Kurz gefasst
Die Öffnung des Brunnens maß nur 60 mal 40 Zentimeter, was die Bergung extrem erschwerte und die Frage aufwirft, wie die 67-Jährige eingeklemmt wurde.
Angehörige zogen die Frau noch vor Eintreffen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes auf dem Privatgrundstück in Frydrychowice gegen 13:06 Uhr am 25. Juli 2026 aus dem Brunnen.
Mehr als 20 Feuerwehrleute und ein Rettungsteam führten eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch, doch der Arzt am Unfallort stellte den Tod der Frau fest.
Polizei und Staatsanwaltschaft untersuchen die Ursache des Sturzes; es wurden keine Ergebnisse veröffentlicht, und die Behörden lehnten eine Stellungnahme ab.
Der Vorfall
Am Samstag, dem 25. Juli, gegen 13:00 Uhr, stürzte eine 67-jährige Frau in Frydrychowice, einem Dorf im Kreis Wadowitz in Kleinpolen, in einen Brunnen. Der Brunnen auf einem Privatgrundstück wurde von der Feuerwehr als extrem schmal beschrieben, mit Abmessungen von etwa 60 mal 40 Zentimetern. Bei den Rettungskräften ging die Meldung um 13:06 Uhr ein. Die genauen Umstände des Sturzes sind noch unbekannt; es konnte nicht geklärt werden, ob die Frau zum Zeitpunkt des Unfalls in der Nähe des Brunnens Hausarbeiten verrichtete.
Rettung und Wiederbelebung
Noch bevor die Feuerwehr und ein Krankenwagen eintrafen, gelang es Angehörigen, die Frau aus dem Brunnen zu ziehen. Hauptmann Hubert Ciepły, Sprecher des Woiwodschaftskommandanten der Staatlichen Feuerwehr Kleinpolen, bestätigte das schnelle Eingreifen der Familie, das den Sanitätern die Möglichkeit gab, sofort zu handeln.
„Poszkodowaną zdołali wydobyć członkowie rodziny.“
Vor Ort begannen Feuerwehrleute und ein Team der Medizinischen Rettung mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Der Einsatz dauerte an und umfasste mehr als 20 Feuerwehrleute der Staatlichen Feuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr sowie Rettungssanitäter. Trotz ihrer Bemühungen stellte der eintreffende Arzt den Tod der Frau fest.
„Niestety, pomimo podjętych działań stwierdzono zgon kobiety.“
Ermittlungen laufen
Nach dem Abbruch der Wiederbelebung wurde der Ort gesichert und der Polizei übergeben. Die Ermittler arbeiten nun unter der Aufsicht eines Staatsanwalts, um die Ursache des Sturzes zu klären. Bisher wurden keine vorläufigen Ergebnisse veröffentlicht. Die Polizei lehnte weitere Kommentare ab, solange die Untersuchung andauert.
Die Tragödie ereignete sich in einer kleinen ländlichen Gemeinde, in der derartige Unfälle selten sind, aber aufgrund der Enge der Räume eine außergewöhnliche Herausforderung für die Rettungskräfte darstellen. Die örtlichen Feuerwehren trainieren regelmäßig für Einsätze in Brunnen und Schächten, doch die enge Einklemmung des Opfers und die Schnelligkeit des Sturzes ließen nach dem Eintauchen kaum eine Überlebenschance.
Quellen und Kontext
- wiadomosci.radiozet.plTragiczny wypadek w Małopolsce. Rodzina wydobyła 67-latkę ze studni
- polsatnews.plKoszmar pod Wadowicami. 67-latka wpadła do studni, tragiczny finał akcji
- WprostWpadła do studni. Wstrząsająca śmierć mieszkanki Małopolski
- Super Express67-latka zginęła po upadku do studni! Tragedia we Frydrychowicach.