Energie & Handel · Paris

Französische Dieselpreise erreichen Rekord von 2,41 Euro pro Liter

Diesel in Frankreich erreichte am Sonntag, den 20. September 2026, einen Durchschnittspreis von 2,4097 Euro pro Liter, was nach Wochenendprotesten Kabinettsgespräche über Pendlerhilfen auslöste.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Libre.be, BFMTV, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Pollar Films · aufgenommen am 23. Sept.

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Kurz gefasst

Paris · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 17.09.SP95-E10 übersteigt 2,16 Euro pro Liter
  2. 18.09.Diesel-Durchschnitt erreicht 2,39 Euro pro Liter
  3. 20.09.Diesel erreicht 2,4097 Euro pro Liter an über 8.700 Tankstellen

Rekorddurchschnittswerte für Diesel an französischen Tankstellen

Der Durchschnittspreis für Diesel in Frankreich erreichte am Sonntag, den 20. September 2026, um 10:30 Uhr 2,4097 Euro pro Liter. Diese Berechnung basierte auf öffentlichen Preisdaten von mehr als 8.700 Tankstellen, die dem Portal des Wirtschaftsministeriums, Prix-carburants.gouv.fr, gemeldet wurden. Die Sonntagszahl stellte einen neuen Höchstwert für das Land dar und übertraf den Durchschnitt von 2,39 Euro pro Liter, der am Freitag, den 18. September 2026, verzeichnet wurde. Der Freitagswert hatte bereits den bisherigen französischen Dieselrekord von 2,38 Euro pro Liter aus dem April 2026 gebrochen. Die Preisverteilung in Frankreich zeigt große lokale Unterschiede: Fast 700 Tankstellen verkauften Diesel für mehr als 2,50 Euro pro Liter, 70 Tankstellen für über 2,70 Euro pro Liter und einzelne Standorte näherten sich 3,00 Euro pro Liter.

Französische nationale Dieselpreisentwicklung€/L
April 2026
2.38 €/L
18. September 2026
2.39 €/L
20. September 2026
2.41 €/L

Daten aus dem Artikeltext

Benzin-Benchmarks übertreffen Vorjahreswerte

Auch die Preise für Benzinprodukte sind deutlich über ihre bisherigen historischen Marken gestiegen. SP95-E10, der nach wie vor meistverkaufte Kraftstoff in Frankreich, verzeichnete am Sonntagmorgen bei einer Stichprobe von über 6.700 Tankstellen einen Durchschnitt von mehr als 2,17 Euro pro Liter. Dies folgte auf Durchschnittspreise von 2,15 Euro pro Liter am Freitag und Samstag, nachdem der Preis am Donnerstag die Marke von 2,16 Euro pro Liter überschritten hatte. Seit mehr als zehn aufeinanderfolgenden Tagen notiert SP95-E10 über seinem bisherigen Rekord von 2,11 Euro pro Liter, der am 14. Juni 2022 während der durch den Krieg in der Ukraine verursachten Störungen verzeichnet wurde. In der Premium-Benzinkategorie erreichte SP98 am Sonntag an über 6.800 meldenden Tankstellen einen Durchschnitt von über 2,28 Euro pro Liter.

Versorgungsstörungen und Datenmethodik

Die anhaltende Aufwärtsbewegung der Zapfsäulenpreise begann Ende Februar 2026, angetrieben durch Treibstoffversorgungsstörungen infolge des Krieges im Iran. Die von der AFP zusammengestellten nationalen Durchschnittswerte stützen sich auf öffentliche Preisangaben aus der offiziellen Regierungsdatenbank, die keine tägliche obligatorische Aktualisierung der Tarife von allen Einzelhändlern vorschreibt. Für die statistische Berechnung berücksichtigte die AFP Tankstellen, die ihre gelisteten Zapfsäulenpreise innerhalb der letzten 31 Tage aktualisiert hatten. Dieses Datenfenster wurde für Einzelhandelsnetze verlängert, die unter freiwilligen Preisobergrenzen arbeiten, wie etwa Tankstellen von TotalEnergies. Diese Zahlen spiegeln breite Preissteigerungen in den nationalen Vertriebsnetzen wider, da geopolitische Ereignisse die internationalen Rohöl- und Raffinerieproduktströme stören.

Proteste und ausstehende Regierungsreaktion

Die steigenden Treibstoffkosten haben in Frankreich zu unmittelbaren sozialen Spannungen und öffentlichen Demonstrationen geführt. Am Donnerstag blockierten Mittelmeerfischer regionale Öllager, um gegen die Auswirkungen der explodierenden Treibstoffkosten auf ihren Betrieb zu protestieren. Am Samstag fanden in mehreren Städten weitere Demonstrationen gegen die steigenden Zapfsäulenpreise und die allgemeinen Lebenshaltungskosten statt. Als Reaktion darauf erklärte die französische Regierung am Samstag, dass sie in den kommenden Tagen formelle Ankündigungen machen werde. Die Minister treffen sich am Montag, um neue Hilfsmechanismen zu bewerten oder bestehende Entlastungspakete zu verlängern, darunter mögliche Anpassungen der monatlichen 100-Euro-Zulage für Vielfahrer („grands rouleurs“), während sie weiterhin Oppositionsforderungen nach direkten Senkungen der Treibstoffsteuer zurückweisen.

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Quellen und Kontext

Orte
Paris

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