
Frankreich: 28 Départements in orangefarbener Hitzewarnung, während die Temperaturen nach Osten zurückweichen
Météo-France hat am Sonntag, den 16. August, 28 Départements in orangefarbener Hitzewarnung belassen, während die Temperaturen nach Westen zurückweichen. Der Südosten bleibt bis Mitte nächster Woche von der Hitze betroffen, und im Südwesten drohen schwere Gewitter.
Orangefarbene Warnung für 28 Départements bleibt bestehen
Météo-France hat 28 Départements ab 6:00 Uhr am Sonntag, den 16. August, in orangefarbener Hitzewarnung belassen. Es ist die fünfte Hitzewelle in Frankreich seit Mai. Die betroffenen Départements erstrecken sich über Korsika (Corse-du-Sud, Haute-Corse), die Mittelmeerküste (Alpes-Maritimes, Bouches-du-Rhône, Gard, Var, Vaucluse), Rhône-Alpes (Ain, Ardèche, Drôme, Isère, Rhône, Savoie, Haute-Savoie), Burgund-Franche-Comté (Côte-d'Or, Doubs, Jura, Haute-Saône, Saône-et-Loire, Nièvre) und den Grand Est (Haute-Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Bas-Rhin, Haut-Rhin, Vosges, Territoire-de-Belfort). Die 36 anderen Départements, die zuvor in orangefarbener Warnung waren, wurden auf Gelb oder Grün herabgestuft. Laut dem um 6:00 Uhr am Sonntag veröffentlichten Bulletin hat eine „große westliche Hälfte“ Frankreichs eine Warnstufe gesenkt.
Hitze hält im Südosten an
Nach einem nationalen Temperaturhöhepunkt am Donnerstag und Freitag begannen die Temperaturen am Samstag im Westen zu fallen und gingen am Sonntag weiter nach Osten zurück. Das südöstliche Viertel des Landes blieb jedoch von der Hitzewelle betroffen. Météo-France warnte, dass „die Hitzewellenbedingungen vom Lyonnais bis zum Rhônetal und den Mittelmeerregionen mit 35 bis 38 Grad anhalten“. Die Höchsttemperaturen für Sonntag wurden in Lyon mit 35 °C, in Marseille mit 34 °C, in Perpignan mit 34 °C und in Nantes, Straßburg und Ajaccio mit 33 °C vorhergesagt. Die Hitzewelle im Südosten wird laut dem Bulletin von Météo-France voraussichtlich „bis zur Mitte der nächsten Woche“ anhalten.
- Nationaler Temperaturhöhepunkt am Donnerstag und Freitag erreicht.
- Temperaturen beginnen im Westen Frankreichs zu fallen; Météo-France gibt Bulletin um 16:00 Uhr heraus.
- 28 Départements bleiben in orangefarbener Warnung; westliche und Île-de-France-Départements auf Gelb oder Grün herabgestuft.
- Zwölf Départements des Grand Est und Burgund-Franche-Comté sollen die orangefarbene Warnung verlassen.
- Hitzewellenbedingungen im Südosten werden voraussichtlich bis Mitte nächster Woche anhalten.
- Lyon
- 35 °C
- Marseille
- 34 °C
- Perpignan
- 34 °C
- Nantes
- 33 °C
- Straßburg
- 33 °C
- Ajaccio
- 33 °C
Zwölf Départements verlassen am Sonntagabend die Warnstufe
Laut den Prognosen von Météo-France sollen zwölf Départements im Grand Est und in Burgund-Franche-Comté um 22:00 Uhr am Sonntag die orangefarbene Warnung verlassen. Alle Départements von Lothringen und Elsass sowie Burgund-Franche-Comté (mit Ausnahme von Saône-et-Loire und Jura) werden zu diesem Zeitpunkt die orangefarbene Stufe verlassen. Der allmähliche Rückzug der Hitzewelle folgt dem Höhepunkt vom Donnerstag und Freitag, wobei sich die Abkühlung von West nach Ost über das Land ausbreitet.
Schwere Gewitter im Südwesten vorhergesagt
Météo-France warnte auch vor Gewittern, die ab Samstagnachmittag im Südwesten erwartet werden, ausgehend vom Süden des Zentralmassivs und den östlichen Pyrenäen. Die heftigeren Gewitter sollten über dem Albigeois und dem Nordosten der Ebene von Toulouse ausbrechen, dann westwärts durch das Agenais, das Gers, das Quercy und das Périgord ziehen, bevor sie in den Landes und der Gironde enden. Böen könnten 80 bis 90 km/h erreichen, mit lokal starken Niederschlägen von 30 bis 50 mm in einer Stunde und kleinem Hagel. Das Risiko einer Eskalation zur orangefarbenen Gewitterwarnung wurde als gering eingestuft, aber nicht völlig ausgeschlossen, falls eine Gewitterzelle weiter an Intensität gewinnt.
Ein Sommer mit wiederholter Hitze
Le Parisien berichtete, dass in diesem Sommer Hitzewellen aufeinander folgten, wobei 40 °C auch Regionen erreichten, die zuvor verschont geblieben waren. Die aktuelle Hitzewelle könnte die letzte dieser Intensität im Jahr 2026 sein, obwohl die Zeitung anmerkte, dass weitere Hitzewellen im September und sogar Oktober möglich sind. Unterdessen brannten am Samstag, den 15. August, mehrere Waldbrände in Frankreich und Europa weiter, während Feuerwehrleute versuchten, die Brände unter Kontrolle zu bringen, die durch ungewöhnlich hohe Temperaturen, geringe Niederschläge und heftige Windböen angefacht wurden, die die Vegetation besonders entzündlich gemacht haben.
