationale Reaktion
Weltweit haben führende Politiker die Ankündigung begrüßt, obwohl Details des Abkommens weiterhin spärlich sind. Das von Pakistan unter Unterstützung regionaler Verbündeter vermittelte Abkommen stellt einen bedeutenden Schritt zur Entspannung der Spannungen im Nahen Osten und zur Wiederherstellung der Stabilität der globalen Energieversorgung dar.


